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Leistungsdiagnostik - was ist das überhaupt?

Wie der Name bereits vermuten lässt, gibt eine leistungsdiagnostische Untersuchung Auskunft über den aktuellen Leistungsstand und die Belastbarkeit eines Menschen. Das Wissen darüber ermöglicht eine optimale und individuelle Trainingsgestaltung. Vorteilhaft sowohl für Sportanfänger, als auch für ambitionierte Sportler die Ihr Training effektiver gestalten möchten.

Autor: Mag. Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 27.01.2015 | 11:19

(© diego1012 - Fotolia.com)
(© diego1012 - Fotolia.com)

Wie läuft eine leistungsdiagnostische Untersuchung ab?

Eine Leistungsdiagnostik erhebt sämtliche gesundheitsrelevante Daten. Anhand eines EKG´s wird das Blutdruckverhalten sowohl in Ruhe als auch unter Belastung ermittelt. Ein Abhören der Herzgeräusche gibt Aufschluss über die Herzgesundheit, respektive über mögliche Herzprobleme. Daneben kommen verschiedene Testverfahren zum Einsatz, die eine exakte Ist-Analyse ermöglichen. Häufig wird ein Laktattest, wahlweise am Laufband oder Ergometer durchgeführt.

Was passiert bei einem Laktattest?

Zu Beginn laufen oder radeln Sie unter „leichten“ Bedingungen. Die Intensität wird in regelmäßigen Abständen erhöht. Am Ende jeder Stufe eruiert der Sportmediziner Laktatkonzentration und Herzfrequenz. Dieser Prozess wiederholt sich solange, bis die maximale Belastbarkeit der Testperson erreicht ist. Um das Testergebnis auswerten zu können, werden die Blutproben nach dem Test mit den Herzfrequenzwerten, Intensität bzw. Geschwindigkeit und Dauer abgeglichen.

Für wen ist eine Leistungsdiagnostik sinnvoll?

Kurze Antwort: Für alle, die sich gerne aktiv betätigen wollen. Eine Leistungsdiagnostik gibt Auskunft über den Leistungszustand und deckt mögliche Gesundheitsprobleme auf. Auf diese Weise können Risiken im Vorfeld aus dem Weg geräumt werden. Wichtig, damit nicht nur Sie, sondern auch Ihr Körper Freude am Training findet und nicht frühzeitig, die Patschen von sich streckend kapituliert.

Ein Tipp für Sportneulinge: Viele schrecken vor einer Leistungsdiagnostik in gänzlich untrainierter Verfassung zurück. Frei nach dem Motto: „ich will mir keine Blöße geben!“ Verwerfen Sie diesen Gedanken besser wieder. Je früher Sie Einblick in die Funktionsweise Ihres Körpers bekommen, desto effektiver wird Ihr Trainingsplan sein und desto eher werden Sie auch entsprechende Trainingserfolge wahrnehmen können. Also: Nur Mut!

Wie bereiten Sie sich am besten darauf vor?

  • Zum Zeitpunkt der Untersuchung sollten Sie gesund und infektfrei sein.
  • Vermeidung Sie am Vortag und am Tag der Leistungsdiagnostik übermäßige Belastung.
  • Ambitionierte Sportler sollten 1-2 Wochen vor dem Test an keinen sportlichen Wettkämpfen teilnehmen.
  • Die letzte Mahlzeit sollte etwa 2 Stunden zurückliegen. Erscheinen Sie jedoch nicht nüchtern bei der Leistungsdiagnostik.
  • Nehmen Sie vor und nach dem Test ausreichend Flüssigkeit zu sich.

 

Inwiefern sind die Ergebnisse von Bedeutung? - wichtige Begriffe

Was ist Laktat?

Laktat ist das Salz der Milchsäure. Der Laktatwert wird im Blut gemessen. Soviel zu den Begriffsdefinitionen. Doch was steckt genau dahinter? Bei intensiven Ausdauerbelastungen wird Sauerstoff aufgenommen. Wenn dieser nicht ausreicht, um den Energiebedarf zu decken, entsteht das saure Stoffwechselprodukt Laktat. Dabei gilt: Je höher die körperliche Anstrengung, desto höher ist auch der Laktatwert im Blut. Eine übermäßige Laktatanhäufung blockiert die Leistung und zwingt so  zum Belastungsabbruch.

Wo liegt der Unterschied zwischen aerob und anaerob?

„Aer“ heißt übersetzt „Luft“. Der Begriff kommt nicht von ungefähr – beim aeroben Stoffwechsel werden die Muskeln nämlich ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Charakteristisch ist eine niedrige Belastungsintensität, die über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden kann.
Im Gegensatz dazu steht den Muskelzellen beim anaeroben Stoffwechsel nicht genug Sauerstoff zu Verfügung. Ohne Sauerstoff kann Glucose - der Energiespender der Muskeln - nicht vollständig abgebaut werden. Der Körper produziert Laktat und will damit zum Ausdruck bringen „runter vom Gas! Genug für heute!“

Inwiefern ist die Laktatschwelle von Bedeutung?

Die Grenze zwischen dem aeroben und anaeroben Bereich bezeichnet man als aerob-anaerobe Schwelle oder Laktatschwelle. In diesem Belastungsbereich sind Laktatabbau und Laktatproduktion gerade noch im Gleichgewicht. Ziel ist es, die aerobe Kapazität zu steigern. Logisch, denn je länger Sie ohne aus der Puste zu kommen laufen oder Radfahren können, desto besser. In diesem Fall spricht man von einer guten Grundlagenausdauer.
Netter Nebeneffekt eines guten Trainingszustands: Eine ausdauertrainierte Muskelzelle schont die Zuckerreserven. Stattdessen bedient sie sich an den nahezu unerschöpflichen Fettvorräten.

Und wie läuft so eine Leistungsdiagnostik in der Praxis ab?

Praxisnahe Einblicke finden Sie in unserem BLOG

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