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Jedes Böhnchen ein Tönchen?

Wir alle machen es. Meistens alleine, wenn uns keiner dabei hört, aber auch manchmal in der Öffentlichkeit – und durchschnittlich 20 Mal täglich. Doch warum tun wir das eigentlich? Warum pupsen wir? Es ist Zeit, das Tabuthema Blähungen zu brechen und darüber zu sprechen, was man gegen zu viel Luft im Darm tun kann.

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 18.07.2019 | 10:58

Blähungen sind menschlich. Außerdem ist es wichtig, die Luft aus unserem Darm rauszulassen. Trotzdem ist es uns manchmal peinlich, sei es aufgrund des Geruchs oder der Umgebung. Wenn man die Gründe „normaler“ Blähungen kennt, kann man die Gasmenge im Verdauungstrakt auf eine verträgliche Menge reduzieren.

Was sind die Ursachen von Blähungen?

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Blähungen. Aber auch Lebensstil und Psyche können damit in Zusammenhang stehen. Die für die Darmwinde verantwortlichen Gase entstehen zum Großteil erst im Dickdarm. Darmbakterien zersetzen unverdauliche Nahrungsbestandteile. Dabei stoßen sie Gase aus, die sich im Dickdarm sammeln, unseren Bauch aufblähen und schließlich wieder beim Darmausgang abgegeben werden.

  •       Darmbakterien

Flatulenzen (Blähungen) entstehen, wenn Darmbakterien unseres Darms essen. Die Gase entstehen Großteils bei der Zersetzung von unverdaulichen Kohlenhydraten, den Ballaststoffen.

  •       Verschluckte Luft

z.B. durch Kaugummis, Getränke mit Kohlensäure, schnelles Essen und aus dem Strohhalm trinken. 

  •       Lebensstil

Rauchen, lose Zahnprotesen und falsches Atmen (vor allem beim Sport) erhöhen ebenfalls die Menge an Luft im Bauch und fördern somit Blähungen. 

Tipps für weniger Blähungen

  •       Ernährungstagebuch führen:

Ein Ernährungstagebuch ist empfehlenswert, da es einem zeigen kann, welche Lebensmittel man besser verträgt und welche nicht.

  •       Gut kauen:

Da die Verdauung schon im Mund beginnt, ist gutes Kauen wichtig für eine funktionierende Verdauung.

  •       Richtig würzen:

Gewürze wie Kümmel, Anis und Ingwer können lästige Blähungen reduzieren. Knoblauch, Zwiebel und allzu scharfe Gewürze sollten man eher meiden.

  •       Getränke ohne Kohlensäure
  •       Blähende Lebensmittel meiden wie:

-       Zwiebeln und Knoblauch

-       Unreifes Obst und Trockenobst

-       Kohl

-       Fetter Käse und fettes Fleisch

-       Hartgekochte Eier

-       Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Kichererbsen, etc.)

-       Feigen

Ein hoher Fett- und/oder Ballaststoffgehalt ist die Ursache für den blähenden Effekt von Lebensmitteln. Vor allem Ballaststoffe führen im Übermaß zu starken Blähungen. Doch es gibt anscheinend einen Gewöhnungseffekt mit Lebensmittel, die schwerer zu verdauen sind. 

  •       Bewegung
  •       Gekochte statt rohe Lebensmittel:

Rohes Gemüse ist schwerer verdaulich als gekochtes. Sollten sich die Beschwerden langsam verbessern, können wieder, Schritt für Schritt, rohe Gemüsesorten in den Speiseplan integriert werden.

Weitere Tipps für eine bessere Verdauung:

  •       Unverträglichkeiten und Allergien ausschließen:

Fruktosemalabsorption, Zöliakie und Laktoseintoleranz könnten die Ursache von Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden sein und sollten beim Arzt ausgeschlossen werden.

  •       Stuhluntersuchung:

Helfen die oben erwähnten Tipps nicht und liegt keine Intoleranz vor, ist es empfehlenswert, eine Stuhluntersuchung beim Arzt durchführen zu lassen.

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