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Sekundäre Pflanzenstoffe

sind ausschließlich in einer Pflanze vorkommende gesundheitsfördernde Substanzen.

Autor: Mag. Andrea Färbinger

Veröffentlicht: 21.07.2014 | 00:00

(© Kalim - Fotolia.com)
(© Kalim - Fotolia.com)

 

Vorkommen

Sekundäre Pflanzenstoffe kommen in pflanzlichen Lebensmitteln vor wie zum Beispiel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Nüssen. Die Stoffe braucht die Pflanze nicht für den Energiestoffwechsel, sie dienen vorwiegend als Abwehrstoffe gegen Schädlinge, Farbstoffe oder Duftstoffe.

Anders als Vitamine und Mineralstoffe werden Sek. Pflanzenstoffe als nicht essentiell für den Menschen angesehen. Jedoch werden den verschiedenen Stoffen gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Im Schnitt werden etwa 1,5g Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe pro Tag aufgenommen, wobei dies bei Vegetariern durchaus höher sein kann.

Die Einnahme von Supplementen ist nicht empfehlenswert, da einzelne Stoffe in höherer Dosierung toxisch sein können.

Welche Wirkungen haben sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind noch relativ unerforscht. Durch verschiedene Studien, gibt es aber bereits Hinweise auf die gesundheitsfördernde Wirkung von den Inhaltsstoffen. Insgesamt schätzt man, dass es ca. 400.000 verschiedene Substanzen gibt. Bekannt sind derzeit ca. 100.000.

Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Pflanzenstoffen ihre Wirkungen und Vorkommen:

  • Flavonoide sind Farbstoffe (rot, hellgelb, violett, blau). Flavoniden wird nachgesagt, dass sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, sowie das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen senken und wirken antioxidativ (hemmen die Bildung von freien Radikalen), blutdrucksenkend und entzündungshemmend.

    Vorkommen: z.B. Äpfel, Birnen, Trauben, Kirschen, Zwetschken, Beerenobst,   Zwiebel, Grünkohl, Melanzani, Soja, schwarzer und grüner Tee
  • Saponine sind als Bitterstoffen in Hülsenfrüchten enthalten. Sie sollen das Risiko für bestimme Krebserkrankungen senken (antikanzerogen).

    Vorkommen: z.B. Hülsenfrüchte, Soja, Spargel, Hafer
  • Sulfide sind Schwefelverbindungen die sich in den Scharf- und Aromastoffen von Lauchgewächsen, Knoblauch und Zwiebeln finden. Sie beugen ebenfalls dem Herzinfarkt vor, senken die Cholesterinwerte sowie das Krebsrisiko und beeinflussen die Blutgerinnung.

    Vorkommen: z.B. Zwiebel, Lauch, Knoblauch, Schnittlauch
  • Carotinoide sind gelbe, orange und rote Farbstoffe, die eine antioxidative Wirkung besitzen und im Organismus sauerstoffhaltige, zellschädigende freie Radikale hemmen. Sie stärken das Immunsystem und hemmen die Tumorentwicklung.

    Vorkommen: : z.B. Karotten, Tomaten, Paprika, grünes Gemüse (Spinat, Grünkohl), Grapefruit, Marillen, Melonen, Kürbis
  • Glukosinolate und Phenolsäuren wirken als Abwehr gegen Frassfeinde in den Pflanzen. Im Körper sollen diese antioxidativ und antikanzerogen wirken

    Vorkommen: z.B. alle Kohlarten, Rettich, Radieschen, Kresse, Senf
  • Phytoöstrogene sind Pflanzenhormone, die dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähnlich sind. Sie wirken antioxidativ und antikanzerogen.

    Vorkommen: z.B. Getreide und Hülsenfrüchte wie Sojabohnen, Leinsamen
  • Monoterpene sind Duft- und Aromastoffe (Menthol, Limonen). Diese werden auch als Aromastoffe zugesetzt und wirken antikanzerogen im Körper.

    Vorkommen: z.B. Minze, Zitronen, Kümmel

Bei einer ausgewogen Ernährung mit 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag, wird der Körper ausreichend mit Nährstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen versorgt.

Quelle:

Deutsche Gesellschaft für Ernährung
Eine Aktualisierung anhand des Ernährungsberichts 2008, DGEinfo 01/2010 – Forschung, Klinik, Praxis

I. Elmadfa, C. Leitzmann: Ernährung des Menschen. 4. Auflage. Eugen Ulmer, 2004,

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