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Kalorienreduktion und Heißhunger

"Je weniger wir essen, umso höher ist wohl die Wahrscheinlichkeit, von einer Heißhungerattacke heimgesucht zu werden." Das vermuten viele. Doch stimmt das? Wir haben die Ergebnisse einer Studie zusammengefasst, die untersucht, ob Heißhunger beim Kalorien sparen häufiger auftritt.

Autor: Stefanie Fuchs

Veröffentlicht: 17.01.2018 | 09:32

Fast jeder hat schon einmal mit ihnen zu kämpfen gehabt: Heißhunger-Attacken. Wie aus dem Nichts entsteht ein plötzliches Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln, dem wir kaum widerstehen können. Das kann verschiedene Gründe haben.

Heißhunger durch Kalorienreduktion?

In einer amerikanischen Studie wurden zwei verschiedene Ernährungsmethoden in Zusammenhang mit Heißhunger getestet. Eine Gruppe folgte einer „Low Calory Diet“ (LCD), das entspricht einer Kalorienaufnahme von etwa 1200kcal täglich. Die zweite Gruppe erhielt eine „Very Low Calory Diet“ (VLCD) und damit nur 800kcal an Energie. Intuitiv würden wir vermuten, dass sich die Ernährungsform mit der geringeren Kalorienzahl negativ auswirkt und vermehrt Heißhungerattacken auslöst, doch dem war nicht so: Die VLCD-Methode führte in 11 Wochen Studiendauer zu einer deutlich stärkeren Verringerung des Heißhungers als die LCD-Methode.

Eingeschränkte Nahrungsmittelauswahl als Auslöser für Heißhunger

In der Studie wurde auch ein Ernährungsprogramm getestet, in dem ausschließlich süße Shakes konsumiert wurden, die Kalorienzufuhr aber nicht reduziert wurde. Die Studienteilnehmer zeigten ein verstärktes Verlangen nach nicht-süßen Lebensmitteln. Es zeigt sich also, dass Heißhunger anstatt aus Kalorienmangel eher aus allzu einseitiger Ernährung entsteht. Daher ist es nicht nur im Hinblick auf eine gute Nährstoffversorgung empfehlenswert, sich abwechslungsreich zu ernähren. Auch Heißhunger nach bestimmten Lebensmitteln (die bekanntlich eher nicht zu den gesunden gehören) kann dadurch gehemmt werden.

Persönliche Faktoren ergründen

Es gibt viele weitere Faktoren, die zu Heißhunger führen können. Das kann zum Beispiel Langeweile, Gewohnheit oder Stress sein. Um den Trigger zu finden, der einen zur Schokolade oder zu den Chips greifen lässt, muss man sich selbst beobachten. Wenn Sie Anmerkungen zum Essmotiv in Ihrem Kilocoach-Ernährungstagebuch machen, kann Ihnen das helfen, die Auslöser zu finden und an ihnen zu arbeiten.

Als Hilfestellung haben wir noch diesen Artikel erstellt.

 

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