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Zucker – So widerstehen Sie der süßen Versuchung

Schokolade, Kekse und Gummibärchen müssen her. Und zwar dalli dalli! Jeder kennt sie –jene Situationen, in denen das Zuckerverlangen seinen Tribut fordert. Machen Sie dem kleinen „Zucker-Junkie“ in Ihnen den Triumpf abstreitig. KiloCoach™ zeigt Ihnen in 8 Schritten, wie Sie das Verlangen nach Süßem bändigen.

Autor: Mag. Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 24.09.2015 | 13:35

(© stockphoto-graf - Fotolia.com)
(© stockphoto-graf - Fotolia.com)

Schritt 1 - 

Zucker entlarven

Zucker ist ein begnadeter „Meister im Verstecken“. Unter anderem tummelt er sich in vielen Fertiggerichten. Das Tückische daran: Nicht alles, was salzig schmeckt, kommt tatsächlich ohne Zucker aus. In vielen Produkten findet Zucker als Konservierungsmittel und Geschmacksträger Verwendung. Insofern ist es nur wenig überraschend, dass neben Fertigsoßen und Dressings selbst manche Wurstsorten beachtliche Mengen Zucker enthalten.

Tipp: Ein Blick aufs Etikett hilft Zuckerfallen zu entlarven. Doch Achtung! Zucker ist auch Profi im Vereiteln. Nicht immer ist er nämlich auch als solcher ausgewiesen. Manchmal verbirgt er sich hinter Bezeichnungen wie Glukose, Fructose, Glukosesirup, Maltodextrin, Maissirup usw.

Schritt 2 – Auf süße Getränke verzichten

Wer Zucker einsparen möchte, muss nicht von heute auf morgen zum Asketen werden. Wird vermutlich auch nicht „nebenwirkungsfrei“ klappen. Versuchen Sie stattdessen dort einzusparen, wo es am wenigsten „weh“ tut. Relativ einfach machbar ist das auf dem  Getränkesektor.

Tipp: Verbannen Sie zuckerhaltige Getränke wie Limonaden und gesüßte Fruchtsäfte von Ihrem Speiseplan und tauschen Sie diese gegen (natürlich süß schmeckenden) Früchtetee. Eine gute Alternative sind selbst zubereitete, nahezu kalorienfreie „Fruchtwässerchen“. Befüllen Sie dazu einen Krug mit Wasser und vermengen Sie dieses mit klein geschnipselten Fruchtstücken der Saison. Lassen Sie die Mischung einige Stunden durchziehen. Besonders erfrischend schmecken Erdbeerstückchen in Kombination mit einigen Scheiben Zitrone.

Schritt 3 – Regelmäßig essen

Das Verlangen nach Süßem beruht auf einem simplen physiologischen Phänomen. Tatsächlich steht Ihr Gusto in engem Zusammenhang mit Ihrem Blutzuckerspiegel. Ein konstanter Blutzuckerspiegel stellt Ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sicher. Sinkt der Blutzuckerspiegel, fühlen Sie sich müde und hungrig. Über diese Anzeichen fordert Sie Ihr Körper dazu auf, für Essensnachschub zu sorgen. Je länger Sie ihn „darben“ lassen, desto eindringlicher wird er Sie auf sein Energiedefizit aufmerksam machen. Und im Notfall zitiert er Sie gleich direttissima zur Naschlade, frei nach dem Motto: „Jetzt mach doch endlich was!“

Tipp: Beugen Sie vor, indem Sie keine Mahlzeiten ausfallen lassen. Zugegeben, wenn abends ein großes Dinner ansteht, ist man dazu verleitet untertags auf essenstechnischem Sparmodus zu fahren. Bringt aber nichts! Besser ist es, tagsüber zumindest eine Kleinigkeit zu essen – beispielsweise in Form von Vollkornbrot oder Obst.  

