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WHO warnt vor übermäßigem Zuckerkonsum

Studien zeigen schon lange, dass eine Senkung der Zuckereinnahme auf unter 10% Prozent des täglichen Energiebedarfs viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringen würde. Trotzdem steigt der weltweite Zuckerkonsum jährlich, was in verschiedensten Folgeerkrankungen resultiert. Die WHO fordert nun eine deutliche Reduzierung des Zuckerkonsums.

Autor: Markus Strohmayer

Veröffentlicht: 09.03.2015 | 12:49

(© alexionas - fotolia.com)
(© alexionas - fotolia.com)

Zucker fördert Übergewicht und schadet den Zähnen

Bei dem Wort "Zucker" ist dabei die Rede vom so genannten „freien Zucker“, also jenem der in Form von Mono- und Disacchariden unseren Lebensmitteln hinzugefügt wird, sowie natürlichem Zucker in Honig, Sirup und Fruchtsäften. Wie neue Ergebnisse zeigen, machen sich bereits relativ kleine Einsparungen an der richtigen Stelle bezahlt. So enthält ein Esslöffel Ketchup allein 4g Zucker, was wiederrum einem ganzen Teelöffel entspricht. In Europa variiert der Zuckerkonsum zwischen 7% - 17% des täglichen Energiebedarfs. 6 Teelöffel Zucker entsprechen in etwa 5% unseres täglichen Bedarfs, man sieht also, dass bereits minimale Anpassungen unserer Ernährung, sich positiv auswirken können. Vor allem unter Anbetracht der Tatsache, dass ein Befolgen der von der WHO empfohlenen Richtlinien, das Risiko von Übergewicht, Fettsucht und Karies massiv reduziert.

Alle Empfehlungen der WHO basieren auf aktuellen Studien, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen erhöhtem Zuckerkonsum und Übergewicht feststellen konnten. Selbiges konnte man bei einer Untersuchung des Zusammenhangs von zuckerreicher Ernährung und Karies beobachten.

Da es aus jenen Ländern, in denen der Zuckerkonsum heutzutage noch in einem gesunden Bereich liegt, kaum aktuelle Zahlen gibt, griff man auf Studien aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Diese veranschaulichten, dass während des Krieges die Zuckereinnahme von 15kg pro Person pro Jahr vor Kriegsbeginn, auf 0,2kg pro Person im Jahr 1946 sank. Im selben Zeitraum ging Karies ebenso massiv zurück.

Zuckerrichtlinie als präventive Maßnahme

Basierend auf diesem „natürliche Experiment“ könnte sich die WHO sogar eine weitere Senkung auf unter 5% vorstellen. Und tatsächlich reagieren einige Länder nun auf immer steigende Zahlen bei der Fettleibigkeit und daraus resultierenden gesundheitlichen Beschwerden. Mittlerweile sind Lebensmittelkennzeichnungen vielerorts vorgeschrieben, zusätzlich wird mit höherer Besteuerung von zuckerreichen Lebensmittel und deren Beschränkung für Kinder gearbeitet. Während Großbrittanien schon aktiv an der Umsetzung der Zuckersteuer für zumindest Getränke arbeitet, wird jetzt auch in Deutschland die Forderung danach immer lauter. Allen voran die Organisation Foodwatch hat in neuesten Studien festgestellt, dass 60% der täglich und massenweise verzehrten Getränke zu viel Zucker enthalten. Nach schon allein 2 Gläsen hat man die Empfehlung der WHO überschritten. Daher forder Foodwatch jetzt auch, ähnlich zu Großbrittanien, zumindest eine Zuckersteuer auf Getränke einzuführen.

Solche Maßnahmen sind auch dringend notwendig, wenn das von der WHO erklärte Ziel, Fehlernährung und Folgeerkrankungen, ein Ende zu setzen, erreicht werden soll. Zu diesem Zweck gibt es neben der Zuckerrichtlinie, noch zahlreiche weitere Richtlinien, die sich beispielsweise auf Fettsäuren, Transfette, und gesättigte Fette beziehen und so eine ausgewogene Ernährung fördern sollen.

Für KiloCoach™-Expertin Sabine Kührer sind die Forderungen der WHO eine logische Reaktion auf den steigenden Zuckerkonsum und deren Umsetzung von größter Wichtigkeit:

„Tatsächlich ist der steigende Zuckerkonsum der letzten Jahre ein großes Problem und aktuelle Studien bestätigen dies nur. Aufgrund der langfristigen Folgen eines hohen Zuckerkonsums, wäre eine Reduzierung durchaus sinnvoll, jedoch nur ein Teil des Puzzles einer ausgewogenen und gesunden Ernährung."

Gesunde Ernährung auch Eigenverantwortung

Ein übermäßiger Konsum von Zucker wirkt sich langfristig also negativ auf die Gesundheit aus, das bestätigt die aktuelle WHO-Richtlinie jetzt aufs Neue. WHO-Richtlinien können jedoch nur als Empfehlungen gesehen werden, deren Umsetzung jedem selbst obliegt. Dass viele Menschen dabei Probleme haben, ist verständlich, vor allem, da die Lebensmittelindustrie mit „verstecktem Zucker“ in Softdrinks, Joghurt, Cornflakes etc. bewusst in Kauf nimmt, dass sich viele Konsumenten falsch ernähren. Das darf aber kein Grund dafür sein, die eigene Gesundheit zu vernachlässigen. Mit modernen Hilfsmitteln, wie dem KiloCoach™ „Tagesprotokoll“ reicht bereits ein Klick, um das gegessene/ getrunkene Produkt zu speichern und dessen Nährwerte zu berechnen. So hat man ganz genau im Blick, wie viel Zucker man zum Beispiel bereits zu sich genommen hat und wie viel bzw. ob noch Zucker konsumiert werden sollte und das ganz ohne „Nährwert googlen“ und Kalorien zählen.

Sich diese paar Sekunden Zeit zu nehmen, sollte jeder haben. Denn wer sich keine Zeit für seine Gesundheit nimmt, wird sich später einmal umso mehr Zeit für seine Krankheiten nehmen müssen und genau das ist es, was die WHO mit ihren Richtlinien eigentlich zu verhindern versucht.

Pepe Assistant

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