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Kurios abnehmen? Bitte nicht!

Mit einem Haut-Pflaster und Lippenstift auf den Lippen schlank werden? Klingt kurios, ist es auch!Es gilt: Lachen erlaubt! Ausprobieren? Bitte nicht!

Autor: Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 11.11.2013 | 00:00

(© Schlierner - Fotolia.com)
(© Schlierner - Fotolia.com)

Die Geschmäcker sind bekannter Weise verschieden – auch beim Abnehmen. Was für den einen hilfreich ist, kann für den anderen schadhaft sein. So viel, so gut! Gerade bei Diäten existieren aber auch sehr viele äußert unsinnige Konzepte.

KiloCoach™ hat sich auf virtuelle Weltreise begeben und einige Diät-Kuriositäten aufgespürt. Eine Empfehlung können wir freilich für keines der fünf vorgestellten Schlankheitskonzepte aussprechen. Unterhaltungswert ist (hoffentlich) dennoch gegeben.

 

Das Ranking der unsinnigsten Diäten

Platz 5 – das Diätpflaster

Das Konzept dahinter: Frei nach dem Motto „gut geklebt ist halb abgenommen“ wird ein Pflaster auf die Haut geklebt. Ähnlich wie ein Nikotinpflaster, das kontinuierlich kleine Mengen Nikotin abgibt, entfaltet es dort seine Wirkung. Oder auch nicht!

Unser Fazit: Es gibt verschiedene Pflaster mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Manche enthalten „entschlackende“ Fruchtextrakte, andere sollen durch Koffeinextrakte und bestimmte Spurenelemente den Stoffwechsel anregen. Eines haben sie gemein: Zum Abnehmen eignen sich die Pflaster nicht. Selbst wenn man die Wirkstoffe oral – beispielsweise in Form von Tabletten - aufnehmen würde, bliebe der Abnehmerfolg aus.

Platz 4 – die Schnupperdiät

Das Konzept dahinter: Abnehmen mittels Aromatherapie. Düfte lösen im Organismus bestimmte Reaktionen aus. Konkret setzen sich die aus Pflanzen gewonnenen ätherischen Öle aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Inhaltsstoffen zusammen. Dadurch entsteht ein breites Wirkungsspektrum. Manche Duftstoffe wirken beruhigend auf das Nervensystem ein, andere haben antiseptische und desinfizierende Eigenschaften. Sie stimulieren darüber hinaus die Endorphinausschüttung. Die Aromatherapie baut auf dem Gedanken auf, dass diese, im Körper produzierten Glückshormone den Appetit hemmen.

Unser Fazit: Ätherische Öle können das Wohlbefinden steigern. Es gibt jedoch keine wissenschaftliche Grundlage dafür, dass über die Nase eingeatmete Duftstoffe schlank machen. Das Diätvorhaben lässt sich damit bestenfalls unterstützen. Ein Beispiel: Vanillearoma soll die Lust auf Süßes minimieren. Den Griff zur Schokolade müssen Sie sich jedoch schon selbst verkneifen!

Platz 3 – der Diätlippenstift

Das Konzept dahinter: Lippenstift auftragen und dabei abnehmen! Die im  Kosmetikprodukt enthaltenen Substanzen L-Carnitin und Chrom machen es möglich. Oder besser gesagt: Sollen es möglich machen! Sie schütteln gerade verständnislos den Kopf? Zu Recht! Und jetzt raten Sie einmal, woher die Idee des schlankmachenden Schminkutensils stammt? Richtig, aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Unser Fazit: Vermutlich hatten Sie schon selbst den „Verdacht“. Der Diätlippenstift ist vollkommen wirkungsfrei. Im Prinzip folgt er demselben Prinzip wie das Diätpflaster. Die Wirkstoffe sollen über die Haut in den Blutkreislauf gelangen. Bei Arzneimitteln mag das funktionieren – bei fragwürdigen Diätprodukten nicht.

Platz 2 – die Schlank-Brille

Das Konzept dahinter: Japanische Forscher haben eine Brille entwickelt, die Nahrungsmittel optisch vergrößert. Der Clou dabei: Der Computerchip identifiziert und vergrößert ausschließlich die Leckerei, die restliche Umgebung wie Hände, Teller oder Tisch bleibt gleich groß. Hinzu kommt: Ausströmende Düfte lassen das Essen unattraktiver wirken.

Unser Fazit: Die gute Nachricht: Bei 80 % der Probanden hat die „Wunderbrille“ tatsächlich gewirkt. Im Schnitt wurde um 10% weniger gegessen. Die schlechten Nachrichten: 1.) Kaufen kann man diese Brille noch nicht. 2.) Probanden, die im Vorhinein nicht über die Technik der Brille aufgeklärt wurden, hatten keinen Erfolg damit. Es lebe der Placebo-Effekt!

Platz 1 – die Bandwurmdiät

Das Konzept dahinter: Anfang des 20. Jahrhunderts war die Bandwurmdiät en vogue. Noch heute gibt es Menschen, die sich absichtlich mit dem Parasiten infizieren. Der Bandwurm setzt sich an der Darmwand an und ernährt sich von der aufgenommenen Nahrung seines „Wirten“. Klingt unappetitlich, ist unappetitlich und darüber hinaus auch noch schwer gesundheitsschädigend.

Unser Fazit: Bei aller - dieses Ranking betreffenden - Komik sollten Sie wissen: Die absichtliche oder unabsichtliche Aufnahme von Bandwurmeiern kann zu schweren Infektionen mit Bandwurmfinnen führen. Dadurch entstehende Schäden können im Allgemeinen nicht rückgängig gemacht werden. Im schlimmsten Fall führt diese „Diät“ zum Tod.

Im Gegensatz zu den vorgestellten Diätkonzepten, nehmen Sie mit KiloCoach™  spielerisch und vor allem gesund ab.

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