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KiloCoach-Ernte-Monat: Getreide

Der Oktober steht bei uns dieses Jahr im Zeichen der Ernte. Und zwar nicht irgendeiner Ernte, sondern der Getreideernte. Dafür stellen wir euch die 7 Hauptgetreidearten und die Pseudogetreide vor und versorgen euch die nächsten Wochen mit Allem was man in Bezug auf Getreide wissen muss. Los geht’s mit der Frage: Was ist Getreide überhaupt?

Autor: Therese Schwalenberg

Veröffentlicht: 12.10.2016 | 14:51

Getreide vereint uns alle. Denn es ist das Grundnahrungsmittel der menschlichen Ernährung und das auf der ganzen Welt. Die Getreidearten variieren zwar von Bevölkerungsgruppe zu Bevölkerungsgruppe und von Kontinent zu Kontinent, aber verzichten kann keiner auf dieses Nahrungsmittel.

Trotz manches optischen Unterschieds gehören alle Getreidearten zur Familie der Süßgräser und haben einen ähnlichen Aufbau. Alle Getreidekörner bestehen aus 3 Hauptbestandteilen: dem Keimling, dem Mehlkörper und der Randschicht. Der Mehlkörper enthält die Stärke und teilweise Eiweiß. Diese Stärke ist im Korn jeder Sorte enthalten und macht das Getreide zum dem kohlenhydratreichen Produkt, was es ist. Das Eiweiß hingegen, ist nicht in allen Arten enthalten und ist der Kleber, welcher den Mehlkörper zusammenhält. Besser bekannt als Gluten kann er eine Unverträglichkeit, auch Zöliakie genannt, auslösen, wodurch es zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut und damit zu einer Beeinträchtigung der Nährstoffaufnahme kommt. Gottseidank, besitzen nicht alle Getreidesorten Gluten und daher können Mais, Reis, Hirse, sowie alle Pseudogetreide auch von Zöliakiepatienten verzehrt werden.

Der zweite Hauptbestandteil jedes Getreidekorns ist der Keimling. Dieser enthält zwar viele gute Fettsäuren, muss jedoch zur Haltbarmachung und Lagerfähigkeit der Produkte entfernt werden. Daher wird er zur Gewinnung von Getreidekeimöl genutzt.

Der dritte und letzte Hauptbestandteil des Getreidekorns, die Randschicht des Getreidekorns besteht nochmal aus zwei miteinander verwachsenen Membranen: der Fruchtschale und der Samenschale. Dort am Rande des Korns befinden sich die meisten Vitamine, Mineralstoffe und auch verdauungsfördernden Ballaststoffe. Bei der Mehlproduktion wird jedoch gerade diese Schicht fast vollständig entfernt, wodurch viele wichtige Stoffe verloren gehen. Lediglich beim Vollkornmehl wird dieser Schritt übersprungen, was der Grund für die gesundheitsförderlichen Effekte der Vollkornprodukte im Gegensatz zu Weißmehlprodukten ist.

Während die Mehlproduktion bei den in Europa gängigen Getreidesorten, wie Weizen oder Dinkel ein großer Bestandteil ist, werden viele Sorten auf anderen Kontinenten, wie Mais oder Reis als ganzes Korn verzehrt. Dadurch enthalten viele Gerichte dort einen höheren Nährwert, als die hier so häufig verzehrten Weißmehlprodukte. Man sollte daher auch hier viel öfter zur Vollkornalternative greifen. Bei allen Getreideprodukten ist jedoch zu beachten, dass nicht das Getreide an sich kalorien- oder fettreich ist, sondern die dazugehörige Beilage. Daher empfehlen auch wir 4 Portionen Getreideprodukte pro Tag, wobei eine Portion eine Handvoll darstellt. So erhält man eine ausreichende Menge an Kohlenhydraten, welche als Energiequelle des Körpers fungieren.

In den nächsten Tagen stellen wir euch die erste der sieben Hauptgetreidesorten vor: das Weizen. Ihr könnt also gespannt bleiben.

 

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