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Nahrungsergänzungsmittel: Ein Muss für Jedermann oder nur Geldverschwendung?

Nahrungsergänzung sind in aller Munde – bereits ein Drittel aller österreichischen Erwachsenen nehmen sie ein. Von Fischölkapseln bis hochdosiertem Vitamin C ist alles dabei. Angeboten werden diese meist in Form von Kapseln, Pulver oder Säften. Doch was benötigt man wirklich und was ist nur rausgeworfenes Geld?

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 02.07.2019 | 10:14

Ernährt man sich gesund und ausgewogen, besteht meist kein Grund zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.  In bestimmten Lebenslagen oder bei besonderen Risikogruppen, wie z.B. Schwangeren, chronisch Kranken, Hochleistungssportlerinnen und -sportlern, VeganerInnen, bei starker Menstruationen, etc. kann eine Einnahme nützlich sein – doch auch hier sollte diese nur unter ärztlicher Empfehlung erfolgen.

Den Versorgungszustand kennen

Bevor man mit der Supplementierung eines Nahrungsergänzungsmittels startet, sollte man auf jeden Fall seinen Versorgungsstatus kennen, insbesondere bei Vitamin D und anderen fettlöslichen Vitaminen. Doch die wenigsten Menschen wissen über ihren Versorgungszustand Bescheid. Und dabei ist es so einfach: Regelmäßig das Blut abnehmen lassen. Das kostet zwar Zeit und manchmal auch Geld, aber sinnlose (und teils überdosierte) Supplemente einzunehmen ist auch teuer und kann dem Körper schaden.

Übrigens lassen sich nicht alle Mikronährstoffe im Blut valide nachweisen. Der Calciumstatus zum Beispiel lässt sich nicht mittels einfacher Blutprobe einwandfrei klären, da der Körper bestrebt ist, den Serumspiegel weitgehend konstant zu halten.

Viel hilft auch meist viel

Wenn man einen diagnostizierten Mangel hat und bspw. der Vitamin-D-Wert im Winter stark abgesunken ist oder durch die Periode große Mengen an Blut und somit Eisen verloren gehen, dann hilft viel (über einen festgelegten Zeitraum) viel, aber bitte die Dosierung immer mit dem Hausarzt absprechen. Irgendein Nahrungsergänzungsmittel grundlos in hohen Dosen einzunehmen, hilft nicht viel. Es wird zwar einen Effekt haben, aber höchstwahrscheinlich keinen guten.

Wechselwirkungen beachten 

Wichtig ist zu beachten, dass verschiedene Nahrungsergänzungsmittel sich gegenseitig in der Wirkung beeinflussen können. Beispielsweise hemmt Calcium die Aufnahme von Eisen, eine übermäßige Zink-Supplementierung kann zu Kupfermangel führen. Auch Magnesium und Calcium stehen in einer wechselseitigen Beziehung zueinander. Für Nahrungsergänzungsmittel heißt es manchmal: Nimmt man X, um den Versorgungsstatus zu verbessern, kann es zu einem Mangel an Y führen.

Fakt ist: Eine ausgewogene Ernährung liefert dem Körper (meist) alle erforderlichen Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, ist natürlicher und preisgünstiger. Die Einnahmemengen sollten unbedingt mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer Diätologin/ einem Diätologen abgesprochen werden. Eine Blutuntersuchung ist wichtig, um bei der Ergänzung gezielter vorzugehen.

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