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Zucker

Zucker ist in aller Munde. Nicht nur aufgrund der vielen zuckerzugesetzten Lebensmittel, sondern auch durch die anhaltende Diskussion darüber. Was ist nun aber genau so gut oder schlecht an Zucker? Wir haben die wichtigsten Fakten für euch zusammengefasst.

Autor: Anna Egger

Veröffentlicht: 07.04.2017 | 11:39

Seit 2015 empfiehlt die WHO, die Aufnahme von freiem Zucker auf 10% der Tagesenergie oder etwa 50 g/Tag (12 Teelöffel) zu beschränken. Dadurch soll das Risiko von Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 und Karies reduziert werden. Des Weiteren wird sogar eine Reduktion auf 5%, also 6 Teelöffel pro Tag, für sinnvoll gehalten, um die Gesundheit zu fördern.

 

Doch was sollte nun bei der Zuckerzufuhr beachtet werden? Wir haben die wichtigsten Fakten rund um das Thema für euch zusammengefasst:

  1. Bei freiem Zucker handelt es sich um zugegebenen Zucker, der nicht aus den Lebensmitteln selbst stammt. Das kann Haushaltszucker (Saccharose), Traubenzucker (Dextrose, Glucose), Malzzucker (Maltose), Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose) sein. Nicht dazu zählt der Zucker, welcher natürlich in Obst und Gemüse oder Milchprodukten vorkommt.
  1. Haushaltszucker, also Saccharose, kann aus zwei verschiedenen Pflanzen gewonnen werden: der Zuckerrübe, die in gemäßigtem Klima, wie Europa oder Japan wächst, und dem Zuckerrohr, welches in tropischem und subtropischem Klima vorkommt.
  1. Was oft vergessen wird: auch in salzigen Speisen kann sich Zucker verstecken. Vor allem in Fertiggerichten wird oft Zucker zugesetzt, um einen besseren Geschmack zu erzielen. So kann eine Tiefkühlpizza beispielsweise 5-6 g Zucker pro 100 g enthalten.
  1. In süßen Getränken ist sehr viel Zucker enthalten. Oft werden die Getränke bei der Kalorienaufnahme gar nicht oder nur sporadisch beachtet. Doch gerade dort steckt eine Menge zugesetzter Zucker. Bereits in 1 Glas Cola (250 ml) befinden sich 26 g Zucker (ca. 8 Würfelzucker).
  1. Wird Zucker aufgenommen, schüttet der Körper Insulin aus, das dafür sorgt, dass der Zucker weitertransportiert und umgewandelt wird. Das ist grundsätzlich ein normaler Prozess, doch wird über längere Zeit zu viel Zucker aufgenommen, kommt es zu einem konstant hohen Insulinspiegel. Dieser führt einerseits dazu, dass Fettreserven nicht mehr abgebaut werden bzw. noch mehr Fett gespeichert wird, andererseits auch dazu, dass die Sensitivität gegenüber Insulin sinkt. Dadurch kann auf lange Sicht Diabetes mellitus Typ 2 entstehen.
  1. Fruktose wird insulinunabhängig verstoffwechselt. Doch trotzdem ist Vorsicht geboten. Hohe Mengen zugesetzte Fruktose können stark abführend wirken und über lange Sicht sogar Fettleber verursachen.
  1. Der einzige angeborene Geschmackssinn ist der für Süßes. Alle anderen werden erst im Laufe des Lebens erlernt. Das liegt zum einen daran, dass Muttermilch aufgrund der Laktose süß schmeckt und Babys diese natürlich mögen sollen, zum anderen deutet süßer Geschmack auf eine hohe Energiedichte hin, was vor allem in Zeiten der Lebensmittelknappheit von großer Bedeutung war.
  1. Lebensmittelkonzerne haben das Problem des zugesetzten Zuckers natürlich längst erkannt. Ihre Lösung: auf den Etiketten steht nun nicht mehr einfach „Zucker“, sondern eine andere Bezeichnung, um den Verbraucher zu verwirren. Auch hinter den Begriffen Stärkesirup, Dextrin, Malzextrakt und Süßmolkenpulver verstecken sich verschiedene Arten von Zucker.
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