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Schwimmen - die 4 Grundtechniken

Wer schwimmt, trainiert Ausdauer und Muskeln auf sehr gelenksschonende Weise. Einziger Haken: Viele haben sich eine falsche Technik antrainiert. KiloCoach™ zeigt euch die häufigsten Fehler und verrät, wie das Schwimmtraining in Zukunft noch effizienter wird.

Autor: KiloCoach-Team

Veröffentlicht: 15.06.2015 | 12:35

(© eyeQ - Fotolia.com)
(© eyeQ - Fotolia.com)

Brustschwimmen

Brustschwimmen gilt als die Grundschwimmtechnik. Kinder und Anfänger lernen zuerst die Brusttechnik. Eigentlich seltsam, denn Brustschwimmen ist eine der langsameren und technisch anspruchsvolleren Schwimmstile. Deshalb verfügen auch nur wenige Schwimmer über eine wirklich saubere Technik.

Worauf Du achten solltest: Schwimmen ist eine sehr gelenksschonende Sportart. Die Ausnahme bildet das Brustschwimmen sofern man unter Kniebeschwerden leidet. Das Anziehen der Beine mit darauffolgender Trittbewegung ist für ein lädiertes Knie suboptimal. Schonender sind Kraulen, Rücken- oder Delphinschwimmen, da die Knie dabei nur leicht abgewinkelt werden.

Der häufigste technische Fehler besteht darin, dass viele Menschen Brustschwimmen „mit dem Kopf über Wasser“ gelernt haben. Das Problem: Beim Überwasserhalten des Kopfes kommt es zu einer unnatürlichen Nackenstellung. Die Folge sind nicht selten Verspannungen von Nacken, Schulter und Wirbelsäule.

Warum Du brustschwimmen solltest: Brustschwimmen ist schnell erlernt. Wer noch zusätzlich in 1-2 Einheiten mit einem Schwimmtrainer investiert, entgeht auch der Gefahr der oben beschriebenen Fehler. Beim Brustschwimmen wird der ganze Körper beansprucht. Jeder einzelne Muskel ist im Einsatz, ohne der Gefahr von Abnutzungserscheinungen. 

Kraulen

Kraulen gilt als die Königsdisziplin unter den Schwimmarten. Eigentlich logisch ist es doch die mit Abstand schnellste Schwimmtechnik.

Worauf Du achten solltest: Bei Schwimmwettkämpfen werden Freistil und Kraul synonym verwendet. Das liegt daran, dass man mit korrekter Technik schneller als mit allen anderen Lagen ist. Um sich jedoch wirklich dynamisch zu bewegen, bedarf es Übung und einer sauberen Technik. Im Gegensatz zum Brustschwimmen kommt man bei technischen Defiziten nämlich kaum von der Stelle. Vor allem die seitliche Atmung ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig. Insbesondere für Leute die den Kopf nicht gerne unter Wasser haben.

Warum Du kraulen solltest: Kraulen ist Ganzkörpertraining. Um flach und gerade im Wasser zu liegen, wird die ganze Muskulatur beansprucht. Außerdem wird der Nacken, die Schulterpartie und die Wirbelsäule entlastet, da Kopf und Hals in einer natürlichen Haltung nach vorne gestreckt werden. Selbst Menschen mit Knieproblemen können ohne Bedenken kraulen, denn durch den Auftrieb im Wasser werden die Gelenke kaum beansprucht. Hinzu kommt, dass bei den Beintempi die Kraft aus dem Hüftgelenk kommt, während die Knie nur leicht angewinkelt sind.

Rückenschwimmen

Beim Rückenschwimmen wird zwischen zwei Techniken unterschieden. Der Wettkampftechnik bei der man quasi am Rücken krault. Sowie Altdeutsch-Rücken. Bei diesem Stil führt man dieselben Bewegungen, wie beim Brustschwimmen aus, nur am Rücken. Der altdeutsche Stil gilt als äußerst entspannend, während Rückenschwimmen, wie es in Wettkämpfen praktiziert wird, sehr anstrengend sein kann.

Worauf Du achten solltest: Anfänger kämpfen oft mit Orientierungslosigkeit bzw. finden es schwer in Ihrer Bahn zu bleiben. Sollten mehrere ungeübte Rückenschwimmer aufeinander treffen, kann das zu Kollisionen führen. Gewöhnungsbedürftig ist außerdem, dass der Kopf im Wasser liegen sollte, wodurch man sich selbst Wasser ins Gesicht spült. Um das zu vermeiden, ziehen viele Menschen den Kopf zur Brust und bringen ihn so in eine unnatürliche Haltung. Die Folgen sind Nackenschmerzen und Verspannungen.

Warum Du rückenschwimmen solltest: Wer technisch richtig rückenschwimmt, fördert die Gesundheit seiner Wirbelsäule. Ärzte und Physiotherapeuten empfehlen Patienten häufig, den Rücken auf diese schonende Weise zu stärken. Regelmäßiges Rückenschwimmen verbessert die Haltung, ganz ohne Wirbelsäule oder Bandscheiben zu belasten.

Delphinschwimmen

Delphin- auch Schmetterlingsschwimmen genannt, ist die vierte offizielle Schwimmart. Man bewegt sich wellenartig (S-förmig) vorwärts. Bei richtiger Ausführung findet diese Wellenbewegung von der Finger- bis zur Zehenspitze statt. Besonders groß ist der Kraftaufwand für die Arme, die gleichzeitig und parallel zueinander durch das Wasser gezogen werden, um dann Ende des Zuges über Wasser wieder nachvorgebracht zu werden.

Worauf Du achten solltest: Um die Delphintechnik zu erlernen, solltest du bereits ein geübter Schwimmer sein. Auch ein gewisses Kraftniveau ist nötig, da es sich bei Delphin, um einen sehr kraftintensiven Stil handelt. Neben den Armen sollte vor allem die untere Rückenmuskulatur stark ausgeprägt sein. Andernfalls kann es durch die Formung eines Hohlkreuzes während der Überwasserphase zu Verspannungen und Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule kommen.

Warum Du delphinschwimmen solltest: Solltest Du die anderen Disziplinen bereits beherrschen und eine Herausforderung suchen, dann ist Delphin genau das Richtige. Bei korrekter Ausführung ist diese Technik der zweitschnellste und zweitanstrengendste Schwimmstil. Am schnellsten ist übrigens Kraul und am anstrengendsten Brustschwimmen. Delphin ist somit der perfekte Stil für all jene, die Kraft- und Ausdauer gleichermaßen trainieren wollen.

Pepe Assistant

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