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Körperfett bestimmen

Wer abnehmen will, hat oft als Ziel möglichst viele Kilos zu verlieren. Allerdings kommt es auch auf den Körperfettanteil an.

Autor: Rita Longin

Veröffentlicht: 19.05.2014 | 00:00

(© Kitty - Fotolia.com)
(© Kitty - Fotolia.com)

 

Warum sollte ich meinen Körperfettanteil kennen?

Beim Abnehmen kommt es nicht ausschließlich darauf an, das Gewicht zu reduzieren, sondern auch darauf, die Körperzusammensetzung zu verbessern. Bei Übergewicht oder Adipositas ist in der Regel auch der Körperfettanteil zu hoch. Beginnt man durch das Abnehmvorhaben mit einem regelmäßigen Training werden dabei Muskeln aufgebaut. Diese haben mehr Gewicht als Körperfett, daher bemerkt man auf der Waage bei intensivem Training oft nichts, obwohl sich die Körperzusammensetzung verbessert hat. Also ein guter Grund, auch den Körperfettanteil beim Abnehmen im Auge zu behalten.

Welcher Körperfettanteil ist normal?

Frauen haben im Allgemeinen einen etwas höheren Körperfettanteil als Männer. Folgende Werte dienen der Orientierung, ob der Körperfettanteil im normalen Bereich liegt:

Frauen:

Alter Erniedrigt Normal Hoch Sehr hoch
20-39 Jahre <21% 21-32,9% 33-38,9% ≥39%
40-59 Jahre <23% 23-33,9% 34-39,9% ≥40%
60-79 Jahre <24% 24-35,9% 36-41,9% ≥42%

 

 

 

 

 

Männer:

Alter Erniedrigt Normal Hoch Sehr hoch
20-39 Jahre <8% 8-19,9% 20-24,9% ≥25%
40-59 Jahre <11% 11-21,9% 22-27,9% ≥28%
60-79 Jahre <13% 13-24,9% 25-29,9% ≥30%

Quelle: Gallangher D et al.: Healthy percentage body fat ranges: an approach for developing guidelines based on the body mass index. AJCN 2000; 72: 694-701.

 

Wie messe ich mein Körperfett am besten?

Zur Bestimmung des Körperfettanteils gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Körperfettmessgerät
  • Körperfettwaage
  • Bioimpedanzanalyse

Körperfettmessgeräte

Diese Geräte werden zur Messung in der Hand gehalten und bestimmen den Fettgehalt im Oberkörperbereich, indem ein schwacher Wechselstrom (der jedoch nicht spürbar ist) von einem Arm zum anderen geleitet wird. Da diese Geräte nur im Oberkörperbereich messen, wird der Fettanteil in anderen Körperbereichen nach der Messung berechnet. Dadurch können diese Geräte nur Anhaltspunkte liefern und dienen vor allem dazu, den Verlauf des Körperfettanteils zu dokumentieren. Der Funktionsumfang der Geräte ist meist gering, viele zeigen nur den Körperfettanteil in Prozent sowie Body-Mass-Index (BMI) an, mit einigen Geräten ist es jedoch auch möglich die Muskelmasse und Körperwasser zu bestimmen.

Körperfettwaagen

Körperfettwaagen messen den Körperfettanteil genauer als Körperfettmessgeräte. Auf der Waage liegen im Fußbereich Messpunkte, durch die ebenfalls ein schwacher, nicht spürbarer Wechselstrom geleitet wird. Dadurch wird vor allem der Unterkörperbereich (unterhalb der Hüften) erfasst.

Es gibt auch Geräte, die eine Kombination aus Handmessgeräten und Körperwaage anbieten, dadurch wird der Körperfettgehalt insgesamt genauer gemessen, da sowohl Ober- als auch Unterkörper miteinbezogen werden.

Auch Körperfettwaagen eignen sich am besten dazu eine Veränderung des Körperfettanteils zu verfolgen.

Bioimpedanzanalyse (BIA)

Eine Bioimpedanzanalyse beruht auf Durchleitung von Wechselstrom durch eine Körperseite mittels 4 Elektroden (jeweils 2 am Handrücken und 2 am Fußrücken). Dadurch können relativ genaue Messwerte erzielt werden. Die Messung wird im Liegen durchgeführt. Bei einer Bioimpedanzanalyse können neben Körperfett auch Muskelmasse, Knochenmasse, Körperwasser und mittels Phasenwinkel auch der Gesundheitszustand der Zellen festgestellt werden. Viele Arztpraxen, Fitnessstudios und Ernährungsberater bieten Bioimpedanzanalysen an. Eine Messung inkl. halbstündlicher Beratung kostet etwa EUR 50,--. Oftmals werden zur Verlaufskontrolle auch Folgemessungen angeboten, die im Preis günstiger sind.

Welche Methode ist nun die beste?

Werte von unterschiedlichen Messmethoden und auch Geräten lassen sich nicht vergleichen. Möchten Sie nur eine Bestandsaufnahme mit einer möglichst genauen Messung haben, sollten Sie eine Bioimpedanzanalyse (BIA) wählen. Möchten Sie den Verlauf des Körperfetts kontrollieren, besorgen Sie sich am besten eine Körperfettwaage.

Tipps für den Gerätekauf

  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Gerät klinisch validiert ist, also, dass die Messgenauigkeit durch eine Studie bestätigt wurde.
  • Wird das Gerät von mehreren Personen benutzt, beachten Sie die angegebene Anzahl von Speicherplätzen für unterschiedliche Personen.
  • Entscheiden Sie sich, welche zusätzlichen Funktionen außer der Körperfettmessung (wie Messung des Bauchfetts, der Muskelmasse, Ausgabe des Body-Mass-Index, Berechnung des Kalorienbedarfs) Ihnen wichtig sind, denn die Geräte schwanken im Preis je nach Funktionsumfang. Körperfettmessgeräte sind ab EUR 25,-- zu haben, können jedoch bis zu EUR 100,-- kosten. Auch bei Körperfettwaagen gibt es große Preisunterschiede, diese bewegen sich im Rahmen von EUR 30,-- bis (bei größerem Funktionsumfang) bis zu EUR 150,--.

Beachten Sie beim Selbstmessen:

  • Bei der Körperfettwaage mit unbekleideten Füßen bzw. beim Handmessgerät mit unbekleideten Händen messen.
  • Verwenden Sie keine fetthaltigen Pflegecremes, -lotions oder –öle vor der Messung. Die Haut sollte außerdem trocken sein.Eine gefüllte Blase bzw. Austrocknung (Dehydratation) durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder viel Schwitzen (z.B. nach dem Sport) können die Messergebnisse verfälschen.
  • Messen Sie immer zum selben Zeitpunkt um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten. Am besten morgens, nach dem Gang auf die Toilette.
  • Da die Geräte unterschiedliche Datenspeicherkapazitäten haben bzw. zumeist nur der letzte Messwert gespeichert wird, notieren Sie sich die Messwerte am besten zusätzlich um Ihren Verlauf verfolgen zu können. Im KiloCoach™-Programm können Sie dies im Bereich „Mein KiloCoach“ unter „Verlauf“.
Pepe Assistant

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