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Kann man Fisch überhaupt noch essen?

Omega-3-Fettsäuren, Jod, Vitamin D: Fisch gilt als sehr gesund und sollte regelmäßig auf dem Teller landen. Jedoch kann einem der Appetit auf Fisch mittlerweile vergehen. Durch immer neue Meldungen über Schwermetalle und andere Schadstoffe in den Meerestieren wird man verunsichert. Ist Fisch noch so gesund wie früher? Und welche Personen sollten lieber auf Fisch verzichten?

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 11.07.2019 | 20:38

Die Ernährungsempfehlungen kennen die meisten unter uns: Mindestens ein bis zwei Portionen Fisch sollten pro Woche gegessen werden – vor allem fettreiche Sorten, denn sie enthalten höhere Mengen der gesunden Omega-3-Fettsäuren. Diese Nährstoffe sind unter anderem für die Entwicklung des Gehirns, insbesondere von Ungeborenen wichtig. Daher wird auch oft Schwangeren oft geraten, in der Schwangerschaft viel Fisch zu essen.

Von welchem Fisch ist abzuraten?

Die Belastung von Fischen mit Schwermetallen, Dioxinen und DDT ist anscheinend rückläufig. Fischkonserven, Muscheln, Thunfisch, Heilbutt, Hai, Schwertfisch, Hecht und Zackenbarsch sollten aufgrund der höheren Quecksilberbelastung dennoch nicht zu häufig auf den Tisch kommen. Da Fische wie Thunfisch und Hai eher am Ende der Nahrungskette stehen, haben diese häufig massiv Schadstoffe angereichert. Am wenigsten belastet ist in der Regel frischer Hochseefisch, z.B. Kablejau, Hering, Schellfisch oder Seelachs, sowie Fisch aus Zuchtteichen. Lachs und Forellen sind auch in Bio-Qualität zu haben. Die Antiobiotika- sowie Glyphosat-Belastung aus Aquakulturen ist hier wieder ein anderes Thema...

Welche Personengruppen sollten auf Fisch verzichten?

Ein völliger Verzicht auf Fisch ist weder nötig noch ratsam. Schwangere Frauen, stillende Mütter und Kleinkinder sollten vorsichtshalber jedoch die oben erwähnten mit Quecksilber belasteten Fischsorten meiden. Denn bisherige Ergebnisse aus Studien weisen darauf hin, dass der Konsum größerer Mengen an quecksilberhaltigem Fisch die geistige Leistungsfähigkeit des Kindes geringfügig negativ beeinträchtigen könnte.

Stattdessen sollten quecksilberarme Fische auf dem Speiseplan stehen, wie Sardellen, Hering oder Sardine. Auch Lachs ist kaum mit Schwermetall belastet und zugleich eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Allerdings kann Zuchtlachs größere Mengen gesundheitsschädlicher Dioxine und polychlorierter Biphenyle (PCB) enthalten - Wildlachs ist also zu bevorzugen bzw. Fisch aus Bio-Zucht.

Immer mehr Fischbestände sind von Überfischung betroffen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät beim Kauf von Fisch auf eine nachhaltige Herkunft zu achten. Eine bewusste Auswahl kann einer bestandserhaltende und umweltschonende Fischerei eine Unterstützung sein. Das MSC-Siegel beispielsweise bietet Hilfe beim Einkauf von Fisch.

Welche Alternativen gibt es?

Möchte man auf pflanzlichem Wege Omega-3-Quellen zuführen, dann gibt es diese Möglichkeiten: 

  •       Omega-3-reiche Pflanzenöle bevorzugen (Lein-, Raps-, Hanf-, Walnussöl)
  •       Walnüsse, Leinsamen und Chiasamen regelmäßig konsumieren (Zu beachten ist hier aber, dass nur eine von drei Omega-3-Fettsäuren in Pflanzen vorkommt, nämlich Alpha-Linolensäure. EPA und DHA findet sich ausschließen in Fisch und Algen)
  •       Ein von Schadstoffen gereinigtes Omega-3-Präparat aus Fisch- oder Algenöl mit guter Qualität

Wir sollten es also beim Fisch ähnlich wie beim Fleisch machen: Wenn wir ihn essen wollen, sollten wir uns aber für ein qualitativ hochwertiges und eben auch nicht so ganz billiges Lebensmittel entscheiden. Und wenn man eine wirklich gute Omega-3-Versorgung haben und auf Fisch verzichten möchte, dann kommt man um die zusätzliche Supplementierung mit einem guten Fisch- oder Algenöl nicht drum herum.

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