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Top 8 der fiesesten Diätfallen

Am Anfang ist sie dick da – die Motivation, einige Kilos abzuspecken. Wenn da bloß nicht die kleinen, fiesen Hürden wären, die das Durchhalten zur Herausforderung machen. Einmal erkannt, lassen sich diese Diätfallen aber geschickt umgehen. KiloCoach™ weist Ihnen den passenden Weg.

Autor: Mag. Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 23.02.2015 | 09:28

(©  djmilic - Fotolia.com)
(© djmilic - Fotolia.com)

1.) Radikaldiäten

Sie denken: „je weniger ich esse, desto mehr nehme ich ab“? Keine gute Idee! Der strikte Verzicht auf Nahrung lässt den Jojo-Effekt schon in den Startlöchern scharren. De facto bringen Crash-Diäten rein gar nichts. Naja, von Hunger und bedrohlich schlechter Laune einmal abgesehen. Wenn Sie schnell abnehmen, reduziert sich Ihr Grundumsatz. Ihr Körper schlussfolgert: „Hoppla, da kommt nichts = Hungersnot!“ und bunkert Gewichtsreserven, sobald Sie wieder normal essen.

Tipp:
Besser ist es, langsam dafür aber ohne Verzicht abzunehmen. Eine gute Richtschnur für einen dauerhaften Gewichtsverlust: nicht mehr als 0,5 bis maximal 1 Kilo pro Woche abnehmen.

2.) Nebenbei essen

Ist es Ihnen auch schon einmal passiert, dass Sie am Ende des Tages das Resümee „eigentlich habe ich ja gar nichts gegessen“ gezogen haben? Okay, bei genauer Überlegung erinnern Sie sich dann doch an die drei Schokoriegel und die vernachlässigbar kleine Keksration während des Meetings. Ach ja genau, zwei Gläser Wein haben Sie ja auch noch intus – aber die fallen doch nicht ins Gewicht, oder? Doch, tun sie. Ihr Gehirn registriert die nebenbei getätigte Nahrungsaufnahme nämlich nicht als solche. Und will haben, was es vermeintlich nicht bekommen hat. Zusätzlicher Haken: Wer die Nahrungszufuhr irgendwie in den Alltag hineinpresst, nimmt Hunger und Appetit nicht mehr richtig wahr. Essen wird zur so zum Gewohnheitsakt.

Tipp: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Essen. Nahrungszufuhr sollte nicht nur Mittel zum Zweck, sondern auch Genuss und eine Form von Entschleunigung sein. Nicht umsonst wird das Phänomen des Nebenbei-Essens in der Fachsprache mit „Entsinnlichung“ gleichgesetzt. In diesem Sinne: Lassen Sie Ihre Sinne wieder jubeln!

3.) Schlafmangel

Eine durchzechte Nacht macht nicht nur müde, sondern auch dick. Speziell, wenn es sich bei der schlaflosen Nacht nicht um die rühmliche Ausnahme handelt. Wissenschaftern zufolge ist der Übeltäter aber nicht der abhanden gekommene Schlaf an sich. Viel eher stehen seine Begleiterscheinungen im Scheinwerfer der Kritik. Allen voran bewegen sich übermüdete Menschen deutlich weniger als gut erholte. Außerdem scheint Schlafmangel Auswirkungen auf den Hormonhaushalt zu haben - konkret auf das Zusammenspiel zwischen Leptin und Ghrelin. Beide Hormone beeinflussen jene Gehirnregionen, die Appetit auslösen und das Hunger- Sättigungsgefühl steuern. Schlafmangel lädt also beide „Verführungshormone“ zur kulinarischen Party ein.

Tipp: Ihr Körper benötigt die nächtliche Erholungsphase, um sich ausreichend regenerieren zu können. Ein ruhiger, abgedunkelter, nicht über 18 Grad temperierter Raum bietet ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf. Die durchschnittliche Schlafdauer liegt übrigens bei 7-8 Stunden pro Nacht.

4.) Bewegungsmangel

Der Schlüssel zu einer dauerhaften Gewichtsreduktion liegt in einer Kombination aus Ernährungsumstellung und Bewegung. Warum?Wer sich bewegt, baut kontinuierlich neue Muskelfasern auf. Muskeln lassen sich dabei durchaus mit einem kleinen Heizofen vergleichen. Die sinnbildlich für Nahrung stehenden „Holz-Briketts“ werden verbrannt und direttissima in Energie umgewandelt. Doch damit nicht genug: Muskeln sind sogenannte stoffwechselaktive Gebilde, die selbst in Ruhe mehr Kalorien verbrauchen als Fettgewebe. Und das zeigt sich auf auch auf Ihrer Waage. Und noch einen Vorteil gibt es: Kleinere Kalorienbomben fallen bei Sportskanonen nicht so ins Gewicht. Gut so, denn wer auf nichts verzichten muss, bewahrt sich seinen langen Atem.

Tipp: Kurze Rede, langer Sinn: Rein in die Sportschuhe!

