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Kilocoach Superfood: Zuckerersatz

Weniger Zucker zu essen ist gut für Figur, Zähne und Stoffwechsel. Doch wie kann man Zucker im Alltag durch bessere Alternativen ersetzen?

Autor: Anna Egger

Veröffentlicht: 04.04.2017 | 14:58

Sea Wave - Fotolia
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Honig

Der älteste Honig der Welt wurde in den ägyptischen Pyramiden gefunden, denn schon unsere Vorfahren wussten: Honig ist ein Heilmittel. Das liegt vor allem an seiner antibakteriellen Wirkung. Zudem enthält er Vitamin B2 und viele Mineralstoffe. Honig sollte jedoch keinesfalls auf über 40 Grad Celsius erhitzt werden, da sonst die Enzyme denaturieren und die positiven Eigenschaften verloren gehen.

Doch Vorsicht! Obwohl Honig viele gute Eigenschaften besitzt, besteht er zu 70% aus Zucker. Daher sollte man ihn – ähnlich wie Zucker – nur sehr sparsam verwenden. Außerdem sollten Säuglinge (bis 1 Jahr) keinen Honig bekommen, da er kleine Mengen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten kann und die Darmflora von unter 1-jährigen noch nicht ausreichend entwickelt ist.

Beim Kauf sollte am besten zu Bio-Honig gegriffen werden, da dieser strengeren Kontrollen unterliegt und besonders schonend verarbeitet wird, um möglichst viele gute Inhaltsstoffe zu bewahren.

Ahornsirup

Ahornsirup kann eine gute Alternative zu gewöhnlichem Haushaltszucker darstellen, da er den Blutzucker langsamer ansteigen lässt und nicht nur süß ist, sondern auch richtig viel Geschmack hat. Dadurch benötigt man nur kleine Mengen davon und „trainiert“ so den Geschmack auf weniger süße Speisen. Zudem liefert Ahornsirup viele entzündungshemmende Substanzen und Antioxidantien, die den Körper vor Umwelteinflüssen schützen.

Beim Kauf des Sirups gilt: je dunkler, desto länger konnte er reifen und desto mehr Antioxidantien enthält er.

Wer keinen Ahornsirup mag, sollte verschiedene Sorten probieren. Denn heller Sirup schmeckt eher mild und süß, während dunkler recht herb ist.

Agavensirup

Agavensirup ist ein Dicksaft aus Agaven. Der Vorteil ist hier, dass – trotz des Erhitzens bei der Herstellung – noch einige Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sind. Agavensirup besitzt etwa 20% mehr Süßkraft als Haushaltszucker und kann dadurch sparsamer eingesetzt werden.

Der Saft enthält sehr viel Fruktose und sollte daher (wie jeder Zucker) nur in kleinen Mengen verwendet werden. Wer an einer Fruktoseunverträglichkeit leidet sollte komplett darauf verzichten. Da Agavensirup, verglichen mit Zucker und anderen Süßungsmitteln, einen eher niedrigen glykämischen Index aufweist, kann er (nach Absprache mit dem Arzt!) auch von Diabetikern zum Süßen genutzt werden.

Beim Kauf kann auch bei diesem Sirup auf die Farbe geachtet werden. Je dunkler die Farbe, desto mehr schmeckt er nach Karamell. Da sich der Sirup schnell auflöst, eignet er sich ideal, um kalte Getränke zu süßen.

Birkenzucker (Xylit)

Wie der Name schon vermuten lässt, wird dieser Zuckerersatz, in Form von Xylose, aus Baumteilen gewonnen und ist damit ebenfalls rein natürlich. Seine immer größere Beliebtheit lässt sich damit begründen, dass er nur die Hälfte der Kalorien von weißem Zucker enthält. Da keine Glucose enthalten ist, führt Xylit nicht zu Karies.

Xylit sollte nur in kleinen Mengen verwendet werden, da es sonst abführend wirken kann. Das liegt daran, dass es in höheren Mengen in den Dickdarm gelangt und dort Wasser bindet.

Stevia

Wie die anderen Zuckeralternativen, ist auch Stevia ein pflanzliches Produkt. Ihre Ursprünge hat die Pflanze in Südamerika.

Da Stevia 300 Mal süßer ist als Zucker, reichen bereits winzige Mengen aus. Das ist auch gut so, denn in der EU wurde ein Grenzwert von 10mg/kg Körpergewicht pro Tag als unbedenkliche Aufnahme festgelegt. Wird dieser Wert überschritten, muss mit gesundheitlichen Folgen, wie Überempfindlichkeitsreaktionen und Diarrhö gerechnet werden.

Ein Problem, das in manchen mit Stevia gesüßten Produkten auftritt, ist ein unnatürlicher Geschmack, der zwar recht süß schmeckt, aber dennoch weit entfernt von herkömmlichen Zucker ist.

Stevia kann eine gute Möglichkeit sein, Kalorien einzusparen. Vor allem bei süßen Getränken bietet die Pflanze eine gute Alternative. Dennoch sollte die empfohlene Höchstmenge beachtet werden.

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