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Tipps für den Sommer

32 Grad Celsius im Schatten! Was gibt es bei so einem herrlichen Sommerwetter Schöneres, als in einem angenehm kühlen Biergarten zu sitzen und sich nach Lust und Laune bedienen zu lassen?

Autor: KiloCoach Datenbank

Veröffentlicht: 02.10.2012 | 00:00

(© Javier Brosch - Fotolia.com)
(© Javier Brosch - Fotolia.com)

Die Kellnerin serviert alles, was das Herz begehrt: kühles Bier, saftiger Braten, knusprige Stelzen, "Obatzda" oder "Gmanschten", eiskalte Cola, große Eisbecher… Da läuft einem schon beim Gedanken das Wasser im Mund zusammen!
Doch eines ist klar: So lecker die oben genannten Speisen und Getränke auch klingen, an heißen Sommertagen halten uns diese kulinarischen Köstlichkeiten wohl kaum in Schwung.

Bereits eine geringe Abnahme des Gesamtkörperwassers macht sich bemerkbar. Deshalb gilt vor allem im Sommer trinken, trinken, trinken.

 

Kleines „Who's who“ der Getränke

Der Wassergehalt eines Babys beträgt unglaubliche 70 Prozent und sinkt bis zum Erwachsenenalter auf 60 Prozent ab. Schon eine geringe Abnahme des Gesamtkörperwassers macht sich durch Müdigkeit, Abnahme der Konzentrationsfähigkeit, Durst, Schwindel und Blutdruckveränderung bemerkbar. Sogar Verdauungsstörungen können durch Flüssigkeitsmangel bedingt sein. Am besten ist es, über den Tag verteilt zu trinken, und das Durstgefühl erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Das Angebot an Getränken ist reichlich. Doch was sind die besten Durstlöscher? Ein Glas „normales“ Leitungswasser? Ein aromatisiertes Mineralwasser mit einer pfeffrigen Note? Ein direkt gepresster Saft? Oder ist es doch ein Fruchtnektar?

 

Fruchtsaft oder Fruchtnektar?

Beim Fruchtsaft handelt es sich, wie der Name schon sagt, um den Saft der Frucht. Es werden weder Wasser noch Zucker oder Aromen zusätzlich zugesetzt. Der Fruchtnektar hingegen muss nur einen Fruchtsaftanteil von 25 bis 50 Prozent aufweisen. Wasser, Zucker und Süßstoffe dürfen zugesetzt werden.

 

100 Prozent Fruchtsaft aus Konzentrat oder Direktsaft?

Der Direktsaft wird sofort nach dessen Gewinnung abgefüllt. Beim Fruchtsaft aus Konzentrat wird nach dem Entsaften das fruchteigene Wasser entzogen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zugesetzt. Dies geschieht in erster Linie aus logistischen Gründen. Was Inhaltsstoffe und Nährwert betrifft, besteht zwischen den beiden Säften trotz der unterschiedlichen Herstellung jedoch kein Unterschied.

 

Wasser ist nicht gleich Wasser

Was für uns selbstverständlich ist, ist fürviele Menschen eine Rarität: sauberes Trinkwasser aus der Leitung. Österreich, Deutschland und Schweiz können den eigenen Bedarf aus sauberen Quellvorkommen decken. Das Wiener Leitungswasser kommt beispielsweise aus den Kalkalpen. Ein leider bis dato immer noch ungelöstes Problem ist die Bleibelastung durch Bleirohre. In Österreich ist die Verlegung von Bleileitungen erst seit 1983 verboten. Anders ist die Lage in Deutschland, wo es das Verbot schon seit 1973 gibt. Die Schweizer haben die Verwendung von Bleileitungen bereits 1914 untersagt. Wenn man dennoch Bleileitungen in den eigenen vier Räumen hat, sollte man das Wasser einige Zeit vorlaufen lassen, bevor man es zum Trinken oder Kochen verwendet.

Mineralwasser hat den Vorteil, dass es nicht nur zur Flüssigkeitsbedarfsdeckung beiträgt, sondern auch noch Mineralstoffe liefert. So kann beispielsweise der Calciumbedarf eines Erwachsenen durch den Konsum von 1,5 Liter Mineralwasser bis zur Hälfte gedeckt werden und der Magnesiumbedarf bis zu einem Drittel. Ein Mineralwasser gilt dann als calciumreich, wenn es mehr als 150 mg Calcium pro Liter enthält.

