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Hilft Tee beim Abnehmen?

Eine wohlig-warme Tasse Tee erfreut an kühlen Herbsttagen Körper und Geist. Doch hilft sie auch beim Abnehmen? KiloCoach™ hat für Sie 6 Teesorten unter die Lupe genommen.

Autor: Mag. Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 27.10.2014 | 09:31

(© Elena Schweitzer - Fotolia.com)
(© Elena Schweitzer - Fotolia.com)

1. Grüner Tee

Was steckt drin?

Rund 200-250 sekundäre Pflanzenstoffe und 360-400 ätherische Öle stecken im Grüntee. Eine geballte Ladung an gesundheitsfördernden Substanzen also. Kein Wunder, dass Grüntee in gesundheitlicher Hinsicht für Furore sorgt. Ihm wird nicht nur eine krebsvorbeugende, sondern auch eine herzschützende Wirkung nachgesagt. Seine Polyphenole, bestimmte Antioxidantien, bekämpfen freie Radikale und verlangsamen so den Alterungsprozess – das perfektes Anti Aging Getränk!

Diät-tauglich?

Grüner Tee scheint auf zwei Ebenen zu wirken: einerseits erhöht er die Fettverbrennung, andererseits hindert er die Fettzellen daran, neues Fett einzulagern. Forscher führen diesen Effekt unter anderem auf EGCG, einem antioxidativ wirksamen Stoff zurück.

2. Matetee

Was steckt drin?

Getränk und Lebenselixier in einem – für die Ureinwohner Südamerikas ist Matetee ein ganz besonderer Trank. Die leicht rauchig schmeckenden Blätter wirken anregend auf das Nervensystem und bekämpfen so körperliche und geistige Müdigkeit. Doch damit nicht genug. Wussten Sie, dass Matetee eine ähnliche Mineralstoffzusammensetzung wie Schweiß hat? Die koffeinhaltige Teespezialität  ist demnach das perfekte isotonische Getränk – vorteilhaft für sportlich aktive Menschen.

Diät-tauglich?

Die Indianer aus den Tropen bekamen keine tägliche Mahlzeit. Um das nagende Hungergefühl einzudämmen, kauten sie die Blätter der Stechpalme. Diesen Effekt macht man sich auch heutzutage zunutze. Matetee dämpft den Appetit und wirkt so Heißhungerattacken entgegen. Zusätzliches Plus: er wirkt harntreibend und fördert die Verdauung.

3. Brennessel-Tee

Was steckt drin?

Die Brennessel ist eine der ältesten Heilpflanzen überhaupt. Sie ist bekannt für ihre Stoffwechsel anregende Wirkung. Brennesseltee wird aufgrund der harntreibenden Eigenschaften traditionell zur „Entschlackung“ eingesetzt. Darüber hinaus wirkt das Kraut dank Inhaltsstoffe wie Eisen und Folsäure blutbildend.

Diät-tauglich?

Gerbstoffe sowie Kalzium- und Kaliumsalze entgiften und entwässern den Körper. Beides kann eine Gewichtsabnahme unterstützen. Voraussetzung dafür: eine parallele Ernährungsumstellung. Achtung: Brennesseltee sollte nur kurmäßig und in Kombination mit einer ausreichenden Wasserzufuhr angewandt werden. Der Grund dafür: seine stark dehydrierenden Eigenschaften belasten den Körper auf lange Sicht.  

4. Birkenblätter-Tee

Was steckt drin?

Bereits in der Antike fand die Birke als pflanzliches Heilmittel Verwendung. Der aus den Blättern und Knospen  gewonnene Tee wirkt stark harntreibend und schmerzlindernd bei  Gicht und Rheuma.

Diät-tauglich?

Ebenso wie die Brennessel sind auch Birkenblätter für ihren wassertreibenden Effekt bekannt. Flavonoide – eine bestimmte Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe - bewirken, dass mehr Harn gebildet und der Körper so von überflüssigen Wassereinlagerungen befreit wird. Doch auch hier ist Vorsicht geboten:  Menschen mit Herz- oder Nierenproblemen sollten keinen Birkenblättertee trinken.

5. Ingwer-Tee

Was steckt drin?

Ingwer wird aufgrund seiner unaufdringlichen Schärfe und seines besonderen Geschmacks verehrt. Die Knolle beinhaltet ein Power-Gemisch aus ätherischen Ölen, Vitaminen und Mineralstoffen. Gingerole verleihen dem Ingwer seine Schärfe. Sie regen die Magensaftproduktion an und lindern auf diese Weise Übelkeit. Sie haben leichte Schmerzen? Greifen Sie statt zu herkömmlichen Schmerzmitteln alternativ zu Ingwertee. Er besitzt ähnlich entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften wie Acetylsalicylsäure.

Diät-tauglich?

Ingwer heizt ein! Er vermittelt nicht nur ein wohliges Wärmegefühl, sondern kurbelt auch den Stoffwechsel gehörig an. Auf diese Weise werden mehr  Abfallprodukte ausgeschieden – Ingwer entschlackt. „Scharfmacher“ wie Gingerol und Shoagolen tun ihr übriges. Sie steigern die Magensaftproduktion und fördern die Verdauung.

6. Rooibos-Tee

Was steckt drin?

Im Gegensatz zu grünem und schwarzem Tee enthält Rooibostee überhaupt kein Koffein, weshalb er gerne auch abends getrunken werden kann. Er putscht nicht auf. Im Gegenteil: Rotbuschtee beruhigt die Nerven und wirkt ausgleichend bei Stress. Die Flavonoide Quercetin und Querzitrin haben einen positiven Einfluss auf das „Glückshormon“ Serotonin und wirken mild antidepressiv.
Grün- und Schwarztee enthalten Tannine, welche die Aufnahme von Eisen behindern. In Rooibos-Tee steckt verhältnismäßig viel Eisen, jedoch nur Spuren von Tanninen. In Kombination mit Vitamin C, beispielsweise in Form einer halben ausgepressten Zitrone, kann der Körper das Eisen gut aufnehmen.

Diät-tauglich?

Rooibos-Tee weist einen süßlich-aromatischen Geschmack auf, der die Lust auf Schokolade und Co auf natürliche Weise minimiert. Das Gehirn enthält das Signal „Süßes erhalten, danke! Bedarf ist gedeckt.“ Rooibos-Tee mit Vanillearoma steigert diese Wirkung. Vanille reduziert den Heißhunger auf Süßes ebenfalls.

Pepe Assistant

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