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Kräuter selber anbauen und verarbeiten

Wer hat nicht schon einmal daran gedacht, unter die Hobby-Gärtner zu gehen? Gerade Kräuter bieten einen guten Einstieg, da sie pflegeleicht und robust sind. Außerdem können sie auf viele Arten verarbeitet werden.

Autor: Anna Egger

Veröffentlicht: 20.04.2017 | 13:05

Welche Kräuter können selbst angebaut werden?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, Kräuter zuhause anzubauen: Im Garten bzw. am Balkon oder im Haus. Bestimmte Kräuter lassen sich gut im Garten anbauen, da sie sehr robust gegenüber Umwelteinflüssen sind. Dazu zählen Salbei, Rosmarin und Thymian, also eher feste Kräuter ohne weiche Blätter. Diese benötigen gleichzeitig auch viel Platz und fühlen sich daher in kleinen Töpfen nicht besonders wohl.

Im Haus lassen sich die etwas wetterempfindlicheren Kräuter, die nur wenig Platz brauchen, wie Basilikum, Dill, Kresse, Oregano, Schnittlauch und Petersilie, anbauen. Diese sollten am besten am Fensterbrett stehen, aber nicht den ganzen Tag starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

Ein Kompromiss ist das Anbauen am Balkon. Dann könnt ihr selbst entscheiden, ob es zu kalt oder zu heiß ist und das Kraut ins Haus geholt werden sollte.

 

Was sollte beim Anbau beachtet werden?

Kräuter benötigen viel Wasser, wollen aber trotzdem nicht „ertränkt“ werden. Beim Gießen ist daher darauf zu achten, dass kein Wasser in der Unterschale stehen bleibt. Alternativ kann man auch nur die Unterschale dreimal wöchentlich mit Wasser füllen und die Kräuter 20 Minuten darin stehen lassen. So saugen die Wurzeln die Wassermenge auf, die sie benötigen.

Ein paar Wochen nach dem Einsetzen sollten die Pflanzen gedüngt werden. Dazu eignet sich gekaufter, organischer Dünger genauso gut wie Kaffeesatz und Eierschalen.

Blüten sind übrigens unerwünscht, wenn es um Kräuteranbau geht. Sie entziehen den Blättern und Stängeln wertvolle Nährstoffe und damit auch den Geschmack. Daher sollten die Blüten stets so früh wie möglich entfernt werden.

 

Welche Kräuter können getrocknet werden?

Im Herbst sollte damit begonnen werden, die Kräuter zu stutzen und langsam zu verarbeiten. Kräuter wie Salbei, Thymian, Rosmarin, Majoran, Estragon, Lorbeer und Oregano lassen sich gut trocknen. Die anderen Sorten sollten lieber in kleinen Portionen eingefroren oder sofort weiterverarbeitet werden, da sie beim Trocknen zu viel Aroma verlieren.

Vor dem Trocknen ist zu beachten, dass die Kräuter nur sehr sanft gewaschen und danach trocken getupft werden. Noch besser ist es, sie vorsichtig mit einem Tuch von Erde und Staub zu befreien. Die Kräuter sollten so wenig wie möglich zerkleinert werden, um das Aroma zu bewahren. Danach können sie in kleine Bündel gebunden und an einem trockenen, schattigen Ort aufgehängt werden (nicht in der direkten Sonne!). Dieser Vorgang kann 3-4 Tage dauern.

Wem das zu lange dauert, der kann auch zur Turbo-Variante im Backrohr greifen. Dazu die Kräuter einfach ein wenig auseinanderzupfen, auf einem Blech verteilen und auf der niedrigsten Stufe (am besten 30-40 Grad Celsius) ca. 3-4 Stunden trocknen. Das Rohr sollte während der ganzen Zeit einen kleinen Spalt offen bleiben, damit die Feuchtigkeit abziehen kann.

 

Jetzt nur noch die getrockneten Kräuter in ein Glas oder einen luftdichten Behälter füllen, und schon habt ihr genügend Kräuter bis zur nächsten Ernte. Beliebt ist auch, die getrockneten Kräuter mit Meersalz zu einem schmackhaften Kräutersalz für Fleisch, Fisch und Kartoffeln zu mischen.

 

Wozu eignen sich welche Kräuter?

Natürlich müssen die Kräuter nicht unbedingt getrocknet oder eingefroren werden, um sie lange zu genießen. Aus Basilikum, Bärlauch und Petersilie kann in wenigen Minuten ein hervorragendes Pesto gezaubert werden. Dazu die Kräuter zusammen mit Öl, Nüssen (Pinienkerne, Walnüsse etc.), Parmesan und Meersalz mixen, bis eine feine Creme entsteht.

Schnittlauch, Petersilie, Dill und Rosmarin eignen sich ideal für selbstgemachte Kräuterbutter. Dafür muss die Butter einfach nur mit den Kräutern (alle zusammen oder eine einzelne Sorte), Salz, Pfeffer und Knoblauch vermischt werden und schon werden Butterbrot, Fleisch, Gemüse und Fisch aufgepeppt.

Dill, Thymian, Estragon und Oregano lassen sich auch gut in Öl einlegen, was nach ein paar Wochen ein köstliches Kräuteröl ergibt. Auf die selbe Art und Weise kann auch Essig verfeinert werden.

Ein weiterer Tipp: aus den Kräutern eine Cremesuppe kochen und diese dann in kleinen Portionen einfrieren.

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