Kilos verlieren, Lebensqualität gewinnen!

Navigation
Anmelden

Vitamin D – Das Sonnenvitamin

Das Vitamin, welches am meisten mit Sommer und Sonne in Zusammenhang gebracht wird, ist Vitamin D. Seit einigen Jahren wird immer wieder über das Vitamin und eine optimale Versorgung damit diskutiert. Aber was ist Vitamin D überhaupt? Und warum ist es so wichtig?

Autor: Therese Schwalenberg

Veröffentlicht: 29.07.2016 | 14:36

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. „Fettlöslich“ bedeutet, dass diese Vitamine Fette zum Transport brauchen um überhaupt im Körper genutzt werden zu können. Neben Vitamin D, gehören auch noch die Vitamine A, E und K zu den fettlöslichen Vitaminen. Während die anderen drei Vitamine durch die Nahrung aufgenommen werden müssen, kann Vitamin D auch endogen im Körper synthetisiert werden. Daher wird es auch oft als Hormon bezeichnet.

Die Vitamin D-Familie

Vitamin D gliedert sich in 3 verschiedene Formen – die Calciferole: Vitamin D3 (Cholecalciferol), Vitamin D2 (Ergocalciferol) und 1,25 Dihydroxycholecalciferol. Vitamin D3 findet man in tierischen Lebensmitteln, während Vitamin D2 durch pflanzliche Lebensmittel aufgenommen wird. Bei 1,25-Dihydroxycholecalciferol handelt es sich um die aktive Form, welche entweder endogen synthetisiert oder durch Umwandlung der anderen beiden Formen in Leber und Niere hergestellt wird.

Die Vitamin D-Eigensynthese

Der Ausgangsstoff für die Eigensynthese ist Cholesterin. Nach der Umwandlung in Dehydrocholesterol wird dieses in der Haut unter UVB-Einstrahlung zu Vitamin D3 umgewandelt. Dieses nimmt den gleichen Syntheseweg, wie das über tierische Nahrungsmittel aufgenommene Vitamin D3. Zuerst findet eine Hydroxylierung in der Leber und dann in der Niere statt, sodass am Ende die aktive Form 1,25-Hydroxycholecalciferol entsteht. Diese wird ins Blut abgegeben und zur Zielzelle transportiert, wo es wie ein Hormon wirkt und in den Zellkern transportiert wird.

Die Vitamin D-Wirkungen

Bekannt ist Vitamin D v.a. für seine Wirkung im Knochenstoffwechsel. Dies ist jedoch nicht der einzige Stoffwechselvorgang an dem Vitamin D beteiligt ist. Zu den Funktionen von Vitamin D gehören nämlich u.a. auch:

  • die Stimulation von Osteocalcim, dem Ausgangsstoff der Knochenmineralisierung im Knochenstoffwechsel,
  • die Stimulation des Knochenabbaus, indem es auf Nebenschilddrüsen-Hormone und damit auf die Mineralisierung von Phosphor und Calcium aus dem Skelettsystem wirkt und
  • die Initiierung der Synthese bestimmter Proteine.

 

Aber nicht nur auf der Zellebene hat Vitamin D viele positive Eigenschaften. In den letzten Jahren wurde immer mehr herausgefunden, welche positive Auswirkungen Vitamin D auf viele verschiedene Krankheiten hat. Zu diesen Krankheiten zählen z.B.:

  • Grippale Infekte und Atemwegserkrankungen: Ein Mangel an Vitamin D macht Kinder anfälliger für grippale Infekte und Atemwegerkrankungen.
  • Muskelschwäche: Studien haben gezeigt, dass eine optimale Funktion der Muskeln nur gewährleistet ist, wenn die dort vorhandenen Vitamin D-Rezeptoren ausreichend mit dem Vitamin versorgt sind.
  • Diabetes: Laut einer finnischen Studie senkt Vitamin D das Diabetesrisiko.
  • Schuppenflechte: Studien haben gezeigt, dass Vitamin D nützlich zur Behandlung von Schuppenflechte sein kann.
  • Asthma: Die Supplementation von Vitamin D hat in einer japanischen Studie das Ausmaß an Asthmaanfällen gesenkt.
  • Parodontitis: Vitamin D regt die Produktion von Peptiden an, welche antimikrobiell wirken und dadurch die Schleimhautoberflächen vor Bakterien schützen.
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen: Studien haben gezeigt, dass ein niedriger Vitamin D-Status mit einem hohen Blutdruck einhergeht.
  • Schizophrenie und Depressionen: Da sich das Gehirn nur mit ausreichend Vitamin D optimal entwickeln kann, werden auch Depressionen und Schizophrenie mit einer niedrigen Vitamin D-Versorgung in Verbindung gebracht.
  • Krebs: Ein hoher Vitamin D-Status führt zu einer reduzierten Wachstumsrate verschiedener Krebsarten (z.B. Brustkrebs).

Der Vitamin D-Mangel

Da bei einem Vitamin D- Mangel kaum Symptome auftreten, dachte man lange Zeit, dass kein Mangel in der allgemeinen Bevölkerung vorliegt. Heute weiß man, dass rund ¾ der Bevölkerung unter einem zu niedrigen Vitamin D-Status leiden. Sollte es doch mal zu Symptomen kommen, beinhalten diese zuerst einmal Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen. Allgemeine Symptome also, die nicht direkt auf einen Vitamin D Mangel schließen. Später können diese Mangelerscheinungen jedoch bis zu einer Rachitis (Mineralisierungsstörung des Skeletts) und zur Osteomalazie (Knochenerweichung) führen.

Die Vitamin D-Empfehlung

Die empfohlene Zufuhr von Vitamin D wurde erst vor einigen Jahren auf 20 µg pro Tag bei fehlender endogenen Synthese erhöht, da sie lange Zeit viel zu niedrig angesetzt war. Diese Menge an Vitamin D rein durch die Nahrung aufzunehmen ist jedoch sehr unrealistisch, da man eine sehr große Menge an Fleisch, Käse oder Gemüse essen müsste - 700 g Käse oder 500g Fleisch um genau zu sein. Da dies eigentlich unmöglich ist, ist die endogene Synthese durch die Sonne sehr wichtig. Schon 15 - 30 Minuten täglich reichen aus, um die empfohlene Menge an Vitamin D zu produzieren. Ein guter Grund also nicht alles mit Bus und Bahn zu erledigen, sondern auch einen Teil zu Fuß zurückzulegen.

Pepe Assistant

Herzlich Willkommen bei KiloCoach™!

KiloCoach™ bietet das Wissen und die Werkzeuge für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme. Keine Radikaldiäten, kein Jojo-Effekt – von Krankenkassen empfohlen und wissenschaftlich bestätigt.

7 Tage gratis testen

Berechnen Sie Ihren BMI

kg
cm
Mehr herausfinden

Vorteile

  • Gewicht verlieren ohne Hunger
  • Keine Diätvorschriften
  • Ohne Jojo-Effekt
  • Mit Unterstützung von Experten
  • Motivierende Community
Hier registrieren

Wissenschaftliche Studien

Newsletter abonnieren

Besuchen Sie uns auf Facebook