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Kann ich mich gesund und glücklich essen?

Kann ich durch den Konsum bestimmter Lebensmittel wirklich gesund und glücklich werden? Was macht ein Lebensmittel eigentlich zu einem Superfood? Und was hat das Ganze mit Hülsenfrüchten und Abnehmen zu tun? Diese Fragen sehen wir uns in diesem Artikel genauer an.

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 27.05.2020 | 17:35

Superfood

Superfood ist ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen in Zusammenhang bringt. In manchen Fällen beruhen die mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebrachten positiven gesundheitlichen Wirkungen auf wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhängen. Allerdings ist es fraglich, wie sich solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die etwa unter Laborbedingungen oder unter sehr hohen Dosen verabreicht wurden, sich auf unsere normalen Ernährungsweisen übertragen lassen. Zu den Lebensmittel mit solchen angeblichen gesundheitlichen Nutzen zählen z.B. die Acai Beere, Gerstengras, Chiasamen oder Spirulina-Pulver. Diese Lebensmittel sind meist überteuert und haben in vielen Fällen einen weiten Weg von ihrer Erzeugung bis in den Biomarkt zurückgelegt. 

Solche Produkte sind keinesfalls schlecht – wenn man möchte, kann man diese Lebensmittel in seinen Speiseplan integrieren. Eine außergewöhnlich positive Wirkung auf die Gesundheit sollte man jedoch nicht erhoffen. Außerdem kann eine Ernährung, die hauptsächlich aus Fast Food besteht, auch nicht durch den regelmäßigen Konsum von Gojibeeren wettgemacht werden.

Was ist jetzt also gesund?

Durch was zeichnet sich nun eine gesunde Ernährung also aus? Eigentlich noch genau durch das, was wir „eh“ schon so oft gehört haben: So viel Gemüse wie möglich (mindestens 3 mal täglich), regelmäßig Obst (1-2 mal täglich), hauptsächlich Vollkorngetreide, weniger Fleisch, ab und zu Fisch, wenig Zucker. Nicht zu vergessen: ausreichend Wasser trinken. Simple as that! Wenn man durch eine ausgewogene Ernährung von jedem Nährstoff genug aufnimmt, sowohl Makronährstoffe, also Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett, als auch Mikronährstoffe, fehlt es einem an nichts und man ist auch satt und „glücklich“. Nur durch den Konsum von bestimmten, einzelnen Lebensmittel kann man nicht „gesund und glücklich“ werden, da es nämlich auf das vorhin erwähnte „Gesamtpaket“ ankommt.

Wie erkenne ich ein Superfood?

Wie schon oben erwähnt, muss ein Lebensmittel, damit es den Titel Superfood tragen darf, keine halbe Weltreise machen, damit es auf unserem Teller landet oder maßlos überteuert sein. Heimische und günstige Superfoods sind z.B. auch Heidelbeeren, Leinsamen, Haferflocken sowie Erbsen. Wieso diese Lebensmittel zu den Superfoods zählen? Weil sie uns sattmachen aber gleichzeitig kalorienarm sind, viele Vitamine und Mineralstoff enthalten, ökologisch sowie ökonomisch sind.

Welcher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkten Lebensmittelgruppe ich mich in diesem Artikel aber noch besonders widmen möchte, sind die Hülsenfrüchte.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte sind wahre Alleskönner. Zur Gruppe der Hülsenfrüchte, auch Leguminosen genannt, zählen Erbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen, Erdnüsse und Sojabohnen. Sie sind reich an Nährstoffen (wie z.B. Eisen und Zink), kalorienarm und wahre Eiweißbomben. Aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehaltes sind sie gut für die Darmgesundheit und für den Cholesterinspiegel, ihr hoher Kaliumanteil kann außerdem dazu beitragen, den Blutdruck zu senken, außerdem liefern sie die Vitamine B1, B6 und Folsäure. Noch dazu sind Hülsenfrüchte durch die Kombination aus einem hohen Ballaststoff- sowie Proteinanteil ein toller Sattmacher und somit ein geeignetes Lebensmittel, wenn man eine Gewichtsreduktion anstrebt. Hülsenfrüchte sind mehr als nur ein Bestandteil im Chili con carne, sie eignen sich sowohl für die salzige Küche als Kohlenhydratbeilage (z.B. Kartoffel-Bohnensalat), Eiweißbeilage (z.B. in Form von Tofu), Hauptgericht (z.B. Kichererbsencurry oder Bohnenbratlinge), Brotaufstrich (in Form von Hummus oder Erbsenaufstrich) als auch in der süßen Küche, wie z.B. in Kichererbsen Blondies oder Kidneybohnen Brownies.

 Auf jeden Fall müssen wir den Leguminosen mehr Aufmerksamkeit schenken, sie häufiger in unseren Speiseplan integrieren und schlussendlich von ihren gesundheitlichen Benefits profitieren!

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