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Konjak – pflanzlicher Schlankmacher?

Konjak bildet die Grundlage hipper Nudeln und verspricht eine Sättigung ganz ohne Kalorien. Klingt vielversprechend! Doch taugt das rein pflanzliche Produkt tatsächlich zum Abnehmen?

Autor: Mag. Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 08.06.2015 | 13:44

(© amawasri - Fotolia.com)
(© amawasri - Fotolia.com)


Was ist Konjak?

Konjak (oder auch "Konjac") wird bereits seit 1.500 Jahren in der japanischen und chinesischen Küche eingesetzt. In diesen Ländern gilt es als Heilmittel mit lebensverlängernder Wirkung. Das trendige Mehl wird es aus der Knolle der Teufelszunge Amorphophallus Konjac gewonnen. Es ist reich an dem Polysaccharid Glucomannan. Die hauptsächlich in den Tropen Ostasiens und Ozeaniens vorkommende Pflanze zählt zur Gruppe der Amorstabgewächse.

Welche Eigenschaften hat Konjak?

- Nahezu kalorienfrei

Konjakmehl ist frei von verwertbaren Kohlenhydraten. Ergo kann der Wurzelbestandteil vom menschlichen Organismus weder verdaut noch kalorisch verwertet werden.
100 g Mehl enthalten nur rund 10 kcal, 2,6 g Eiweiß, nahezu keine Kohlehydrate, keinen Zucker und vernachlässigbare 0,1 g Fett. Dafür strotzt die Wurzel mit  77 g Ballaststoffe.

- Hohes Quellvermögen

Glucomannan zählt zu den Ballaststoffen mit naturgemäß hohem Quellvermögen. Konjak gilt dabei als das Naturprodukt mit der höchsten bekannten Wasserbindungskapazität überhaupt. Es kann bis zum 50-fachen seiner Eigenmasse binden.

- Gutes Bindevermögen 

In Wasser angerührt, bekommt Konjakmehl  eine geleeartige Konsistenz. Perfekt um Gerichten eine sämige Note zu verleihen. Tipp: Löse Konjakmehl immer erst in kaltem Wasser vor, bevor du es warmen Speisen beimischt. Auf diese Weise verhinderst du die Bildung von Klümpchen.

- Geschmacksneutral

Im Rohzustand ist Konjakmehl weitestgehend geschmacksneutral. Insofern kann es beliebig allen Speisen beigemischt werden, die eingedickt und gebunden werden sollen. Aus Konjakmehl hergestellte Pasta hat ebenfalls keinen Eigengeschmack. Für das Aroma sorgen Beilagen und  Soßen.

- Senken Blutzucker und Cholesterin

Konjak verlangsamt während der Darmpassage die Aufnahme von Fetten und verzögert die Aufnahme der aus der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate. Diese Eigenschaften machen sich in mehrfacher Hinsicht bezahlt. So konnten Studien positive Effekte auf das Gesamtcholesterin, das LDL-Aufkommen, den Triglyceridspiegel und den Nüchternblutzucker feststellen. Konjak scheint sich auch förderlich in der Prävention von Insulinresistenzen, sprich von verminderten Reaktionen des Körpers auf Insulin auszuwirken. Insofern darf Konjak auch in der Diabetikerküche Platz finden.

Verwendung von Konjak

- Kalorienarme Süßspeisen

Lust auf eine puddingähnliche, kalorienarme Kaltspeise? Verrühre dazu einfach 2 Teelöffeln Konjakpulver mit 200ml Buttermilch und füge 3 Esslöffel Ahornsirup oder Honig hinzu. Lass die Mischung im Anschluss 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen.

- Nudeln

Die aus Wasser, Calciumhydroxid und dem Mehl der Konjakwurzel hergestellten Nudeln sind durchsichtig und leicht gelartig. Charakteristisch ist der leicht fischige Geruch, der jedoch keine Auswirkungen auf den gänzlich neutralen Geschmack hat. Praktisch, zumal sie so vollständig das Aroma der beigemengten Ingredienzien aufnehmen. Mische deine kalorienfreie Pasta nach Belieben mit frischen Kräutern und Gemüse der Saison.

- Kapseln

Konjak-Glucomannane sind auch konzentriert in Form von Kapseln erhältlich. Gemäß Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit können sie das Abnehmen positiv unterstützen. Und zwar dann, wenn „mindestens 3 g täglich in 3 Portionen von jeweils mindestens 1 g mit jeweils 1−2 Glas Wasser jeweils vor einer Mahlzeit durch eine übergewichtige Person eingenommen wird“ - so das Urteil. Und doch gibt es einen kleinen Haken…

Hilft Konjak tatsächlich beim Abnehmen?

Produkte, die Konjak enthalten bilden im Magen einen zähflüssigen Brei, der wiederum von einem unverdaulichen Schleimfilm umgeben ist. Auch andere, gemeinsam mit dem Konjakmehl verzehrte Speisen verweilen länger im Magen. Der Vorteil: Auf diese Weise stellt sich ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl ein. Klingt vielversprechend!

Es folgt die Crux: Das Sättigungsgefühl ist nur von kurzer Dauer. Dein Körper lässt sich nicht so einfach austricksen. Hat er erst einmal gecheckt, dass der Sättigungseffekt ausschließlich auf der Zunahme des Magenvolumens basiert, wird er schnell Nachschub fordern. Langfristig verschwindet das Hungergefühl nur dann, wenn der Körper alle zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen notwendigen Nährstoffe bekommt.

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