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Eisgenuss ohne Reue!

Eis macht glücklich – behaupten britische Forscher. Ihnen zufolge reagiert das Hirn auf die Nascherei wie auf Drogen. Wer auf seine Figur achtet, muss auf den kühlen Genuss nicht verzichten.

Autor: Sylvia Neubauer

Veröffentlicht: 23.06.2014 | 00:00

(© julien tromeur - Fotolia.com)
(© julien tromeur - Fotolia.com)

 

Eis schmeckt. Und das kommt nicht von ungefähr. Denn süß ist die einzig angeborene Geschmacksrichtung, die von Geburt an mundet. Das belegen auch die Zahlen. So konsumieren die Österreicher jährlich etwa 7,1 Liter Eis pro Kopf und Nase.
Raten Sie einmal, wer Spitzenreiter in Europa ist? Das überraschende Ergebnis lautet: die Finnen. Mit 12 Litern pro Jahr sichern sie sich einen „Stockerlplatz“.

Was ist im Eis drinnen?

Je nach Sorte können die Grundzutaten von Eis variieren. Unter anderem dienen Milch, auch Milchpulver, eingedickte Milch oder Buttermilch, Schlagobers, Zucker, Wasser, Fett, Eier bzw. Eipulver, Früchte, Schokolade und Nüsse als Basisprodukte.

Bei der Verarbeitung werden die unterschiedlichen Zutaten vermischt und unter ständigem Rühren gefroren. Auf diese Weise gelangen kleine Luftbläschen in die Masse. Diese bewirken, dass die Eiskristalle klein bleiben und keine Eisklumpen entstehen. Je feiner die Eiskristalle, desto cremiger der Schmelz. Oft werden auch noch Bindemittel, Emulgatoren, Stabilisatoren sowie Aroma- und Farbstoffe zugesetzt.

Vorsicht! Schlechte Qualität!

Sie stehen vor der Eis-Vitrine und fragen sich: „Woran erkennt man ein qualitativ hochwertiges Eis? Und bei welchen Merkmalen sollte man besser das Geschäft verlassen?“

  • Eiskristalle im Eis: Können ein Hinweis auf eine unterbrochene Kühlkette sein.
  • Zu weiche Konsistenz: Weist auf Mängel in der Lagerung hin. 
  • Unangenehmer Belag auf der Zunge: Kann ein Hinweis auf ein (zu) fettreiches Eis sein.
  • Ein sehr klebriges Eis: Kann auf den Zusatz vieler Emulgatoren hinweisen.
  • Schmierfilm auf der Oberfläche: Kann ein Merkmal sein, dass die Kühlkette unterbrochen wurde oder das Eis generell zu warm gelagert wurde.
  • Grelle Farbtöne: Weisen auf viele Farbstoffe hin.

Schlankmacher oder Kalorienbombe?

Je nach Zusammensetzung und Größe schwankt der Energiegehalt von Fertigeis erheblich. Ein Eis auf Wasserbasis am Stiel enthält meist nur zwischen 50 und 100 Kalorien. Ein wuchtiger Eisbecher mit Schokoladensoße, Schlagobers und Nüssen kann sich schon einmal mit über 500 Kalorien zu B(a)uche schlagen.

Generell gilt: Eissorten auf Frucht- und Wasserbasis enthalten unter 3% Fett, was sie zu „Schlank-Schlemmer“-Produkten macht. Ein bisschen zurückhaltender sollten Sie bei Cremeeis sein. Doch auch innerhalb der „Cremeeis-Familie“ gibt es Unterschiede. So enthält eine Kugel Schokolade, Nuss oder Pistazieneis bereits um die 136 Kalorien. Zum Vergleich: Fruchtiger und kalorienärmer ist zum Beispiel Erdbeereis mit nur rund 70 Kalorien pro Kugel.

Vorsicht bei Deko und Waffeln

Waffelhörnchen verleihen dem Eis zwar ein besonders Flair, liefern aber zusätzliche Kalorien, die in der Kalorienbilanz oft nicht berücksichtigt werden. Ein in der Waffel serviertes Eis liefert im Schnitt 50-100 Kalorien mehr. Diese Kalorien können Sie einsparen, indem Sie ihr Eis einfach aus einem Pappbecher löffeln.

Verzichten Sie zudem auf Schokoladenüberzug, bunte Streusel und Schlagobers. Auch durchaus wohlschmeckende Leckereien wie Krokant und Schokostückchen fallen unnötig ins Gewicht. Eine Portion Schlagobers liefert gut 55 Kalorien, ein Schokobad enthält ebenso viele „Kalorientierchen“. Beides zusammen entspricht bereits der Kalorienanzahl einer weiteren Eiskugel.

Hier können Sie zugreifen!

Für einen unbeschwerten Eisgenuss greifen Sie am besten zu Wassereissorten oder zu Sorbets. Die natürlichen „Leichtgewichte“ liefern in der Regel nicht nur weniger Kalorien, sondern auch null Fett.

Kreieren Sie Ihre eigene Eissorte!

Probieren Sie doch auch einmal selbst gemachtes Eis aus. Vermischen Sie dazu pürierte Früchte mit Joghurt oder Buttermilch und stellen Sie das erfrischende Sorbet einige Stunden in das Gefrierfach. Rühren Sie das Eis ab und zu durch, damit sich keine gröberen Eiskristalle bilden. Eine gute Alternative, die auch Kindern schmeckt: Fruchtsaft pur oder verdünnt mit Wasser in speziellen Stieleis-Formen füllen und einfrieren.

Genießen, leicht gemacht!

Genuss ist ein ganz wesentliches Element, das (auch) beim Abnehmen Platz finden  soll. Verbannen Sie Ihr schlechtes Gewissen beim Essen daher getrost in ein unbewohntes Kämmerlein.

Wenn Sie unbändigen Gusto auf ein eher kalorienhaltiges Haselnusseis haben, dann genießen Sie eine Portion davon. Machen Sie eine kleine Zeremonie daraus und lassen Sie Bissen für Bissen auf der Zunge zergehen. Sie werden feststellen, dass das Verlangen danach für eine Zeit lang wieder gestillt ist. Auf diese Weise beugen Sie auch Heißhungerattacken vor.

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