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KiloCoach-Superfood: Rote Rüben bzw. Rote Beete

In den Wintermonaten ein Superfood zu finden, welches saisonal und regional ist und dazu noch diese Fülle von Nährstoffen hat, ist fast unmöglich. Es gibt jedoch ein Lebensmittel, das alle diese Eigenschaften erfüllt: die rote Beete bzw. rote Rübe.

Autor: Therese Schwalenberg

Veröffentlicht: 03.05.2016 | 14:43

© Desertrose7
© Desertrose7

Dass rote Beete eine heilende Wirkung besitzt ist eigentlich schon sehr lange bekannt. Genauer gesagt seit 2500 vor Christus, denn damals wurde sie schon in der griechischen und römischen Antike gegen Haut- und Infektionskrankheiten verwendet. Ursprünglich aus Nordafrika gelang ihr über Italien und Griechenland irgendwann der Weg in die nördlichen Länder. Und dies ist alles andere als verwunderlich. Nicht die vielen gesundheitsförderlichen Eigenschaften veranlassten viele Menschen die rote Knolle anzubauen, sondern ihre geringen Ansprüche an Boden und Wasser. So lässt sich rote Beete auch in ungünstigen Regionen leicht kultivieren und dazu noch problemlos lange Zeit über die Wintermonate lagern.

Hinzu kommen noch viele wichtigen Nährstoffe, welche sich in ungünstigen Zeiten, wie z.B. in den Wintermonaten gegen Erkältung, positiv auf den Körper auswirken. Neben den Vitaminen A, B, C, K und Folsäure, enthalten die roten Rüben außerdem die Mineralstoffe Jod, Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Diese reiche Anzahl an Nährstoffen wirkt sich positiv auf die Blutbildung aus, beugt gegen Schlaganfall und Herzinfarkt vor und ist besonders wichtig während der Schwangerschaft. Aber es sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe, die Anthozyane und die Flavonoide, welche der roten Beete die außergewöhnlichen positiven Eigenschaften geben.

Besonders reich sind die roten Knollen an dem sekundären Pflanzenstoff Betain. Dieser stimuliert die Funktion der Leberzellen und kräftig so die Gallenblase. Dadurch werden die Gallengänge freigehalten und Stoffwechselprodukte und Toxine können so schnell und vollständig ausgeschieden werden. Der Körper wird außerdem bei der inneren Entgiftung und Reinigung unterstützt. Aber nicht nur beim Stoffwechsel spielt Betain eine wichtige Rolle. Da es den Homocysteinspiegel senkt schützt es uns vor Herz- und Gefäßkrankheiten. Ein hoher Homocysteinspiegel führt zu Gefäßschäden und erhöht so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daneben erhöht Betain außerdem noch den Serotoninspiegel und Serotonin gilt ja bekanntlich als Stimmungsaufheller. Betain ist also wirklich ein Wundermittel, welches auf allen Ebenen im Körper wirkt. Zudem hat die zweite Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die Anthocyane eine krebsschützende Wirkung.

Die Blutgefäße werden durch einen hohen Rote Beete-Konsum jedoch nicht nur durch Betain, sondern auch durch den hohen Nitrat-Gehalt in den Knollen geschützt. Nitrat wird im Körper in Nitrit umgewandelt, wodurch die Bildung von Stickstoffmonoxid im Blut angeregt wird. Der höhere Stickstoffmonoxid-Anteil im Blut erweitert die Blutgefäße und lässt so den Blutdruck sinken. Mehr Stickstoff im Körper hat zudem auch für Diabetiker positive Effekte. Die sonst verminderte Stickstoff-Produktion wird wieder angeregt und dadurch die Insulinsensitivität verbessert.

Aber auch beim Abnehmvorhaben kann Rote Beete helfen. Durch regelmäßigen Konsum wird die Bildung von Mitochondrien begünstigt. Mitochondrien sind für den Energiehaushalt der Zelle verantwortlich und dementsprechend machen uns mehr Mitochondrien leistungsfähiger und vitaler. Diese Leistungsfähigkeit schlägt sich auch auf den Fettstoffwechsel nieder. Diese wird dadurch nämlich optimiert, wodurch mehr Fett verbrannt werden kann. Jedoch wird nicht nur das Abnehmvorhaben dadurch begünstigt, sondern auch die Leistungssteigung beim Sport.

Obwohl Rote Beete so viele postive Eigenschaften hat, gibt es auch einen Inhaltsstoff, welcher sich negativ auf den Körper auswirken kann. Der hohe Gehalt von Oxalsäure kann bei empfindlichen Menschen zur Bildung von Nierensteinen führen. Sollte man also schon Probleme mit den Nieren haben, sollte man Rote Beete eher mit Vorsicht genießen.

Generell kann und sollte man aber öfters auf die kleinen roten Knollen zurückgreifen, da die positiven Eigenschaften einfach nicht zu leugnen sind. Dies macht man jedoch am besten mit frischen und rohen Knollen, da die meisten Nährstoffe bei Hitze und Lagerung abgebaut werden.

In der Tabelle haben wir hier noch einmal alle wichtigen Nährstoffe für euch zusammengefasst:

Rote Rüben bzw. Rote Beete

Inhaltsstoffe

je 100 g verzehrbarer Anteil, roh
Energie (kcal) 41
Fett (g) 0,1
Protein (g) 1,5
Kohlenhydrate (g) 8,4
Ballaststoffe (g) 2,5
Vitamin C (mg) 10
Folsäure (µg) 83
Vitamin B1 (mg) 0,03
Vitamin B2 (mg) 0,04
Vitamin B6 (mg) 0,05
Calcium (mg) 29
Kalium (mg) 407
Magnesium (mg) 25
Eisen (mg) 0,9
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