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Skitouren gehen – ein Überblick über die neue alte Sportart

Unsere Schneelage erlaubt es nun endlich wieder! Egal ob tagsüber, abends oder zeitig in der Früh, in vielen Bergregionen sieht man kleine, wie Ameisen wirkende Punkte, die sich bergauf begeben - das Skitourengehen erlebt gerade einen großen Hype.

Autor: Verena Dreiseitl, BSc

Veröffentlicht: 28.01.2016 | 11:32

(© Verena Dreiseitl - KiloCoach™)
(© Verena Dreiseitl - KiloCoach™)

Beim Skitouren gehen steht der Spaß an Bewegung, die frische Luft und das Genießen der Natur im Vordergrund. Natürlich ist eine Abfahrt mit den Skiern, egal ob auf einer präparierten Piste oder für erfahrene Tourengeher im Gelände, das Tüpfelchen auf dem i und wird von den meisten – natürlich verdient - als krönender Abschluss angesehen.

 

Wir haben für Sie hier ein paar Tipps zusammengefasst, die Sie beachten sollten:

Fit werden für den Tourenwinter

Skitourengehen kann nicht pauschal mit einer einfachen Wanderung verglichen werden. Es stellt durch das hohe Maß an Ausdauer verbunden mit Krafteinsatz, sowie der gezielte Einsatz von Technik kombiniert mit einem guten Koordinationsvermögen, eine Sportart dar, die durchaus trainiert werden kann und vor allem auch sollte.
Um sich eine geeignete Grundlagenausdauer anzutrainieren, sollen zur Vorbereitung auch vor dem Winter Sportarten mit einem ähnlichen Profil betrieben werden. Bergsteigen, Langstrecken-Radfahren, Nordic Walken und Mountainbiken eignen sich hierfür gut. Da natürlich auch eine muskuläre Basis vorhanden sein sollte, empfehlen Experten auch gezieltes Krafttraining in den Trainingsalltag einzubauen. Besonderer Fokus sollte dabei auf die Bein- und Armmuskulatur, sowie auch die Rumpfmuskulatur gelegt werden, die beim Touren gehen praktisch bei jeder Bewegung beteiligt ist. Das heißt jetzt aber nicht, dass man den Herbst über ins Fitnessstudio gehen muss. Keine Sorge, gezielte Körpergewichtsübungen zuhause bringen Sie ebenso in Topform.
Wer sich jetzt denkt, er müsse die Skitourensaison aufgrund von Unsportlichkeit auf den nächsten Winter verlegen, liegt falsch. Für Sport- und Skitourenanfänger sollten anfänglich flache Pisten mit nur wenig Steigung gewählt und Geländetouren vorerst weglassen werden. Augenmerk sollte zunächst auf die Entwicklung der Ausdauer und die Ausübung der richtigen Technik gelegt werden.

Die richtige Technik

Beim Ausführen dieser Sportart trennt sich bei der Technik die Spreu vom Weizen. Vor allem als Anfänger passieren häufig kleine Fehler, die mit einem größeren Kraftverbrauch einhergehen. Jedoch auch hier macht Übung den Meister. Im Grunde genommen ist das Erlernen der Technik gar nicht so schwer, da es dem Gehen ähnelt. Der einzige Unterschied zum Gehen ist die Fußführung. Hebt man beim Gehen den Fuß an, sollte beim Skitourengehen dieser eher bodennah gehalten und der Ski durch den Schnee nach vorne geschoben werden. Wichtig dabei ist es, die Schrittlänge dem Gelände anzupassen. Bei steileren Pisten sollte die Begehung in kurzen Schritten erfolgen, bei flachen Gebieten jedoch können längere Schritte kraftsparender sein. Besonders zu beachten ist die optimale Reibungsfläche des Skis am Schnee, welche möglichst gut verteilt werden sollte. Daher rät man vor allem im steilen Gelände eine gleichmäßige Belastung zu fokussieren, um ein Abrutschen zu verhindern. Ist das Gelände allerdings zu steil, helfen bei der Ausrüstung gezielte Steigbügel, die man auf die Bindung des Tourenskis schnallt. Diese können sich bei eisigen Verhältnissen mit Ihren Zacken ins Eis krallen und somit einen besseren Halt geben. Natürlich sollte man auch für die Abfahrt sattelfest sein. Sich als Skianfänger ins freie Gelände zu wagen und sich zwischen Bäumen im Pulverschnee hin durchzuschlängeln, ist nicht empfehlenswert.

Die optimale Ausrüstung – Ein Muss für jeden Tourengeher

Gerade was die technische Ausrüstung betrifft, sollte man sich vorab von einem Fachmann beraten lassen. Die richtigen Schuhe, Ski, Fell und Stöcke sollten, gleich wie beim „normalen“ Schifahren, individuell auf einen angepasst sein, damit auch längere Touren durchgehalten werden können.
Eine weitere wichtige Rolle spielt, wie bei allen Wintersportarten, natürlich die richtige Kleidung. Dies stellt viele Anfänger oftmals vor eine große Herausforderung. Ist es zu kalt verbraucht der Körper zu viel Energie um die Kerntemperatur aufrecht zu erhalten. Ist es zu warm, muss die überschüssige Wärme natürlich auch abgeleitet werden. Deshalb ist ratsam, gut isolierte und atmungsaktive Bekleidung zu wählen und vorerst eher dünne Schichten für die ersten Minuten anzulegen – leichtes Frösteln ist optimal. Sollte auch nach längerem Gehen ein Kältegefühl vorhanden sein, kann man sich durchaus noch weitere Schichten darüber ziehen. Damit man aber auch Umzugsmöglichkeiten hat, ist es von Vorteil immer Wechselgewand mitzunehmen. Es gilt also die Regel: für den Aufstieg eher dünneres, wind- und wasserdichtes Sportgewand, für die Abfahrt danach wärmende Skibekleidung. Der "Zwiebellook" aus funktioneller Unterwäsche, einer atmungsaktiven Weste und einer wärmenden Jacke, ist optimal. Darüber hinaus sollten bei verschiedenen Gegebenheiten weitere Utensilien wie Handschuhe, Mütze, Sonnenbrillen, Socken etc. nicht fehlen.
Alles verpackt in einem ebenso atmungsaktiven, wetterfesten Rucksack, der ideal mit einem Hüftgurt ausgestattet ist und sich an die Körperbewegung anpasst, steht dem Schneevergnügen nichts mehr im Wege! Für diejenigen unter uns, die hauptsächlich im Gelände unterwegs sind, sollten Lawinensuchgerät, Lawinensonde, Lawinenschaufel und Erste-Hilfe-Set immer mit dabei sein.

Skitouren gehen ist sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Sportler bestens geeignet. Spaß und das Training an der frischen Luft wirken sich positiv auf die Ausdauer und Kraft aus. Wie auch bei anderen Sportarten wird empfohlen, sich anfänglich von erfahrenen Sportlern beraten oder betreuen zu lassen. Hiefür gibt es bereits auch viele Winterurlaube mit betreuten Touren für Anfänger und Fortgeschrittene . Wenn ihr also auch mal den Berg von unten nach oben erklimmen möchtet, ab in die Ski mit euch. Wir wünschen viel Spaß dabei!

Pepe Assistant

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