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Wie schädlich ist Alkohol?

Für viele gehört er einfach dazu. Der eine möchte nicht auf sein Feierabend-Bier verzichten, der andere genießt gerne ein Glas Rotwein abends vor dem Fernseher oder trinkt am Strand den einen oder anderen Mochito. Wir sprechen vom Thema Alkohol. Alkoholika zählen zweifelsohne zu den beliebtesten Genussmitteln der ÖsterreicherInnen.

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 20.07.2019 | 17:26

Das Thema Alkohol ist umstritten. Einerseits wirkt er als Zellgift, kann die Organe schädigen und das Risiko für Krebserkrankungen ansteigen lassen. Aus zahlreichen Studienergebnissen weiß man dennoch: Menschen, die Alkohol in moderaten Mengen konsumieren, leben offensichtlich länger als diejenigen, die komplett auf jeglichen Alkohol verzichten. Gründe dafür sind, dass sich Alkohol positiv auf den HDL-Cholesterinspiegel (das „gute“ Cholesterin) auswirkt und die Gerinnungsneigung des Blutes reduziert. Überwiegen die positiven Aspekte oder sind die negativen Eigenschaften zu gravierend?

So wirkt Alkohol im Körper

Alkohol ist ein Zellgift, das auf den gesamten Körper Auswirkungen hat. Der größte Teil des aufgenommenen Alkohols geht nach dem Konsum sofort in den Blutkreislauf, wodurch das Gift in den Organen verteilt wird. Über die Blut-Hirn-Schranke gelangt der Alkohol schließlich ins Gehirn. Dadurch schätzt man Entfernungen schlechter ein, die Konzentrationsfähigkeit sinkt ab und man neigt dazu, sich zu überschätzen. Langfristiger, übermäßiger Alkoholkonsum schädigt das Hirngewebe, sodass Gedächtnisprobleme Folge sein können.

Kann Alkohol gesund sein?

Besonders Rotwein wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Das stimmt auch, solange er in Maßen genossen wird, sprich: nicht mehr als ein bis 2 Gläser pro Tag. Geringe Mengen Rotwein können die HDL-Cholesterinwerte positiv beeinflussen und somit das Arterioskleroserisiko reduzieren. Grund dafür ist das im Rotwein enthaltene Resveratrol und andere sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Männer maximal 20 g Alkohol pro Tag (0,5 Liter Bier, 250ml Wein), für Frauen die Hälfte, also 10g täglich. Alles darüber hinaus ist schädlich für die Gesundheit. Diese Angaben sollten jedoch nicht als Aufforderung verstanden werden, regelmäßig Alkohol zu trinken.

Was sind die Gesundheitsfolgen?

Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit untersuchte den Einfluss von regelmäßigem Alkoholkonsum auf die erwartete Lebensdauer. Die Auswertung, bei der die Daten von ca. 600.000 Personen, ausgewertet wurden, ergab: Bereits die Aufnahme von 100 bis 200 Gramm Alkohol wöchentlich reduziert die Lebenserwartung um ein halbes Jahr. 100 Gramm Alkohol sind etwa in vier großen Bier oder sieben Achtel Wein enthalten. Je höher die getrunkene Alkoholmenge, desto höher liegt das Risiko einer früheren Sterbewahrscheinlichkeit. Bei einem Konsum von 200 bis 350 Gramm Alkohol pro Woche sinkt die Lebenserwartung bereits um ein bis zwei Jahre und bei 350 Gramm Alkohol wöchentlich um vier bis fünf Jahre. Getränke wie Schnaps oder Wodka scheinen sich auf die Gesundheit schädlicher auszuwirken als Alkoholarten mit einem niedrigeren Volumenprozent wie Bier und Wein.

Exzessiver und regelmäßiger Konsum von Alkohol führt zu schweren Schädigungen verschiedenster Zellen des Körpers. Bei einer Alkoholabhängigkeit sind hauptsächlich folgende Organe und Organsysteme betroffen:

  •       Leber
  •       Bauchspeicheldrüse
  •       Nieren
  •       Herz-Kreislauf-System
  •       Muskulatur
  •       Speiseröhre
  •       Magen
  •       Darm
  •       Sowie psychische Folgen

Gegen ein gelegentliches Gläschen Rotwein am Abend spricht nichts. Alles über die empfohlenen Alkoholmengen hinaus schadet dem Körper massiv in unterschiedlichster Weise. Für Schwangere und Stillende gilt sowie ein striktes Alkoholverbot. 

Pepe Assistant

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