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Milch besser als ihr Ruf

Gesund, ungesund? Dickmacher oder Fatburner? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Menschen, wenn sie Milch trinken. Das forum. ernährung heute setzt sich in einem kürzlich erschienen Artikel, wissenschaftlich mit Milchkonsum und dessen Folgen auseinander und widerlegt viele der gängigen Mythen rund ums Thema Milch.

Autor: Markus Strohmayer

Veröffentlicht: 13.05.2015 | 15:09

(© Carola Schubbel - Fotolia.com)
(© Carola Schubbel - Fotolia.com)

Kuhmilch ist vielerorts ein Grundnahrungsmittel. Dank der einzigartigen Nährstoffzusammensetzung, wird ihr Verzehr in vielen Ländern sogar offiziell empfohlen. Ihr Ruf war trotzdem schon mal besser. Immer mehr Menschen zweifeln am gesundheitlichen Nutzen von Milch. Das geht soweit, dass viele zu wenig Milch trinken. Grundlos wie eine aktuelle Publikation zeigt.

Milch & Alternativen

Den Grund dafür, dass immer mehr Menschen auf Milch verzichten, sehen die Experten in der Verunsicherung durch Milchgegner und Mitbewerber. Soja-, Mandel-, oder Reismilch wollen der Kuhmilch den Rang ablaufen und versprechen dabei eine Vielzahl an gesundheitlichen Vorteilen. Ernährungswissenschaftler vom forum. ernährung heute sehen da jedoch kaum Gefahr. Ihren Aussagen zufolge wurde und wird Kuhmilch laufend erforscht und getestet. Keine seriösen Ergebnisse deuten darauf hin, dass regelmäßiger Milchkonsum schädlich sein könnte. Im Gegenteil versorgt Milch den Körper mit Kalzium, B-Vitaminen, Jod, sowie Eiweiß.

Milch auch für Figurbewusste

Erst kürzlich veröffentlichte die WHO eine Studie, die davor warnt, dass 2030 fast jeder Europäer übergewichtig sein könnte. Neben zunehmend schlechten Essgewohnheiten und aus dem Boden schießenden Fastfood-Lokalen, wird Milch immer wieder für das steigende Übergewicht verantwortlich gemacht. Wissenschaftlich belegbar sind solche Behauptungen nicht. Im Gegenteil zeigen Studien, dass Milch, wenn überhaupt, nur einen sehr geringen Einfluss auf das Körpergewicht hat. Selbiges gilt für den Körperfettanteil und das Verhältnis Taille zu Hüfte. Einige Ergebnisse lassen sogar den Rückschluss zu, dass Milch und Milchprodukte das Abnehmen unterstützen.

Kein Zusammenhang zwischen Milch & Diabetes

Eine der wohl am weitesten hergeholten Mythen, besagt, dass Milch zuckerkrank macht. Forscher hingegen vermuten eher, dass regelmäßiges Milchtrinken Diabetes-Typ-2 vorbeugen könnte. Zahlen aus dem Jahr 2013 zeigen, dass das Risiko an Diabetes zu erkranken, für Menschen, die täglich 200 g fettarme Milchprodukte zu sich nehmen, um bis zu 6 % sinkt. Vollmilch hat diesen positiven Effekt nicht, bringt aber gleichzeitig auch kein erhöhtes Risiko mit sich. Erneut wird in diesem Zusammenhang auch auf die Schutzfunktion von Kalzium, Magnesium, Milchprotein, sowie dem nicht so bekannten Vitamin K hingewiesen.

Kalziumlieferant Milch

Dass Milch reich an Kalzium ist, ist allgemein bekannt. Nicht umsonst heißt es oft: Milch stärkt Knochen & Zähne. Umso verwunderlicher ist es, dass Milch zeitweise als Kalziumräuber bezeichnet wird. Die semi-wissenschaftliche Begründung dafür: In Ländern, in denen viel Milch getrunken wird, ist das Osteoporose-Risiko höher. Das ebenfalls in der Milch enthaltene Eiweiß, soll dazu führen, dass es im Knochen zu einer erhöhten Kalziumausscheidung kommt. Der Artikel von forum. ernährung heute stützt sich auf seriöse Studien, die diese Annahme widerlegen. Diese besagen, dass zwar tatsächlich Kalzium ausgeschieden wird, um das konsumierte Eiweiß zu neutralisieren. Milch liefert allerdings eindeutig mehr Kalzium, als im Anschluss ausgeschieden wird. In Kombination mit ausreichend Vitamin D, trägt der Genuss von Milch- und Milchprodukten zur Mineralisierung der Knochen bei, wodurch diese langfristig gestärkt werden.

Erhöhte Schleimproduktion nicht nachweisbar

Dass Milch verschleimt wird immer wieder behauptet. Vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin wird die erhöhte Schleimproduktion immer wieder als Argument gegen Kuhmilch angeführt. Tatsächlich haben manche Menschen das Gefühl, dass sie nach dem Trinken von Milch, vermehrt Schleim produzieren. Dabei handelt es sich jedoch um ein rein subjektives Gefühl. Wissenschaftlich nachgewiesen, konnte ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milchprodukten und der Schleimbildung bisher nicht werden.

Laktoseintoleranz

Der aus medizinischer Sicht einzige Grund auf Milch zu verzichten, ist eine Laktoseintoleranz. Bei einer Laktoseintoleranz wird zu wenig Laktase produziert. Laktase ist ein Enzym, das für den Abbau von Milchzucker verantwortlich ist. Betroffen sind davon aber nur zwischen 15 und 20 % der Österreicher. Von den Menschen die laktosefreie Produkte kaufen, könnten 80 % problemlos zu herkömmlicher Kuhmilch greifen.

Quelle: http://www.forum-ernaehrung.at/

 

 

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