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Konservierungsmittel – worauf man achten sollte!

Zusatzstoffe, wie z.B Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und Emulgatoren haben bei den Konsumenten kein gutes Image. Vor allem der Einsatz von Konservierungsmittel sorgt für viel Kritik. Doch was ist wirklich so schlecht an Konservierungsmittel? Welche Alternativen gibt es und worauf sollte man achten?

Autor: Sabine Kührer

Veröffentlicht: 21.07.2015 | 12:16

(© ArtistAl - Fotolia.com)
(© ArtistAl - Fotolia.com)

Was sind Konservierungsmittel und wozu werden sie verwendet?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Haltbarkeit eines Nahrungsmittels zu verlängern. Eine von diesen ist der Zusatz von Konservierungsmittel bei der Herstellung, auch chemische Konservierung genannt. Prinzipiell sind Konservierungsmittel Substanzen, die den Wachstum von gesundheitsschädlichen Bakterien und Pilze, wie zB: Schimmelpilze, verlangsamen. Durch eine Zugabe in Lebensmittel wird so der Verderb hinausgezögert und die Haltbarkeit verlängert.
Die meisten industriell hergestellten Nahrungsmittel legen weite Transportwege zurück und müssen langen Lagerzeiten standhalten, was nur mittels Konservierung möglich ist, da sie in dieser Zeit sonst verderben würden. Die Hersteller greifen dabei oft auf Konservierungsmittel zurück, da der Einsatz sehr einfach und billig ist.

Sind Konservierungsmittel schädlich?

Alle von der EU zugelassenen Zusatzstoffe, erhalten eine E-Nummer, die wir auch häufig in der Zutatenliste statt der Bezeichnung vorfinden. Eine E-Nummer bedeutet ebenso, dass der Stoff auf seine Wirkung auf das Nahrungsmittel und auf die menschliche Gesundheit getestet wurde. Das Zulassungsverfahren führt die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit durch. Für jede E-Nummer gibt es eine wissenschaftlich festgelegte Höchstmenge, die gesundheitlich unbedenklich ist. Das heißt also, wenn man sich stets unter dieser Menge befindet, darf der Stoff keine negativen Auswirkungen auf unserer Körper haben. Trotzdem weiß der Konsument meist nicht wann diese Grenze erreicht ist. Zudem reagiert jeder Körper anders. Viele Menschen klagen über Kopfschmerzen, Müdigkeit, etc. und machen die Zusatzstoffe für diese Symptome verantwortlich. Auch das Auslösen von Allergien wird ihnen nachgesagt.
Auf der anderen Seite sind Konservierungsmittel sehr nützlich, da sie den Wachstum von Bakterien und Pilze verzögern und so auch die Entstehung von toxischen Substanzen, wie zB: Mykotoxine vom Schimmelpilz, verhindern.

Auf was soll ich achten?

Zusatzstoffe müssen in der Zutatenliste auf der Verpackung angegeben werden. Werfen Sie also beim Kauf von Fertigprodukten,  diversen Aufstrichen oder auch Getränken, einen Blick auf die Zutatenliste. Häufig verwendete Konservierungsmittel sind z.B. Sorbinsäure (E200) oder Benzoesäure (E210).
Seit kurzem muss in der Zutatenliste auch die Stoffgruppe des Zusatzstoffes gekennzeichnet werden. Das heißt, im Falle einer Zugabe von zB: Sorbinsäure sollte in der Zutatenliste stehen: „Konservierungsstoff: Sorbinsäure“. Dadurch erkennt der Konsument schneller, ob Konservierungsmittel enthalten sind, denn die meisten wissen ohne entsprechende Deklaration nicht, wozu der Zusatzstoff eingesetzt wird.
Einige Konsumenten versuchen inzwischen, gänzlich auf Konservierungsmittel zu verzichten. Lebensmittelhersteller reagieren auf diese Ablehnung insofern, als dass sie versuchen andere Möglichkeiten der Konservierung einzusetzen. Auf der Verpackung vieler Produkte wird der Verzicht auf Konservierungsmittel extra ausgelobt. In diesem Fall wurde das Produkt mit einer anderen Methode konserviert, z.B. durch Hitze, durch die Bakterien abgetötet werden.

Fazit

Zusammenfassend ist eine regelmäßige geringe Aufnahme von Konservierungsmittel nicht schädlich. Dennoch ist es am besten, möglichst viel frisch zu kochen bzw. zuzubereiten, auch weil industriell verarbeitete Produkte häufig mit einem hohen Kalorien- und Fettaufgehalt einhergehen. Beim Kauf von Lebensmittel lohnt es sich immer einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen, um so zu erkennen, was wirklich in dem Produkt enthalten ist!

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