5.) Alkohol

Alkohol macht nicht nur die „Birne hohl“, sondern auch den Bauch rund. Tatsächlich wirken Bier, Wein und Co nicht nur auf das Nervensystem und die Organe, sondern auch auf den Stoffwechsel. Warum das so ist? Alkohol ist ein Zellgift, das vom Organismus mit oberster Priorität abgebaut wird. In dem Moment werden alle anderen Nahrungsbestandteile, allen voran Fette auf die „Warteliste“ gesetzt. Der Abbau findet also zeitverzögert statt. Zusätzlicher Haken: Neben seiner ungünstigen Wirkung auf den Stoffwechsel ist Alkohol auch ein kalorisches Schwergewicht. Zum Vergleich: 1g Kohlenhydrate enthält etwa 4 kcal, die gleiche Menge Alkohol liefert mit knapp über 7 kcal pro Gramm fast den doppelten Brennwert. Damit steht die promillehaltige Substanz beinahe auf demselben Podest wie Fett. Fertig mit den Negativschlagzeilen? Nicht ganz! Alkoholgenuss geht häufig mit einer leichten Unterzuckerung einher. Heißhungerattacken können die Folge sein.

Tipp: Betrachten Sie Alkohol als Genussmittel – ähnlich wie Schokolade. Hin und wieder genossen zerstört er weder Körper noch Figur.

6.) Stress

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Stress. Während die einen im Trubel des Gefechts auf Mahlzeiten vergessen, plündern die anderen den Kühlschrank. Doch was passiert bei Stress eigentlich im Körper? Um eine stressige Situation bewältigen zu können, erhöht der Körper den Zuckerspiegel im Blut. Gleichzeitig muss er die Produktion von Insulin drosseln. Schlecht für die zuckerhungrigen Zellen. Insulin ist nämlich notwendig, um Glukose – den wichtigsten Energielieferanten – überhaupt aufnehmen zu können. Die Folge: Das Gehirn wittert Zuckermangel und fordert augenblicklich Nachschub. Bei Dauerstress gewöhnen sich die grauen Zellen an diesen Mechanismus. Sie aktivieren daraufhin eine Art inneren Autopiloten, der sich um eine verstärkte Nahrungsaufnahme kümmert. Tipp: Sie können diesen übereifrigen, nach Nahrung lechzenden Autopiloten wieder deaktivieren. Geben Sie ihm einfach neue Anweisungen und kompensieren Sie das Frustessen durch Bewegung. Aktivitäten im moderaten Bereich senken den Stresslevel und reduzieren so auch das Verlangen nach Süßem. Allerdings erfordert diese Neuprogrammierung Geduld. Geben Sie Ihrem Körper entsprechend Zeit.

7.) Heißhunger

Genau genommen ist der Heißhunger ja ein freundlich gesinnter Kumpel – zumindest aus medizinischer Sicht. Ein schlechter Scherz? Mitnichten! Tatsächlich steht Ihr Hungerverlangen in engem Zusammenhang mit Ihrem Blutzuckerspiegel. Der wiederum stellt Ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sicher. Sinkt Ihr Blutzuckerspiegel, fühlen Sie sich müde und hungrig. Über diese Anzeichen fordert Sie Ihr Körper dazu auf, für Essensnachschub zu sorgen. Je länger Sie ihn unerhört „darben“ lassen, desto eindringlicher wird er Sie auf sein Energiedefizit aufmerksam machen. Und wenn Sie ihn lange genug vergrämt haben, zitiert er Sie der Einfachheit halber gleich direkt zum Kühlschrank - frei nach dem Motto: „Jetzt bin ich dran!“

Tipp: Schlagen Sie dem Heißhunger ein Schnippchen und lassen Sie keine Mahlzeiten ausfallen. Zugegeben, wenn abends ein großes Spanferkelfest ansteht, ist man tagsüber dazu verleitet weniger zu essen. Wenn im Anschluss daran das große „Futtern“ einsetzt, rentieren sich diese Einsparmaßnahmen aber nur bedingt! Besser ist es, untertags zumindest eine Kleinigkeit zu essen – beispielsweise in Form von Vollkornbrot mit Frischkäse oder Obst mit einer Hand voll Nüssen.

8.) Selbstzweifel

Zugegeben, wer bereits gefühlte 298 Diäten hinter sich hat, wird sich bei der 299. mit Selbstzweifel konfrontiert fühlen. Der Gedanke, es „wieder nicht zu schaffen“ erstickt jeden kleinsten Funken von Motivation noch im Keim. Abnehmen als Kamikaze-Unterfangen? Es wäre der falsch Weg, aufgrund einer vermeintlichen Sinnlosigkeit keinen weiteren Anlauf in Angriff zu nehmen. Denn wer garantiert Ihnen, dass es diesmal nicht doch klappt? Tipp: Versuchen Sie, den Fokus auf Ihre Erfolge, anstatt auf Ihre Rückschläge zu richten. Nebstbei bemerkt sind letztere beim Abnehmen ganz normal. Sie haben es geschafft, mehr Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan zu integrieren? Super! Ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dabei ist es erst einmal irrelevant, wie viele Kilos Sie währenddessen verloren haben. Im Grunde genommen gleicht Abnehmen einer Fortbewegung auf Eis. Manchmal werden Sie ins Schwanken kommen, vielleicht rutschen Sie zwischendurch auch einmal aus. Beides wird Sie jedoch nicht davon abhalten, sich wieder gerade zu richten und weiter zu gehen. Ähnlich sollte es sich beim Abnehmen verhalten.

Pepe Assistant

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