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Was genau ist eigentlich Histamin?

Viele Menschen leiden nach dem Essen an verschiedensten Beschwerden wie Blähungen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Durchfall. Unerklärliche Symptome, nach deren Ursache viele Betroffene oft lange suchen. Eine Unverträglichkeit von Histamin kann hier die Ursache sein.

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 16.06.2019 | 22:12

Was ist Histamin?

Histamin ist ein natürlicher Bestandteil fast aller Lebensmittel, genauer gesagt ein biogenes Amin. Es hat eine natürliche Wirkung in der Entzündung: Es erweitert die Blutgefäße und verursacht Juckreiz als Warnsignal an den Körper. Es wird daher einerseits im Körper selbst produziert, aber andererseits über die Nahrung aufgenommen. Man kann Histamin weder sehen noch schmecken. In unserer Küche ist es extrem weit verbreitet. Je länger ein Lebensmittel gelagert wird, desto mehr entwickelt es sich zu einer „Histaminbombe“.

Die Histamin-Intoleranz ist eine Unverträglichkeitsreaktion gegen den Stoff Histamin. Sie ist bedingt durch einen Enzymdefekt, genauer gesagt durch den Mangel des Verdauungsenzyms Diaminoxidase.

Wo kommt Histamin vor?

Zu den klassischen Histaminlieferanten zählen vor allem:

  •       Tomaten und Tomatenprodukte
  •       Alkohol, besonders Rot- und Weißwein
  •       Nüsse
  •       Schokolade
  •       Lang gereifte Käsesorten wie z.B. Parmesan
  •       Geräucherter Fisch
  •       Wurst wie z.B. Salami oder geräucherte Wurstwaren
  •       Sauerkraut
  •       Spinat

Es gibt auch sogenannte Histaminliberatoren, die im Körper Histamin freisetzen können, wie z.B. Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Bananen und Hülsenfrüchte, etc.

Was sind die Symptome?

Zu den häufigsten Symptomen einer Histamin-Intoleranz zählen: Kopfschmerzen und Migräne, Hitzewallungen, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Schnupfen, Hautausschlag und Rötungen, Husten und Asthma, Müdigkeit nach dem Essen, innere Unruhe, Gliederschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Konzentrationsschwäche und Abgeschlagenheit.

Wie kann ich eine Histamin-Intoleranz austesten lassen?

Die Ermittlung von Laborwerten zum Nachweis einer Histamin-Intoleranz ist noch nicht standardisiert und daher nur als ein zusätzlicher Hinweis für das Vorliegen der Intoleranz heranzuziehen. Es gibt drei Werte, die auf eine Histamin-Intoleranz hinweisen können:

-       Der Histaminspiegel

-       Die DAO-Aktivität

-       Der Vitamin B6 Spiegel

Der sicherste und gebräuchlichste Weg zum Nachweis einer Histamin Unverträglichkeit ist die Eliminationsdiät. Hier werden über ca. 4 Wochen hinweg alle histaminreichen Lebensmittel gemieden. Normalerweise sollten bei Vorliegen einer Histamin-Intoleranz bereits nach kurzer Zeit eine Besserung der Symptome eintreten. Am Ende einer Eliminationsdiät kann man durch einen Provokationstest, also durch den erneuten Verzehr von histaminhaltigen Lebensmittel, überprüfen, ob die gesundheitlichen Probleme tatsächlich mit Histamin in Zusammenhang standen. Ziel ist es, seine individuelle Toleranzgrenze zu ermitteln.

Wie behandle ich meine Histamin-Intoleranz?

Liegt eine Histaminunverträglichkeit vor, muss einerseits die Aufnahme des biogenen Amins Histamin über die Ernährung reduziert werden. Ebenso sollen Lebensmittel, die den Abbau hemmen bzw. die Ausschüttung des Histamins im Körper fördern (Histaminliberatoren), vermindert aufgenommen werden.

Möglicherweise sind es nur Tomaten oder Rotwein, die Probleme verursachen und nicht alle Lebensmittel, die Histamin beinhalten. Viele Menschen reagieren aber auch schon auf geringe Mengen empfindlich.

Zu beachten ist auch, dass einige Medikamente die Enzymaktivität der DAO hemmen. Dazu zählen z.B. einige Antibiotika und schleimlösende Mittel.

Enzym-Präparate, die Diaminooxidase enthalten, können die Verträglichkeit histaminhaltiger Lebensmittel verbessern (z.B. Daosin).

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