Das Um und Auf an heißen Sommertagen ist es, zwei bis drei Liter zu trinken, um auch die Flüssigkeitsverluste durch Schwitzen wieder auszugleichen. Wenn schon Saft, dann sollte dieser stark verdünnt werden: 1/3 Saft und 2/3 Wasser. Für das Kalorienkonto ist pures Wasser am besten. Vorsicht ist bei Mineralwasser mit Geschmack geboten, da diese oft sehr viel Zucker enthalten. Optimale Durstlöscher sind außerdem mit Mineralwasser verdünnte Molkedrinks. Verzichten Sie auf eisgekühlte Drinks. Diese bringen nur eine kurzfristige Erfrischung, und sorgen für vermehrtes Schwitzen. Warum? Stellen Sie sich vor, Sie haben auf einer eingeschalteten Herdplatte kochendes Wasser und geben kaltes Wasser hinzu. Kurzfristig wird die Wassertemperatur sinken, aber bald wird es wieder zu kochen beginnen. Genau das gleiche passiert auch im menschlichen Körper.
Auch Pfefferminze und grüner Tee wirken sehr wohltuend an heißen Tagen. Eis, Alkohol und scharfe Gewürze bringen unseren Körper nur noch mehr zum Glühen – dasselbe gilt für deftige, fettige Speisen.

 

Obst und Gemüse gegen Mineralstoffverluste durch Schwitzen

Im Gegensatz zu Katzen und Hunden, die sich durch Hecheln Abkühlung verschaffen, bewahren wir Menschen unseren Körper durch Schwitzen vor einer Überhitzung. Die Schweißperlen verdunsten auf unserer Haut, entziehen dem Körper Wärme und kühlen so ab. An heißen Sommertagen ist es nicht unüblich, dass wir bis zu zwei Liter Flüssigkeit durch Schwitzen abgeben. Mit dem Schweiß gehen aber nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente verloren. Obst und Gemüse sind hervorragend geeignet, um die Speicher wieder aufzufüllen, und liefern gleichzeitig nur wenige Kalorien. Laut traditioneller Chinesische Medizin wirken Melonen, Tomaten, Bananen, Gurken, Pfirsiche, Marillen, Himbeeren oder Erdbeeren abkühlend.

 

Sonnenschutz zum Essen?

Klingt komisch, ist aber so: Sonnenschutz kann man tatsächlich essen! Wer seine Haut nicht nur außen durch Sonnencreme schützen, sondern ihr auch „von innen“ vorbeugenden Schutz gegen die Sonnenstrahlen geben möchte, sollte vermehrt zu Karotten, Tomaten und Co. greifen.

Untersuchungen zeigen, dass durch die Gabe von 24 mg ß-Carotin pro Tag über 12 Wochen Schutzeffekte erzielt werden können. Dieser Schutz kann durch die zusätzliche Aufnahme von Vitamin E noch gesteigert werden. In einer anderen Studie wurde über 10 Wochen täglich Tomatenmark mit Olivenöl verabreicht, um herauszufinden, ob auch das Carotinoid der Tomaten, das Lycopin, eine Sonnenschutzwirkung zeigt. Nach 10 Wochen konnte eine deutliche Verminderung einer UV Licht-induzierten Hautrötung gemessen werden. Allerdings war dieser Effekt nach 4 Wochen noch nicht ausgeprägt.

Diese Untersuchungen zeigen, dass Sonnenschutz durch carotinoidreiche Lebensmittel prinzipiell möglich ist, allerdings sollte man schon zwei bis drei Monate vor dem Sommer darauf achten. Wichtig ist auch, dass carotinoidreiche Lebensmittel immer in Kombination mit etwas Fett aufgenommen werden, da dies die Aufnahme in den Körper stark erhöht. Lebensmittel können aber keinesfalls die herkömmlichen Sonnenschutzmaßnahmen, wie nicht in die pralle Sonne zu gehen, Sonnenhut oder Sonnencreme ersetzen. Vorsicht gilt allerdings für Raucher: Studien zeigen, dass eine höhere Dosis an ß-Carotin (20-30 mg) bei Rauchern das Lungenkrebsrisiko erhöht.

 

Kühle Tipps für heiße Tage:

  • 2-3 l über den Tag verteilt trinken: Wasser, Leitungswasser, Pfefferminztee, grüner Tee, stark verdünnte Säfte, gespritzte Molkegetränke
  • Eiskalte Drinks und Snacks bringen nur kurzfristige Abkühlung
  • wenn der Eisgusto schon ganz groß ist, kann man sich hin und wieder ein kleines Eis genehmigen
  • fettarme Fleisch-, Wurst- und Käsesorten sind auch im Sommer angesagt
  • Vollkornprodukte halten auch bei heißen Temperaturen Ihren Blutzuckerspiegel und somit Ihre Leistungskurve konstant
  • Obst, Gemüse und Salat helfen die Mineralstoffverluste durch Schwitzen wieder auszugleichen
  • Kühlend wirken zum Beispiel: Tomate, Gurke, Melone, Pfefferminze
  • Carotinoidreiche Lebensmittel können zusätzlichen Sonnenschutz bewirken
  • Alkohol und deftige Speisen belasten den Organismus noch zusätzlich
Pepe Assistant

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