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Top 10 der kulinarischen Glückslieferanten

Schoko, Eis und Kuchen machen glücklich? Weit gefehlt! Sie machen Verlangen nach mehr, doch das sollte nicht verwechselt werden mit einem ausgesprochenen Wohlbefinden und mit „glücklich sein“. Achten Sie auf das Körpergefühl nach dem Essen. Und probieren Sie diese 10 Superfoods!

Autor: Dr. Rosa Aspalter

Veröffentlicht: 07.04.2015 | 11:50

(© mariiya - Fotolia.com)
(© mariiya - Fotolia.com)

1. Ananas

Die Ananas ist eine Wunderfrucht schlechthin. Sie enthält Tryptophan und Serotonin, der Glücksbotenstoff im Gehirn. Serotonin selbst kann zwar nicht ins Gehirn übertreten, dafür aber Tryptophan, die Vorläufersubstanz, aus der Serotonin gebildet wird. Dazu hat die Ananas noch Vanillin, einen ganz natürlichen Stimmungsaufheller.
Außerdem ist die Ananas reich an Kalium und Magnesium, welche ebenfalls eine antidepressive Wirkung haben. Weiters enthält sie Jod, das für die Schilddrüsenfunktion wichtig ist und dann noch eine ganze Reihe an Vitaminen: Biotin, Beta-Karotin, reichlich Vitamin C, Vitamin E und noch andere lebenswichtiger Vitamine wie Niacin, Riboflavin und Thiamin. Und als wäre das nicht genug: Da sind auch noch einige Enzyme, welche antioxidativ wirken und das Immunsystem stärken!

2. Quinoa

Quinoa wird auch als „Gold der Inkas“ bezeichnet. Es ist eine Getreideart mit dem höchsten Eiweiß- und Mineralstoffgehalt. So übertrifft es z.B. in seinem Mineralstoffgehalt alle anderen Getreidearten wie Weizen und sogar Hafer, es liefert etwa doppelt so viel Eisen wie Weizen, 50% mehr Vitamin E und 70% mehr Magnesium. Letzteres ist gefäßentspannend und Quinoa führt, so die Vermutung,  zu einer deutlichen Besserung von Migräne. Mit seinem hohen Tryptophangehalt fördert Quinoa die Serotoninbildung im Gehirn auf natürliche Weise. Daher kann Quinoa vor allem jenen Menschen angeraten werden, welche unter depressiver Verstimmung zusammen mit Kopfschmerzen oder Migräne leiden.

3. Walnüsse

Walnüsse haben ebenfalls einiges an Tryptophan, und dazu Omeaga-3-Fettsäuren. Diese benötigt das Nervensystem, um gut zu arbeiten. Omega-3-fettsäurereiche Lebensmittel fördern die Serotoninproduktion im Gehirn und wirken daher auch stimmungsaufhellend. Erdnüsse sind übrigens noch reichhaltiger an Tryptophan, haben aber kein so tolles Fettsäureprofil.

4. Datteln

Frische Datteln sind eine der besten Tryptophanquellen. Ganze 50 mg liefern 100 g frische oder getrocknete Datteln. Mit ihrem äußerst hohen Kalium- und Magnesium sowie auch Ballaststoffgehalt dienen sie Sportlern als Akut-Energielieferanten. Sie zählen mit Recht zu den gesündesten Naschereien.

5. Avocado

Auch die Avocado ist tryptophanreich. Gleichzeitig liefert sie viele ungesättigte Fettsäuren. Daher fördert sie die Serotoninbildung gleich auf zweifache Weise. Das Tryptophan ist Ausgangsstoff für die Serotoninbildung und mit den Omega-3-Fettsäuren fördert die Ölfrucht auch die Serotoninbildung des Nervensystems. Nicht zu vergessen die andern vielen Vitamine und Antioxidantien die in der Avocado enthalten sind!

6. Fenchel

Fenchel enthält zwar in Summe wenig Eiweiß, trotzdem eine schöne Menge an Tryptophan. Das ist die beste Voraussetzung für eine gute Tryptophanverwertung, Denn es gibt hier wenige Aminosäuren, welche um die Aufnahme durch die Blut-Hirn-Schranke um die Wette laufen. Mit seinen ätherischen Ölen und Senfölglykosiden hat der Fenchel auch viele weitere wohltuende Effekte auf Verdauung, Ausscheidung und die Abwehrkräfte.

7. Brokkoli

Auch bei Broccoli haben wir es mit einem – in Relation zum gesamten Eiweißgehalt – tryptophanreichen Gemüse zu tun. Und wiederum haben wir die sehr günstige Kombination mit hohem Kalium- und Magnesiumgehalt vor uns. Bekannt und geschätzt ist Broccoli vor allem aber auf Grund seiner vielen Antioxidantien und krebsschützenden Stoffe.

8. Kürbis

Kürbis hat nicht nur einen sehr hohen Eiweißanteil und Beta-Carotengehalt, er liefert uns auch reichlich Tryptophan. Und noch mehr von dieser wichtigen Substanz bieten die Kürbiskerne. Also – Kürbiskerne auf den Salat gestreut, ins Müsli, oder einfach auch so geknabbert, und immer wieder auch Kürbiskernbrot und Kürbiskernöl verwenden. 

9. Kurkuma

Kurkuma ist nicht nur ein tolles Gewürz für Suppen, Soßen und Currys, es enthält den Wirkstoff Kurkumin, welches die Blut-Hirn-Schranke passieren kann. Kurkumin wirkt antidepressiv, es hat sich sogar bei Demenz als wirksam erwiesen und es werden dem Kurkumin starke krebspräventive wie auch krebstötende Wirkungen zugeschrieben. Ähnliche Wirkungen und Wirkkombinationen werden auch dem Ingwer zugeschrieben.

10. Warmer Haferbrei am Morgen

Nicht nur einzelne Substanzen und einzelnen Lebensmitteln tragen stark zu unserem Wohlbefinden bei. Auch die Art der Zubereitung ist oft entscheidend. Schätzen viele einen grünen Smoothie als regelrechten Vitamin- und Mineralstoffkick am Morgen, so gibt es auch den anderen Ansatz: einen gekochten Getreidebrei am Morgen zu essen. Dabei hat sich insbesondere Hafer mit seinen aktivierenden und stimmungsfördernden Inhaltsstoffen bewährt. Er wird häufig roh in Form von Flocken im Müsli verwendet. Röstet man jedoch die Haferflocken kurz und gießt sie dann mit etwas Wasser auf und lässt man das ganz ein paar Minuten köcheln, sodass die Flocken aufgequollen sind, erhält man einen sehr bekömmlichen und mit Röstaromen versehenen Getreidebrei als Basis. Nun kann man noch nach Belieben Sojamilch oder Mandelmilch, Rosinen, Obst, Zimt, Piment, Trockenfrüchte dazu mischen. Viele schätzen das lang anhaltende wohlige Wärmegefühl im Bauch, das einem solchen Frühstück folgt. Probieren Sie einfach die verschiedenen Varianten aus!

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