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Warum Crash-Diäten gefährlich sind!

Crash-Diäten gehören im ernährungswissenschaftlichen Sinn meist zu den Monodiäten, weil man für mehrere Tage nur bestimmte Lebensmittel isst, z.B: Ananas, Kohlsuppe oder Eier. Was aber dabei passiert, ist ungesund und auch kontraproduktiv fürs Abnehmen.

Autor: Dr. Rosa Aspalter

Veröffentlicht: 30.04.2015 | 14:40

(© Dan Race - Fotolia.com)
(© Dan Race - Fotolia.com)

Sehr einseitige Diäten können gefährlich sein!

Bei Obst- oder Gemüsediäten sind kurzfristig keine gesundheitlichen Probleme zu erwarten. Sie können daher zur „Entschlackung“ oder – noch besser – als einzelne Obst- und Gemüsetage gut zwischengeschaltet werden. Eiweißreiche Diäten hingegen können ernsthaft gefährdend sein. Sie belasten Nieren, führen zu einem Calciumentzug aus dem Knochen und es gab dabei auch Todesfälle. Eine dieser Diäten ist die Dukan-Diät, welche von der Britischen Gesellschaft für Ernährung als eine der schlimmsten Diäten bezeichnet wurde. Dem französischen Arzt Dr. Pierre Dukan wurde daher 2014 die Zulassung als Arzt entzogen.

Mit Crash-Diäten verlieren Sie alles andere als Fett!

Wasser kann der Organismus leicht ausscheiden, und zwar sehr schnell und in großen Mengen: Über die Nieren, über die Haut und über die Atmung. Fett jedoch muss verbrannt werden. Führen Sie dem Körper sehr wenige Kalorien zu, baut er sehr schnell seine Muskelmasse ab. Bei Crash-Diäten fasten Sie vielleicht 2 Wochen intensiv, haben vielleicht sogar 5 Kilos los, aber das sind Wasser und Muskel. Und nun beginnen Sie wieder normal zu essen und legen ein paar weitere Kilos Fettpölsterchen dazu.

Die Lüge von 10 kg in 2 Wochen!

Um ein Kilo Fett zu verbrennen, benötigt es zumindest 7.000, manche sagen 9.000 eingesparte Kalorien. Rechnen Sie mal: Wenn Sie 10 kg in 2 Wochen abnehmen möchten, wären dies 70.000 kcal eingesparte Kalorien. So viel kann man niemals in 2 Wochen essen – und damit auch nicht einsparen.

Der Stoffwechsel fährt in den Keller! 

Es gibt nur wenig wirksamere Mittel, um seinen Stoffwechsel zu drosseln und auf Sparflamme zu stellen als ständiges Fasten. Für den Körper ist dies ein Alarmsignal. Er sagt: „Aufpassen! Haushalten mit der Energie!“ und hat viele Wege und Mittelchen um das zu schaffen. So verbrennt er möglicherweise nach einer Fastenkur statt 1.700 kcal nur mehr 1.400 kcal. Das bedeutet: Vorher durften Sie 1.700 kcal essen, ohne zuzunehmen, jetzt nur mehr 1.4000 kcal. Alles was darüber liegt, wird in Form von Fettpölsterchen gespeichert. Das ist, einfach erklärt, der Jo-Jo-Effekt.

Frieren, nerven, müde sein!

Auch der Psyche tun Crash-Diäten nicht gut. Bei einer Crash-Diät liegen die Nerven blank. Jede Kleinigkeit regt auf, erschöpft. Als weitere unangenehme Symptome gibt es Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwäche und Mundgeruch. Und vor allem ein mächtiges Verlangen nach Süßigkeiten. Das ist nicht überraschend. Schließlich führen schon Mahlzeiten, die nicht besonders geschmackvoll zubereitet sind, zu vermehrtem Naschen. Viel zielführender ist es also, reichlich, gut, und dafür das Richtige zu essen.

Das Endresultat: Mehr Kilos – und vor allem mehr Fett!

Unterm Strich also führen diese Veränderungen dazu, dass Sie nach einer Crash-Diät mehr essen, ungesünder essen, noch mehr auf die Waage bringen und sich die Zusammensetzungen des Körpers weiter in Richtig Fett verschiebt. Daher lieber sanft, stressfrei und auf angenehme Weise abnehmen!

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