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Wie Kalorienreduktion unser Leben verlängern kann

Was genau hat essen mit Alterung zu tun? Und wie können wir unsere biologische Uhr etwas langsamer ticken lassen? Wir erklären euch, wie und warum wir durch eine geringere Kalorienzufuhr unsere Zellen vor Schäden schützen können.

Autor: Stefanie Fuchs

Veröffentlicht: 17.01.2018 | 09:46

Oxidativer Stress und Alterung

„Live fast, die young“ ist das Sprichwort, das aus den Zusammenhängen zwischen Stoffwechselraten und Alterung entstanden ist und dessen Bedeutung beim Vergleich der Lebenserwartung von Mäusen und Elefanten klar wird: Je höher die Stoffwechselrate eines Lebewesens ist, desto kürzer ist die Lebenserwartung. Durch den höheren Sauerstoffverbrauch entstehen freie Radikale, die für den Organismus oxidativen Stress bedeuten und unter anderem den Alterungsprozess vorantreiben. Zusätzlich entstehen Schäden an den körpereigenen Reparaturmechanismen. Die Lebenserwartung verschiedener Spezies hängt also zum einen mit der Vorbeugung von oxidativem Stress, zum anderen mit zellulären Gegenmaßnahmen zur Schadensminderung, also mit dem Funktionieren unserer Antioxidationssysteme, zusammen.

Verminderung von oxidativem Stress durch Kalorienrestriktion

Ein Versuch mit Rhesusaffen zeigte, dass eine Kalorienrestriktion die interne Zellstruktur stärkte und die Produktion von Entzündungsmediatoren verminderte. Gleichzeitig wurde die Expression von Genen vermindert, welche für Oxidationsprozesse in der Atmungskette verantwortlich sind und auch der Stoffwechsel verlangsamt. Die geringere Freisetzung von Sauerstoffradikalen verringert den oxidativen Stress und damit die Beschädigung der körpereigenen Maschinerie zur Beseitigung von Sauerstoffradikale. Das Gesamtergebnis des Versuchs mit den Rhesusaffen war, dass sich die geringere Kalorienzufuhr lebensverlängernd ausgewirkt hat. Eine reduzierte Kalorienaufnahme unterstützt die Neubildung leistungsfähigerer Mitochondrien. Diese lassen weniger Radikale durch die Membran durchsickern und dadurch wird der Organismus weniger mit Sauerstoffradikalen belastet. Gleichzeitig können auch Abfallprodukte des Stoffwechsels leichter und schneller abtransportiert werden. Hier gilt also die Regel „Live slow, die old“. In anderen Studien verbrauchten Ratten unter Kalorieneinschränkung sogar mehr Sauerstoff als zuvor, ohne dadurch Schäden davonzutragen. Die Erklärung dafür ist zum einen das effizientere Arbeiten der Mitochondrien und damit die geringere Freisetzung von Sauerstoffradikalen, zum anderen eine erhöhte Stressresistenz verschiedener Gewebe.

Diese positive Auswirkung macht sich bei fast allen Lebewesen bemerkbar. Die beliebtesten Forschungsobjekte stellen dabei die Fadenwürmer dar. Sie werden fast viermal so alt, wenn sie nur wenig zum Fressen bekommen! Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich eine Kalorienrestriktion auch verlangsamend auf die Alterungsprozesse des menschlichen Organismus auswirkt. Die Japaner machen es mit ihrer Ernährungsmethode „Hara hachi bu“ vor – das bedeutet, zu essen, bis man zu 80% satt ist. Diese Methode stammt aus Okinawa, wo die ältesten Menschen der Welt leben und könnte als die einfachste Diät der Welt bezeichnet werden.

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