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Erythrit – die kalorienfreie Alternative zu Zucker?

Erythrit wird gerne als gesunde Alternative zu Zucker verkauft, da dieses Süßungsmittel keine Kalorien enthält. Wie gesund der Zuckerersatz wirklich ist, sehen wir uns in diesem Artikel genauer an.

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 03.08.2019 | 12:18

Was ist Erythrit? 

Erythrit ist eine süß schmeckende Verbindung, die chemisch gesehen zu den Zuckeralkoholen (Polyolen) gehört, wie beispielsweise Xylit (Birkenzucker) oder Isomalt. Es eignet sich sowohl zum Kochen als auch Backen. Man findet Erythrit in Pilzen, Käse, Obst (Erdbeeren, Pflaumen) oder Pistazien. In der Lebensmittelindustrie wird es durch Fermentierung von Glucose gewonnen. Dabei wird die Glucose mit Hefe vermischt, dadurch vergärt der Traubenzucker. Dieses fermentierte Gemisch wird anschließend erhitzt und eingekocht. Die sich gebildeten Erythrit-Kristalle werden mehrmals gereinigt, wieder aufgelöst und gefiltert, bis alle Verunreinigungen entfernt sind und reine Kristalle isoliert werden können. Erythrit ist auch unter den Namen Erylite, Erythritol sowie E968 bekannt.

 Vergleich zu Zucker und anderen Zuckeraustauschstoffen

Optisch sieht Erythrit dem klassischen Haushaltszucker zum Verwechseln ähnlich. Auch die Konsistenz ist fast ident, der Geschmack ist lediglich etwas „kühler“ als der von Zucker. Es hat etwa 70% der Süßkraft von Zucker, sodass beim Süßen etwas mehr eingesetzt werden muss. Erythrit enthält nahezu keine Kalorien. Gewöhnlicher Haushaltszucker liefert pro 100 Gramm 400kcal, auch Xylit (Birkenzucker) hat mit 220kcal pro 100 Gramm eine nicht zu unterschätzende Menge an Kalorien. Damit ist Erythrit vor allem für kalorienreduzierte Diäten geeignet. Außerdem hat das Süßungsmittel keinen Einfluss auf den Blutzucker und Insulinspiegel – der glykämische Index liegt bei 0 - , sodass auch DiabetikerInnen problemlos Erythrit konsumieren können. Auch Heißhungerattacken bleiben aus. Wie jeder Zuckeralkohol kann es bei übermäßigem Verzehr zu Verdauungsbeschwerden kommen. Im Vergleich zu anderen Zuckeralkoholen wie Xylit oder Sorbit ist das Risiko hierbei aber deutlich geringer, da Erythrit zu 90% schon über den Dünndarm aufgenommen wird. Dennoch müssen Lebensmittel, die mehr als 10 Prozent Erythrit enthalten, mit einem Warnhinweis gekennzeichnet werden.

Wie gesund ist Erythrit?

Internationale Studien beschreiben Erythrit als gesundheitlich unbedenklich. Im Rahmen einer klinischen Studie traten trotz einer massiv erhöhten Dosis von 1000mg/kg Körpergewicht pro Tag keine Magen-Darm-Störungen auf. Realistisch ist bei einer 60kg schweren Person eine Tagesdosis von 70mg/kg Körpergewicht.

Handelsnamen

Im Handel findet man Erythrit oft unter diesen Namen:

  •       Sweetiva
  •       Xucker light
  •       Bio Süße
  •       Sukrin
  •       Serapur

Erythrit kann also ohne Bedenken in der Küche eingesetzt werden, man sollte es jedoch nicht im Übermaß konsumieren. Die Nebenwirkungen in Bezug auf die Verdauung fallen zwar geringer aus als bei anderen Zuckeralkoholen, übertreiben sollte man es dennoch nicht. Erythrit kann auch bei einer Gewichtsreduktion hilfreich sein, ohne, dass man auf süßen Genuss verzichten muss.

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