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Was Antioxidantien können

Antioxidantien fangen freie Radikale ab und schützen so den Körper vor Schäden und Alterungsprozessen. Doch was sind freie Radikale und was sind Antioxidantien genau? Wie bewerkstelligen sie ihre Aufgabe und wo finden wir sie?

Autor: Dr. Rosa Aspalter

Veröffentlicht: 11.06.2015 | 10:45

(© aluxum - Fotolia.com)
(© aluxum - Fotolia.com)

Was sind freie Radikale?

So wie bei Menschen gibt es auch im Organismus sehr reaktionsträge und sehr reaktionsfreudige Moleküle. Reaktionsträge ist, was chemisch sehr stabil und ausgeglichen ist. Sehr reaktionsfreudig sind Moleküle, welche beispielsweise ein Elektron zu wenig oder zu viel haben. Diese Moleküle versuchen diese überzählige elektronische Ladung los zu werden oder eine fehlende zu ergänzen. Es gibt aber auch Moleküle, wo dies nicht der Fall ist, wie z.B. beim Singulett-Sauerstoff. Diesem fehlt kein Elektron und er hat auch kein überschüssiges anzubieten. Allerdings ist das Molekül ist in seiner Konfiguration instabil oder auch „angeregt“ und daher besonders reaktionsfreudig.

Freie Radikale sind also intensiv partnersuchende Moleküle. Warum sind sie aber so schädlich? Sie schnipseln den anderen Molekülen ein Elektron ab oder laden ein Elektron auf ein anderes ab. Was ist die Folge? Ein unschuldiges, ruhig vor sich hin funktionierendes Molekül wird nun selbst zum Radikal, da es nun selbst ein Elektron zu viel oder zu wenig hat. Das ganze ergibt eine Kettenreaktion mit erheblichem Energie- und Substanzverschleiß. Wird z.B. ein Elektron auf eine ungesättigte Fettsäure übertragen, wird diese jetzt selbst zum freien Radikal und kann ihre Aufgabe z. B. als Baustein der Zellmembran nicht mehr erfüllen.

Die Folgen freier Radikale im Organismus sind

1) Entzündungen in Blutgefäßen und Zellen
2) Alterungsprozesse
3) Krebs, wenn sich die freien Radikale an die DNA binden und damit das Erbmaterial beschädigen

Wie entstehen freie Radikale?

Freie Radikale entstehen bei ganz gewöhnlichen Stoffwechselprozessen im Körper, aber auch durch UV-Strahlung, durch Umweltgifte, Rauchen und Stress. Der Körper hat daher selbst eine Menge an Mechanismen entwickelt, mit den freien Radikalen umzugehen. Das geschieht aber nicht lückenlos. Der Körper ist deshalb darauf angewiesen, dass ihm Antioxidantien auch über die Nahrung zugeführt werde. Interessant ist auch zu wissen, dass freie Radikale nicht nur Schädlinge im Körper sind, sondern auch den Körper in die Lage versetzen, rasch Anpassungsreaktionen vorzunehmen. So ist bei Sportlern etwa die Leistungsfähigkeit herabgesetzt, wenn man die Bildung freier Radikale zu sehr blockiert.
Was sind Antioxidantien?

Ein Antioxidans ist eine chemische Verbindung, die eine unerwünschte Oxidation anderer Substanzen verhindert. So steht es vielfach beschrieben. Genau genommen müsste man ergänzen: „… eine unerwünschte Oxidation oder Reduktion anderer Substanzen verhindern.“ Jedenfalls binden sie freie Radikale, machen sie damit unschädlich und beenden so eine schädliche Kettenreaktion.

Antioxidantien, welche der Körper selbst bildet, sind etwa Harnsäure, Serumproteine, oder auch sehr wirksame Enzyme, z.B. die Superoxiddismutasen oder Katalasen. Mit der Nahrung zugeführte Antioxidantien spielen eine wesentliche Rolle, da sie vor allem – in Form von fettlöslichen Antioxidantien wie Vitamin E - die Oxidation von Fettsäuren in Zellmembranen verhindern. Wasserlösliche Antioxidantien wie Vitamin C sind vor allem bei den letzten Schritten der Eliminierung freier Radikale wichtig.

Warum haben Pflanzen so viele Antioxidantien?

Pflanzen beinhalten eine ganze Palette an antioxidativ wirksamen Substanzen. Dazu zählen vor allem Carotinoide, Polyphenole, Liponsäure und andere mehr. Warum ist das so? Pflanzen sind die primären Sauerstoffproduzenten unseres Planeten und sie mussten sich daher von jeher vor den toxischen Auswirkungen dieses so lebenswichtigen wie aggressiven Moleküls schützen. Ohne Antioxidantien hätte die Pflanzenwelt selbst nicht überleben können und sich nicht zum Sauerstoffspender für andere Lebewesen entwickeln können. In Form pflanzlicher Nahrungsmittel lässt sich daher leicht zum Schutz der eigenen Gesundheit beitragen.

Auf den Mix kommt es an!

Da es eine ganze Mixtur an freien Radikalen gibt und sehr viele Wege, diese zu eliminieren, ist eine Mischung aus vielen unterschiedlich wirksamen Antioxidantien der beste Schutz gegen deren Folgen, wie etwa Atherosklerose, Gelenksdegeneration, Alterungsprozesse und Krebs. Von einer konzentrierten Zufuhr einzelner Stoffe wird aus wissenschaftlicher Sicht abgeraten. Es könnte damit mehr Schaden als Nutzen angerichtet werden.

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