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Ist Vollkorn wirklich so gesund?

Vollkorn ist gesund. Aber leben Menschen, die statt Lebensmittel aus raffiniertem Mehl Vollkornprodukte verzehren, länger? Haben diese wirklich ein geringeres Risiko, an Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken?

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 29.07.2019 | 18:10

Duftende frische Semmeln und Croissants vom Bäcker, der knusprige Pizzateig beim Italiener, der dampfende Basmatireis im Chinarestaurant. All diese Köstlichkeiten bestehen aus raffiniertem Getreide. Beim Raffinieren von Getreide gehen jedoch all jene Getreidebestandteile verloren, die sich besonders positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Warum ist Vollkorn gesund?

Der Keimling und die Schale sind in Lebensmitteln aus Vollkorn komplett erhalten – und damit auch eine große Anzahl an Nährstoffen. Neben Kohlenhydraten enthält Vollkorngetreide auch hochwertiges Eiweiß, wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, vor allem B-Vitamine, Eisen, Zink und Magnesium. Außerdem reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.

Der Geschmack von Vollkornnudeln ist womöglich zu Beginn ungewöhnlich, und eventuell wird auch Vollkornbrot nicht zur Lieblingsbrotsorte, doch in gesundheitlicher Hinsicht kann Vollkorn auf dem Speiseplan nur punkten. Das zeigen Studien, in denen die Ernährungsgewohnheiten von tausenden Menschen erhoben wurden und ihre Gesundheit bis über 20 Jahre lang untersucht wurde. Am Ende der Beobachtungen waren unter jenen Personen, die laut eigenen Angaben besonders viel Vollkornprodukte gegessen hatten, noch mehr am Leben als in der Gruppe jener, die auf Vollkorn Großteils verzichtet hatten. In einer Studie nach 14 Jahren in der Gruppe der Personen ohne Vollkornkonsum waren 24 von 100 Personen verstorben, bei den Vollkornfans waren es nur 20 von 100. Besonders gesund ist das Roggenvollkornbrot, das zu mindestens 90 Prozent aus Roggenvollkorn bestehen muss: Keine andere Brotsorte sättigt länger.

Krebs, Herprobleme, Diabetes mellitus 

Weitere Studienergebnisse zeigen: Wer häufig zu Vollkornprodukten greift, erkrankt seltener an Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch Diabetes mellitus bricht bei jenen, die Vollkorn bevorzugen, deutlich seltener aus. Menschen, bei denen Vollkorn eine große Rolle am Speiseplan spielt, scheinen also länger und gesünder zu leben. Je höher der Vollkorn-Anteil in der Ernährung, desto größer ist der Effekt. Besonders stark ist er bei Vollkornbrot und Frühstücksflocken auf Vollkorn-Basis, zumindest für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Todes.

Möglich ist aber auch, dass vor allem jene Menschen, bei denen öfter Vollkorn am Teller landet, schon ohnehin auf ihre Gesundheit und eine ausgewogene Ernährung achten. Der Grund für ihre Gesundheit wäre dann nicht (nur) der hohe Vollkornanteil ihrer Ernährung, sondern er könnte auch die Kombination aus dem Verzicht auf Fast Food sowie regelmäßiger Bewegung sein.

Nicht alles aus Vollkorn ist empfehlenswert

Vorsicht: Vollkornprodukte haben aber nicht weniger Kalorien als Produkte aus Weißmehl. Nur vermeintlich gesünder sind Kekse und Frühstücksflocken aus Vollkorn, denn in den Keksen kann zum Beispiel viel mehr Zucker aber auch Fett stecken als im Produkt ohne Vollkornanteil. Auch in vielen Frühstücksflocken steckt so viel Zucker, dass der gesunde Vollkornanteil mehr oder weniger zu Nichte gemacht wird.

Es lohnt sich also, Produkte aus Vollkorn raffiniertem Getreide vorzuziehen. Die Vorteile für die Gesundheit sind zahlreich.

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