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Rezeptoren für die Gewichtsregulierung identifiziert – ein Meilenstein in der Adipositastherapie?

Studien haben ergeben, dass es ein körpereigenes Protein gibt, das für die Regulierung des Körpergewichts mit verantwortlich ist. Könnte diese Erkenntnis eine Bedeutung für die Behandlung von Übergewicht und Adipositas haben?

Autor: Stefanie Fuchs

Veröffentlicht: 25.10.2017 | 16:44

Das Protein GDF 15 (Growth and Differentiation Factor) wird in der Leber gebildet und spielt eine bedeutende Rolle in Verbindung mit Wachstumsprozessen, Entzündungsvorgängen und der Apoptose, dem programmierten Zelltod. Bei Verletzungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischem Nierenleiden und bei Krebserkrankungen ist die Konzentration von GDF 15 im Blut erhöht. Auch in Verbindung mit niedrigem Körpergewicht bei gesunden Menschen wurden hohe GDF 15 – Spiegel beobachtet.

GDF 15 bildet einen Komplex mit zwei weiteren Proteinen (GFRAL und RET). Der dadurch entstandene Komplex reguliert das Körpergewicht. Um die Funktionsweise von GDF 15 zu erforschen, wurden Versuche mit Mäusen durchgeführt. Dabei konnte Folgendes beobachtet werden:

  • Jene Tiere, die eine hohe Konzentration des Proteins im Blut hatten, nahmen weniger Futter auf. Unter ihnen kamen Adipositas und Insulinresistenz im Vergleich zum Wildtyp (den Mäusen mit unverändertem Gen) seltener vor.
  • Ein Mangel an GDF 15 bewirkte einen erhöhten Körperfettanteil und ein höheres Körpergewicht.
  • Mäuse, deren Gen für die GFRAL – Produktion ausgeschaltet wurde, entwickelten bei gleicher Nahrungsaufnahme ein höheres Körpergewicht und eine niedrigere Glucosetoleranz als die Mäuse vom Wildtyp. GFRAL wird nur in zwei Regionen des Stammhirns gebildet und verursacht in Verbindung mit GDF-15 den sogenannten „Emergency Pathway“, der in Stresssituationen, bei Verletzungen und Krebs zu Gewichtsverlust führt. Das Protein ist dafür verantwortlich, dass die Nahrungsmittelaufnahme gestoppt wird.
  • Der vollständige Komplex aus GDF 15 – GFRAL – RET moduliert also sowohl die Nahrungsaufnahme als auch das Ausmaß der Gewichts- und Körperfettzunahme.

Fazit:

Diese Erkenntnisse könnten eine Bedeutung für die Entwicklung von Medikamenten zur unterstützenden Behandlung von Adipositas haben. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung aber kann wohl kein Medikament ersetzen.

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