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KiloCoach-Ernte-Monat: Weizen

Heute wollen wir uns einmal genauer mit „unserem“ Lieblingsgetreide beschäftigen: dem Weizen. Obwohl Weizen in den letzten Jahren oft verteufelt wurde, ist und bleibt er das Grundnahrungsmittel der Westeuropäer. Hier erfahrt ihr alles über seine positiven und auch negativen Eigenschaften.

Autor: Therese Schwalenberg

Veröffentlicht: 13.10.2016 | 13:51

Seit der Jungsteinzeit wird dieses goldgelbe Korn schon angebaut, was es neben der Gerste zu einer der ältesten Getreidesorten macht. Der Beginn dieser Kultivierung hat den Lebensstil der Menschen radikal verändert, und die ehemaligen Nomanden sesshaft werden lassen. Ob diese Veränderung nun positiv oder negativ für den Menschen war, wird momentan heftig diskutiert. Die Vertreter der sogenannten Steinzeit oder Paleo-Diät sind der Meinung, dass die menschliche Verdauung nicht für die Weizen-Produkte geschaffen ist und sich auch bis heute nicht an ihre Aufnahme gewöhnt hat. Sie meiden daher sämtliche Getreideprodukte und auch künstlich hergestellte Lebensmittel. Dagegen spricht jedoch, dass die Menschen auch vorher schon als Nomanden gelebt und so immer wieder geschafft haben, sich an unterschiedliche Situationen und Nahrungsweisen anzupassen. Warum also auch nicht an diese? Momentan gibt es leider noch keine wissenschaftlichen Studien, die bestätigen, welche dieser Ernährungsformen nun einen gesundheitlichen Vorteil hat.

Allgemein ist Weizen ein sehr anspruchsvolles Getreide und benötigt ein warmes Klima und einen nährstoffreichen Boden. Durch eine Kreuzung mit Roggen, konnte jedoch ein Weizen entwickelt werden, welcher das ganze Jahr bei unserem gemäßigten Klima angebaut werden kann. Das hat ihn zu einer der ertragsreichsten Getreidesorten gemacht und den Dinkel, der noch bis Ende des letzten Jahrhunderts als Hauptnahrungsmittel diente, von der Spitze vertrieben.

Wie auch bei den anderen Getreidesorten, wird bei der Herstellung des hier so weit verbreiteten Weißmehls, die Schale und der Keimling des Weizenkornes weitestgehend entfernt. Die Schale ist jedoch der Teil, wo die meisten Mineral- und Ballaststoffe sitzen, wodurch bei der Produktion ein großer Teil an positiver Nährstoffe verloren geht. Dies ist auch der Grund, für den höheren Nährwert von Vollkornmehl im Gegensatz zu Weißmehl. Da ein Vollkornprodukt nicht als „Vollkorn“ gekennzeichnet werden darf, wenn Schale und Keimling entfernt wurden, werden diese beiden Schritte bei der Mehlproduktion übersprungen. Dadurch besitzen Vollkornprodukte einen höheren Anteil an Ballast- und Mineralstoffen, aber auch an Vitaminen, wie z.B. den B-Vitaminen. Beim Kauf von Vollkornprodukten sollte man jedoch immer genau die Produktinformationen lesen. Durch die Entfernung des Keimlings kann das Mehl viel länger gelagert werden und wird daher werden viele Brote oder Gebäckstücke einfach mit Malz braun gefärbt, um so einen "gesunden" Eindruck zu vermitteln.

Auch bei Dinkel und Grünkern handelt es sich um 2 verschiedene Sorten des Weizens. Daher sollte man auch bei diesen Produkten auf den Zusatz "Vollkorn" achten, um wirklich ein Vollkornprodukt zu erhalten. Wenn dann jedoch Vollkorn draufsteht, kann man sicher sein, dass auch 90% Vollkornmehl enthalten ist.

Egal, ob Vollkorn oder nicht, Weizen besteht immer aus 70% Stärke und 10% Eiweiß. Durch diesen hohen Kohlenhydratgehalt bildet es eine perfekte Energie-Grundlage für die menschliche Ernährung. Kohlenhydrate sind die Energieliferanten für den menschlichen Körper und sollten daher auf jedem Speiseplan ausreichend vorhanden sein. Auf eine ausgewogene Ernährung mit vielen Weizenprodukten, am besten aus Vollkorn, sollte man daheri nicht verzichten. 

Wenn ihr noch mehr über Getreide erfahren wollt, schaut immer mal wieder auf KiloCoach vorbei. In den nächsten Wochen werden wir euch auch noch viele andere Sorten vorstellen. Als nächstes steht erst einmal der Roggen auf dem Plan. Ihr könnt also gespannt bleiben!

Pepe Assistant

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