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Wellnessgetränke – wie gesund sind sie tatsächlich?

Kalorienarm und gesund – damit preisen Produzenten ihre bunten Wässerchen an. Doch stimmt das auch? Hält das Etikett, was es verspricht?

Autor: Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 10.06.2014 | 00:00

(© rockvillephoto - Fotolia.com)
(© rockvillephoto - Fotolia.com)

 

Was sind Wellnessgetränke?

In nahezu allen Farb- und Geschmacksrichtungen zieren sie die Supermarktregale. Sie suggerieren unterschiedliche Gesundheitsversprechen – von Entspannung angefangen über ein gesteigertes Wohlbefinden bis hin zu „Superkräften“. Die schillernd umworbenen Wellnessgetränke enthalten meist Pflanzen- und Fruchtextrakte, die ihnen ein besonders gesundes Image verleihen. In vielen Fällen trügt der Schein, zumal die meist teuren Getränke außer Wasser und Geschmack nichts zu bieten haben.

Welche Inhaltsstoffe sind enthalten?

• Pflanzenkonzentrate – geballte Pflanzen-Power? Ginko-, Melissen- Sanddornextrakt, Fruchtbeigaben aus Erdbeere, Kirsche und Stachelbeere. Was sich wie ein „Top“ liest, erweist sich eigentlich als ein „Flop“. Die tatsächlich zugesetzten Mengen sind verschwindend gering.
Der durchschnittliche Pflanzen- und Fruchtanteil beträgt vier Prozent – das entspricht etwa einem Teelöffel in 1 Liter Flüssigkeit. Bei manchen Getränken liegt der Anteil sogar noch darunter. Positive Wirkungen auf die Gesundheit sind bei diesen Mengen nicht zu erwarten. Hinzu kommt, dass Dosierungen von Pflanzenauszügen mit arzneimittelähnlicher Wirkung deklarationspflichtig und in Lebensmitteln generell unzulässig sind.

• Vitamin-Zusätze – machen sie fit? Viel hilft nicht immer viel und „zu viel“ kann schaden. Das trifft vor allem auf die fettlöslichen Vitamine A und E zu. Speziell hohe Dosierungen von künstlich hergestelltem beta-Carotin - auch als Provitamin A bekannt - sind als bedenklich einzustufen. Studien haben gezeigt, dass es ab 20 Milligramm pro Tag zu erhöhten Lungenkrebsraten bei Rauchern und zu einer erhöhten Sterblichkeit bei Herzkranken kommen kann. Und wie viel ist das? Sie können davon ausgehen, dass Sie mit einem Glas ACE-Drink rund 2-4 Milligramm beta-Carotin zu sich nehmen.

• Sauerstoff – mehr Energie? Nicht mehr als eine „sprudelnde Luftblase im Wasser“ – so könnte man die Wirkung von zugesetztem Sauerstoff in Getränken zusammenfassen. Die Hersteller werben hingegen damit, dass der Sauerstoff durch die Magenwände in die Blutgefäße des Bauchraums gelangt. Die nächste „Station“ wäre das venöse Blut. Die Betonung liegt auf „wäre“, zumal die Studie mit Kaninchen durchgeführt wurde und nicht 1:1 auf den Menschen übertragbar ist.

Und wie sieht die Praxis aus? Das Bundesinstitut für Verbraucherschutz hat herausgefunden, dass eine sportlich aktive Person aus zwei Litern dieser Flüssigkeit gerade einmal 0,15 Gramm Sauerstoff aufnehmen kann.
Zum Vergleich: Durch die höhere Herzfrequenz und die intensivierte Atmung beim Sporteln bekommen Sie ein "kostenloses" Sauerstoff-Plus von 500g.

Fazit: Sauerstoff kann nur über die Lungen in nennenswerten Mengen aufgenommen werden. Heißt: Laufen statt kaufen!

• Fructose – der bessere Zucker? Fructose klingt nach der geballten Kraft von Früchten. Die naheliegende erste Assoziation könnte demnach lauten: „Fructose ist gesund“. In Wahrheit steht Fruchtzucker dem normalen Haushaltszucker um nichts nach. Sie enthält nahezu gleich viele Kalorien und steht darüber hinaus im Verdacht, Heißhungerattacken auszulösen. Manche Menschen reagieren empfindlich auf Fruchtzucker und entwickeln Bauchbeschwerden.

Was sollten Sie beachten?

Ein Blick auf die Etikette lohnt sich. Vergleichen Sie die Getränke untereinander und achten Sie beim Kauf unbedingt auf den Zuckergehalt. Erwarten Sie sich bei diversen Wellnessgetränken keine gesundheitliche Wirkung. Das gilt insbesondere für Aussagen zum eigenen (Wohl-)Befinden.

Gesunde Alternativen

Sie können Wasser mit Geschmack ganz einfach selbst zubereiten. Fügen Sie nach Belieben folgende Zutaten zu:

Limetten-, Zitronen-, Orangen-, Ingwerscheiben, Minze, Zitronenmelisse, Basilikum, Rosmarin, Vanilleschote, Zimtstange, Zitronengras

 

Und hier noch einige Rezeptideen

• Erdbeer-Ingwer-Wasser: 1,5 l Wasser, 5 Erdbeeren in dünne Scheiben geschnitten
• Nektarinen-Basilikum-Wasser: 1,5 l Wasser, 1 Nektarine in dünne Spalten geschnitten, 3 Blätter frisches Basilikum
• Limetten-Minze-Wasser: 1,5 l Wasser, ½ Limette in dünne Scheiben geschnitten, 1 Minze-Zweig

 

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