Schritt 4 – Auf Bewegung setzen

Bei Gusto auf Süßes einfach ablenken? Klingt nach einem vernünftigen Plan! Der jedoch nicht selten zum Scheitern verurteilt ist. Warum? Zum einen, weil er oft nur kurzfristig aufgeht. Zum anderen, weil nicht alle in diesem Kontext erteilten Tipps tatsächlich gesellschaftstauglich sind. Man denke an den Ratschlag „rufen Sie bei Hungergefühlen einfach eine Freundin an!“ Schon probiert? Und dabei auch den Grund für den freundschaftlichen Anruf genannt? A la „Du, ich hab grad Hunger, magst du mit mir plaudern?“ Nun ja, die Frage könnte zumindest für Verblüffung sorgen. Besser und effektiver: Das Zuckerverlangen einfach „weg zu sporteln“.

Tipp: Bewegung ist eine der wenigen Ablenkungen, die tatsächlich erfolgsversprechend ist. Aktivitäten im moderaten Intensitätsbereich dämpfen nicht nur das Hungergefühl, sie reduzieren auch den Stresspegel. Beides erweist sich als förderlich, um den Heißhunger dauerhaft Schachmatt zu setzen.

Schritt 5 – Die Geschmacksknospen neu programmieren

Wussten Sie, dass Ihr Mund mit rund 3.000 Geschmacksknospen gespickt ist? Teilweise sind sie ganz schön frustriert. Unnatürliche und starke Aromastoffe lassen die kleinen „Geschmackserkenner“ nämlich abstumpfen. Man denke nur an fix-fertige Tomatensugos, die fruchtiger als ganze Tomatenplantagen schmecken. Qietschpinke Erdbeerjoghurts, deren tatsächlicher Erdbeergehalt mikroskopisch gering ist, tun ihr übriges. Aroma statt Frucht lautet die Devise. Wenig verwunderlich, dass „natürliche“ Lebensmittel vergleichsweise fad schmecken.

Tipp: Geben Sie Ihren Geschmacksnerven ein bisschen Nachhilfe und lassen Sie diese nochmals die Schulbank drücken. Probieren Sie sich beispielsweise durch verschiedene Naturjoghurtsorten durch und entdecken Sie die unterschiedlichen Geschmacksvariationen. Bewusstes Schmecken sensibilisiert Ihre Geschmacksknospen, sodass Sie allmählich wieder feine Nuancen Ihrer Nahrung wahrnehmen.

Schritt 6 - Zucker sukzessive reduzieren

Und weil Ihre Geschmacksnerven gerade in der Schule sitzen, gibt´s noch eine zweite Schulstunde obendrauf. Lektion: Schrittweise Zuckerreduktion.

Tipp: Wer seinen Kaffee bis dato mit 2 Zuckerwürfel gesüßt hat, verwendet künftig nur 1. Fertige Fruchtjoghurts lassen sich zu Beginn mit ein wenig Naturjoghurt strecken, Fruchtsäfte können mit Mineral- oder Leistungswasser verdünnt werden. Wer öfters einmal selbst den Kochlöffel schwingt und auf Fertiggerichte verzichtet, ist in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Schritt 7 – Würzen statt zuckern

Gewürze wie Vanille, Zimt, Nelke und Kardamon bergen eine angenehme, natürliche Süße – ganz ohne Kalorien. Hier dürfen Sie also ordentlich zulangen.

Tipp: Probieren Sie einmal ein selbst zu bereitetes Bananenjoghurt mit einer Prise Zimt. Oder einen selbstgemachten Milchreis mit Vanille. Lassen Sie dazu einfach die aufgeschnittene Vanilleschote mit der Milch mitköcheln. Auch ohne (oder mit nur ganz wenig) Zucker ein pures Geschmackserlebnis.

Schritt 8 – Kulinarische Verlockungen verbannen

Aus den Augen, aus dem Sinn – diese „Lebensweisheit“ entpuppt sich auch in kulinarischer Hinsicht als förderlich. In Reichweite drapierte Schokolade, Gummibärchen und Co betteln förmlich um Asyl im Bauch. Lassen Sie es erst gar nicht darauf ankommen.

Tipp: Befüllen Sie Ihre Naschlade anderweitig. Gut geeignete „Retter in der Not“ sind Trockenfrüchte und Nüsse. Sie spenden rasch Energie, stabilisieren den Blutzuckerspiegel und helfen auf gesunde Weise über stressige Zeiten hinweg.







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