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Zuckerfrei macht nicht gleich schlank!

Wer Übergewicht hat, ist auf der Suche nach dem Grund für die überschüssigen Kilos. Zuckersüße Softdrinks, Schokolade, Kuchen, süße Fruchtgummis… all das kann dafür verantwortlich sein, dass man zu viel auf die Waage bringt. Viele greifen dann zu Süß- und Zuckeraustauschstoffen, um so die überflüssigen Kalorien einzusparen. Ohne Verzicht auf Süßes die Kalorienaufnahme niedrig zu halten, das klingt wunderbar! Aber diese Rechnung geht nicht immer auf.

Autor: Stefanie Fuchs

Veröffentlicht: 12.02.2018 | 10:08

Süßstoffe sind synthetische Verbindungen, die den gewünschten Geschmack vermitteln, ohne dabei einen Brennwert zu haben. Bekannte Beispiele dafür sind Aspartam, Cyclamat und Acesulfam. Die Süßkraft ist um ein Vielfaches höher als die des normalen Haushaltszuckers Saccharose. Aspartam zum Beispiel ist um den Faktor 200 süßer als Zucker. Zuckeraustauschstoffe sind Zuckeralkohole, die verglichen mit Zucker etwa die Hälfte an Kalorien liefern und eine ähnlich starke Süßkraft haben. Sie kommen oft in Kaugummis vor. Beispiele dafür sind Sorbit, Mannit und Xylit (Pseudonym: Birkenzucker). Süßstoffe wie Stevia stammen aus natürlichen Quellen. Diese Süßungsmittel haben alle eine E-Nummer und werden zu den Lebensmittelzusatzstoffen gezählt.  

Süßes und das Belohnungssystem

Unser Gehirn lässt sich, wie bereits angedeutet, nicht so einfach etwas vormachen. „Schmeckt süß“ ist nicht die einzige Reizantwort, die den Hypothalamus nach dem Essen dazu bringt, uns glücklich und zufrieden fühlen zu lassen. Das Belohnungssystem reagiert auf Süßstoffe nicht in gleichem Maße wie auf Zucker, auch wenn wir geschmacklich wenig oder keinen Unterschied bemerkt haben. Wir sind (bewusst oder unterschwellig) nach einem Lebensmittel, dessen Süße mit einem Ersatzstoff kompensiert wurde, weniger satt als nach einer gewöhnlichen zuckerhaltigen Süßspeise.

Das Dopamin-System wird zwar aktiviert, aber die Energiezufuhr als zweite Komponente fehlt. Es entsteht umso mehr das Verlangen danach, diesen „Mangel“ auszugleichen. Das kann dazu führen, dass zwar mit der Light-Limonade oder einem anderen Diätprodukt Kalorien eingespart werden. Diese werden aber später oft doppelt wieder ausgeglichen. Das Ergebnis ist eine Gewichtszunahme – trotz Zuckerverzicht. Das konnte eine Studie bestätigen

Weniger ist mehr

Wer sein Übergewicht auf zu viel Süßes zurückführt, sollte seine Ernährungsweise grundsätzlich überdenken. Zucker aktiviert wie ein Suchtmittel das Dopamin-System und hat damit einen Gewöhnungseffekt. Auf Dauer entsteht in immer kürzeren Abständen das Verlangen nach Süßigkeiten.

Bei den Kalorien aus Zucker bleibt es nicht, denn Zucker macht hungrig! Der Appetit steigt mit höherem Verzehr von Süßigkeiten, auch auf nicht-süße Lebensmittel. Dieser Effekt wird allerdings auch in Verbindung mit Süßstoffen beobachtet. Daher ist es im Hinblick auf eine niedrigere Kalorienbilanz sinnvoll, beides mit Vorsicht zu genießen.

Natürlich heißt das nicht, dass ihr Süßes komplett aus dem Speiseplan streichen müsst! Die Dosis macht das Gift. Wenig Zucker, aber dafür mit Genuss zu essen ist definitiv empfehlenswerter, als den Zucker einfach ersetzen zu wollen und damit die ungesunden Gewohnheiten beizubehalten.

 

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