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Übergewicht durch Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Machen unverträgliche Lebensmittel dick? Steht eine Allergie in Zusammenhang mit Übergewicht? KiloCoach™ ist 6 Mythen auf der Spur.

Autor: Dr. Rosa Aspalter

Veröffentlicht: 01.06.2015 | 09:24

(© bluedesign - Fotolia.com)
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Mythos Nr. 1 Nahrungsmittelunverträglichkeit kann zur Gewichtszunahme führen!

Auch gesunde, kalorienarme Nahrungsmittel können bei einer Lebensmittelunverträglichkeit zu einer Gewichtszunahme führen, denken viele. Einige Ernährungswissenschaftler, Allergologen und Ärzte behaupten sogar, dass 90 Prozent der Diäten an einer unerkannten Nahrungsmittelunverträglichkeit scheitern. Ist diese erst einmal entlarvt, werden bis zu 17 kg Gewichtsabnahme in 12 Wochen versprochen.

Die Vorstellungen aber, wie dies funktionieren könnte, sind sehr unklar und werden auch von den Herstellern diverser Tests nie erklärt. Tatsache ist, dass beinahe jede Form von Unverträglichkeit und auch beinahe jede Form von Allergie eher eine Gewichtsreduktion als eine Gewichtszunahme bewirkt.

Mythos Nr. 2: Nahrungsmittelunverträglichkeit führt zur Fettansammlung!

Bei Übergewicht oder Adipositas stört vor allem das Fett. Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien führen, wenn schon, zu einer Wasseransammlung (aber auch das nur selten!), und in keinem Fall zu einer Fettspeicherung!

Mythos Nr. 3: Das Meiden bestimmter Lebensmittel, welche sich als unverträglich erwiesen haben, fördert die Gewichtsreduktion!

Entsprechend der obigen Logik sollte es dann, wenn die als „unverträglich“ diagnostizierten Lebensmittel weg gelassen werden, zu einer Gewichtsreduktion kommen. Das ist aber nur dann der Fall, wenn die Ernährung generell auf kalorienärmere Lebensmittel umgestellt wird. Daher bieten viele Hersteller von Tests oft noch „Zusatzverfahren“, wie etwa eine „sehr wirkungsvolle Kombination mit Softlaser“ zur Gewichtsreduktion an! Oder es wird mittels Bioresonanz eine „unverträgliche Schwingung“ auch gleich gelöscht und unwirksam gemacht. Da werden also gleich zwei nicht erwiesene Behauptungen aufgestellt und gleich zweimal ordentlich abgecasht.

Mythos Nr. 4: Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten beweisen eine Nahrungsmittelallergie!

Nur standardisierte Tests wie etwa der Atemtest auf Lactose- oder Fructoseintoleranz beweisen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Spezifische IgE gegen bestimmte Lebensmittel weisen eine Nahrungsmittelallergie nach. Immer aber muss die Klinik, also die vorhandenen Symptome und Beschwerden bei der Diagnose mit in Betracht gezogen werden. IgG gegen Nahrungsmittel weisen weder eine Allergie noch eine Unverträglichkeit nach und  sie kommen auch natürlicherweise vor ohne eine krankmachende Bedeutung zu haben. Auch mit der Bioresonanz kann keine Unverträglichkeit oder Allergie nachgewiesen werden und schon gar nicht mittels über Meridiane abgelesene „schädliche Frequenzen“.

Sieht man sich die Liste der IgG- oder Bioresonanz-Testergebnisse an, wird die Auswahl der Lebensmittel oft unnötig stark eingeschränkt. Eine Gewichtsabnahme ist logisch, wenn nur wenige Lebensmittel erlaubt sind, eine gesunde Gewichtsreduktion ist dies jedoch nicht. Möglicherweise führen also solche Testergebnisse dazu, seine Ernährung deutlicher umzustellen und so das Gewicht zu reduzieren. Tatsache ist, dass dies durchaus billiger und für die Gesundheit schonender geht.

Mythos Nr. 5: Auch die Schädlichkeit verschiedener Umweltgifte kann mit den Unverträglichkeitstests festgestellt werden!

Viele vermischen die Wirkung der Lebensmittel selbst mit Nahrungsbestandteilen, welche erst während der Produktion oder der Verarbeitung dem Lebensmittel zugesetzt werden. Tatsache ist: Umweltgifte werden durch die Nahrungsmitteltests nicht festgestellt! Dazu bedarf es spezieller Untersuchungen in einem toxikologischen Labor.

Mythos Nr. 6: Was nicht noch alles durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten verursacht wird!

Außer Gewichtsproblemen werden noch folgende zusätzlichen Symptome von verschiedenen Anbietern als Hinweise auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten gewertet:
Magen-Darm-Probleme wie Verstopfung, Durchfall, Entzündungen und Reizungen des Darmes, unklare Unterleibsschmerzen, „gastro-pankreogene“ Verdauungsinsuffizienz, Übelkeit, Sodbrennen, Hautprobleme wie Akne, Ekzeme, Schuppenflechte, Nesselsucht, Hautjucken, Neurodermitis,
neurologische Symptome wie Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Übelkeit, depressive Verstimmungszustände oder sogar Alzheimer Erkrankung, psychologische Probleme wie Angstzustände, Depression, Reizbarkeit, chronische Müdigkeit, Hyperaktivität (vor allem bei Kindern), dann noch Asthma, Schnupfen und Husten, chronische Nasennebenhöhlenentzündung,
Fibromyalgie, Gelenksschmerzen und Gelenksentzündungen (Arthritis) und Immunitätsverluste.

Von solchen „Wundermitteln“ oder „Wundermechanismen“ sollte man eher die Finger lassen.

Pepe Assistant

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