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Haben alle VeganerInnen Mangelerscheinungen?

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegane Ernährung. Diese Ernährungsweise zeichnet sich dadurch aus, dass man sich rein pflanzlich ernährt, also auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und Honig verzichtet. Manche behaupten, dass man durch eine vegane Ernährung riskiert, Mangelerscheinungen zu erleiden. Für andere wiederum ist das die gesündeste Ernährungsform überhaupt. Was stimmt denn nun?

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 26.06.2019 | 20:11

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Literatur eine Position zur veganen Ernährung angeführt. Bei einer Ernährung auf rein pflanzlicher Basis ist eine ausreichende Versorgung mit einigen Nährstoffen nicht oder nur bedingt möglich.

 Zu diesen kritischen Nährstoffen zählen unter anderem:

Vitamin B12:

Vitamin B12 ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten. Besser gesagt, produzieren Mikroorganismen dieses Vitamin. Tiere wiederum fressen Gras, das B12 beinhaltet, und nehmen es dadurch auf. Heutzutage wird es Nutztieren ins Futter gemischt, da diese kaum noch auf der Weide stehen und „natürliches“ Vitamin B12 aufnehmen.

Aus diesem Grund gilt das Vitamin als kritischer Nährstoff bei einer veganen Ernährung und muss ausnahmslos über Supplemente ergänzt werden. Wesentlich häufiger als bisher angenommen gibt es aber auch Risikogruppen, die trotz Fleischzufuhr unterversorgt sind.

Vitamin B12 spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung, der Blutbildung und der Funktionsfähigkeit des Nervensystems.

Omega-3-Fettsäuren:

Es gibt drei Arten von Omega-3-Fettsäuren: Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). ALA findet sich in pflanzlichen Lebensmittel wie Rapsöl, Chiasamen, Leinsamen, Leinöl, Walnüsse etc. DHA und EPA jedoch nur in fettem Fisch und Algen. Hier ist es empfehlenswert, diese Fettsäuren durch Nahrungsergänzungsmittel (Fischölkapseln oder pflanzliche Kapseln) zuzuführen.

Calcium:

Die wichtigsten Calciumlieferanten unserer Breiten sind Milch und Milchprodukte. Lebt man vegan, sollte man darauf achten, durch, unter anderem, Sojalebensmittel ausreichend Calcium aufnehmen. Zum Beispiel durch Sojamilch, Sojajoghurt, Tofu, etc. Auch Reis-, Mandel, Hafermilch etc. sind möglich, jedoch sollte man beachten, dass diese mit Calcium angereichert sind. Somit kann eine ausreichende Versorgung mit Calcium gewährleistet werden.

Eiweiß:

Für Eiweiß braucht es nicht zwingend Fleisch und Milchprodukte – auch pflanzliche Lebensmittel wie Getreide und Hülsenfrüchte sind ausgezeichnete Eiweißlieferanten. Wichtig ist, dass man auf eine ausreichende Zufuhr achtet. Protein sollte ca. 15-25% der Gesamtenergie ausmachen. Bei regelmäßigem Training steigt der Eiweißbedarf an. Falls man Probleme hat, den Eiweißbedarf abzudecken, kann man sich auch mit veganem Proteinpulver (idealerweise auf Sojabasis) oder -riegeln Abhilfe schaffen.

 Jod:

Jod findet man hauptsächlich in jodiertem Speisesalz und Fisch. Entscheidet man sich für eine vegetarische bzw. pflanzliche Ernährung und verwendet kein jodiertes Speisesalz bzw. konsumiert kaum konventionelle Lebensmittel, könnte es hier zu einem Mangel an dem essentiellen Spurenelement kommen.

 

Weiß man über diese kritischen Nährstoffen Bescheid und befasst sich ausreichend mit seiner Ernährungsweise, kann eine vegane Ernährung durchaus gesund sein. Man sollte sich im Vorhinein, bevor man sich für eine vegane Ernährung entscheidet, mit dem Thema Ernährung und etwaige Supplementierung (auf jeden Fall Vitamin B12) ausreichend befassen und informieren.

Fakt ist, dass eine vegane Ernährung große Vorteile für die Umwelt hat, da sie wesentlich weniger Treibhausgasemissionen und Umweltgifte impliziert, als andere Ernährungsformen, neben dem positiven ethischen Aspekt abgesehen.

 

 

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