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Tipps für Ihre Darmgesundheit

„Gesundheit beginnt im Darm“, so ein altes Sprichwort. Wir gehen der Frage nach, inwiefern unsere Darmflora das Körpergewicht beeinflusst und geben Ihnen Tipps für einen gesunden Darm!

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Veröffentlicht: 01.12.2014 | 08:21

(© Henry Schmitt - Fotolia.com)
(© Henry Schmitt - Fotolia.com)

Der Darm ist unser größtes Immunorgan. 80% aller Abwehrzellen befinden sich in unserem Darm. Ein gesunder Darm ist deshalb nicht nur für eine gute Verdauung wichtig, sondern beeinflusst das allgemeine Wohlbefinden und die Stärke des gesamten Immunsystems.

 

Die Darmflora und das Körpergewicht

Warum können manche Menschen essen, was sie wollen und nehmen nicht zu. Andere haben nur durch den Anblick der Speisen schon wieder ein Kilo mehr! Dass die genetische Veranlagung eine Rolle spielt, das weiß man schon länger. Neu ist, dass offensichtlich auch die Darmflora einen Einfluss auf das Körpergewicht hat. Eine ungünstige Bakterienmischung im Darm macht dick. Das zeigt eine Studie, die mit Mäusen durchgeführt wurde. Eine Gruppe von Mäusen bekam Darmbakterien von übergewichtigen Menschen, die andere Gruppe von schlanken Menschen eingepflanzt. Schon bald danach waren die Ergebnisse deutlich sichtbar, die Mäuse mit den Bakterien übergewichtiger Menschen nahmen deutlich mehr zu als die Mäuse mit den Bakterien schlanker Menschen. Es gab keinen Zusammenhang zwischen der Gewichtszunahme und der Nahrungsmenge, das konnte ausgeschlossen werden. Danach mischte man die Mäusegruppen und die dicken Mäuse eigneten sich teilweise die Bakterien ihrer schlanken Artgenossen an, allerdings nur dann, wenn sie sich ballaststoffreich ernährten und wenig gesättigte Fette aufnahmen. Das wiederum zeigt die Abhängigkeit von Ernährung, Darmflora und Körpergewicht. Es machen uns also nicht die Bakterien dick, sondern immer noch das Essen selbst.

Tipps für eine gesunde Darmflora

Mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung können Sie Ihrer Darmflora etwas Gutes tun. Hier einige konkrete Tipps:

Viele Ballaststoffe

Die Empfehlung lautet: 30 g Ballaststoffe pro Tag! Das erreichen Sie ganz einfach, indem Sie zum Beispiel vorwiegend zu Vollkornbrot, Naturreis, Vollkornteigwaren, Müsli, Obst und Gemüse greifen. In Kombination mit ausreichend Flüssigkeit sorgen Ballaststoffe für eine aktive Verdauung und bewirken außerdem, dass Schadstoffe im Darm gebunden werden und so wieder ausgeschieden werden.

Wenig Zucker

Raffinierter Zucker oder auch Haushaltszucker genannt, ist der größte Feind unserer Darmflora. Zucker fördert das Wachstum der krankmachenden Darmbakterien und hemmt das Wachstum der gesunden Bakterien.

Gesäuerte Milchprodukte, Probiotika

Viele Bakterien fühlen sich in einem sauren Milieu am wohlsten. Mit folgenden Lebensmitteln können Sie auf natürliche Weise für eine saure Umgebung im Darm sorgen: Sauerkraut, Hüttenkäse, Buttermilch oder Joghurt. Auch probiotische Lebensmitteln helfen, dass Milchsäurebakterien in ausreichender Menge die Magen-Darm-Passage überleben und ihre positive Wirkung im Darm entfalten. Allerdings wirken diese nur, wenn Sie regelmäßig konsumiert werden.

Pflanzliche Öle

Pflanzliche Öle, die reich an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sind, beeinflussen die Darmflora positiv. Sie finden sich zum Beispiel in Walnuss-, Lein-, Raps- oder Olivenöl. Verwenden Sie daher auch zum Kochen bevorzugt planzliche Öle anstatt tierischen Fetten wie Butter oder Schmalz, die reich an gesättigten Fetten sind.

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