Kilos verlieren, Lebensqualität gewinnen!

Navigation
Anmelden

Die Top 10 der hartnäckigsten Fitnessmythen – Teil 1

Es gibt sie seit es Fitnessstudios gibt, wenn nicht sogar noch länger und sie sterben einfach nicht aus. Die Rede ist von Fitnessmythen. Jeder kennt sie und viele sind von ihnen überzeugt. An manchen ist was Wahres dran, andere sind pure Fantasie. Wir haben für Sie die 10 größten Mythen in der Geschichte des Fitnesssports im Countdown.

Autor: Markus Strohmayer

Veröffentlicht: 19.03.2015 | 14:20

(© vitaliy_melnik-fotolia.com)
(© vitaliy_melnik-fotolia.com)

Platz 6-10

Im ersten Teil unserer Top 10 Fitnessmythen geht es um Ausdauersport, Sixpack, Fett, Muskelkater und Schweiß. Jedes dieser Themen ist mit Mythen behaftet, die wir für Sie gefunden und richtiggestellt haben. Mit Hilfe unserer Tipps sollte es Ihnen gelingen, Training und Ernährung sinnvoller zu gestalten, um so Ihre Ziele schneller zu erreichen.

10. Abnehmen kann man nur mit Ausdauersport

Die Überlegung dahinter ist durchaus nachvollziehbar, denn Muskeln sind schwerer als Fett. Wozu also Gewichte stemmen, wenn die Waage weniger anzeigen soll?

Nun ja, ganz so einfach ist es nicht, denn das beim Abnehmen entscheidende Kriterium ist eine über den Tag gesehen, negative Energiebilanz. Das heißt, dass man dem Körper weniger Nahrung zuführt als dieser verbrennt. Im Optimalfall erreicht man dieses Ziel durch eine leicht reduzierte Kalorienzufuhr bei gleichzeitig erhöhtem Verbrauch, sprich Sport. Da der Körper bei jeder Tätigkeit Energie verbrennt, selbst im Schlaf, tut er das also klarerweise auch beim Krafttraining! Die strikte Trennung von Ausdauertraining zur Gewichtsabnahme und Krafttraining zum Muskelaufbau ist daher nicht sinnvoll. Zielführender wäre eine Kombination von beidem. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein muskulöser Körper wesentlich mehr Energie braucht, die zum Teil auch aus den Fettreserven gewonnen wird. Muskelmasse wirkt sich also positiv auf den Stoffwechsel aus und begünstigt so den Fettabbau.

9. Bauchfett verliert man durch gezieltes Bauchmuskeltraining

Die meisten Frauen wünschen sich einen straffen, flachen Bauch, während der Großteil der Männer von einem Sixpack träumt. Der logische Weg dorthin führt für viele über stundenlanges Bauchmuskeltraining, das im besten Fall ganz einfach nicht zum gewünschten Ergebnis, im schlechtesten Fall sogar zu Rückenproblemen führt. Schuld daran ist der Irrglaube, dass man durch möglichst viel Bauchtraining gezielt Bauchfett verbrennen kann. Leider hat man jedoch keinen Einfluss darauf, wo der Körper besonders viel Fett speichert und folglich auch als erstes verbrennt. Nur über eine negative Energiebilanz kann man Fett abbauen, sodass bei dem nötigen Durchhaltevermögen auch irgendwann die Bauchmuskeln zum Vorschein kommen. Abzuraten ist hingegen von aberhunderten Situps, denn diese schaden bei falscher Ausführung der Wirbelsäule. Wer ein Sixpack will, sollte also auf eine Kombination aus gezieltem Krafttraining, regelmäßigen Ausdauereinheiten sowie einer gesunden Ernährung setzen.

8. Wer Fett verlieren will, muss Fett gänzlich vom Speiseplan streichen

Hier liegt der Hund im Detail, denn Fett ist nicht gleich Fett. Man unterscheidet nämlich zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Wurden bis vor einigen Jahren noch alle Fette verteufelt, so weiß man heute, dass es vor allem die gesättigten Fettsäuren sind, die nur in geringen Mengen konsumiert werden sollten . Diese „schlechten“ Fette sind vor allem in Fleisch und Wurst, in Milchprodukten, aber auch in Backwaren enthalten. Als „schlecht“ gelten sie, weil sie neben der Figur auch dem Cholesterinspiegel schaden und außerdem zur Arterienverkalkung beitragen. Im krassen Gegensatz dazu stehen die ungesättigten Fettsäuren, auch als essenzielle Fettsäuren bekannt. Sie können nicht alle vom Körper hergestellt werden, weshalb es wichtig ist, dass wir sie über die Nahrung aufnehmen. Besonders reich an diesen „guten“ Fetten sind Fisch, Oliven, Avocados, aber auch jede Art von Nüssen und Kernen. Besonders positiv wirken sie sich auf das Herzkreislaufsystem aus, indem sie das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko wesentlich senken. Neue Studien weisen sogar daraufhin, dass ungesättigte Fette Diäten unterstützen.

Um Fett, welches eine durchaus wichtige Rolle für den Stoffwechsel spielt, abzubauen, sollte man es also keinesfalls komplett vom Speiseplan streichen. Stattdessen sollte man verstärkt darauf achten, welches Fett man zu sich nimmt, um so Figur und Gesundheit etwas Gutes zu tun.

7. Über einen Muskelkater muss man „drübertrainieren“

Wer auch immer diesen Mythos begründet hat, war zweifellos ein harter Kerl. Er hatte jedoch offensichtlich nicht sonderlich viel Ahnung davon, was sich beim Training im Muskel abspielt. Heute gilt es als gewiss, dass der brennende Schmerz, den wir Muskelkater nennen , dann auftritt, wenn wir unseren Körper Reizen aussetzen, die er noch nicht gewohnt ist. In Folge kommt es zu winzigen Rissen in den Mikrofasern, also dem kleinsten Bestandteil unserer Muskulatur. Das ist nicht weiter schlimm, denn der Muskel braucht neue Reize, um zu wachsen.

Die große Frage ist jedoch, was tun am Tag danach?

Einerseits schmerzt jede Bewegung, andererseits möchte man nicht tagelang warten, bis man wieder völlig „katerfrei“ ist. Hier gibt es keine generelle Regel, eher spielen viele Faktoren zusammen. Ein fortgeschrittener Sportler kennt seinen Körper, sodass einer leichten Ausdauereinheit oder dem Training einer anderen Muskelgruppe nichts im Wege stehen sollte. Abzuraten ist hingegen von einem erneuten Training des gerade „heilenden“ Muskels. Dadurch können die mikroskopischen Fasereinrisse nämlich größer werden, was zu Entzündungen führt und ich schlimmsten Fall sogar zu einem langwierigen Muskelfaserriss. Anfänger oder Wiedereinsteiger sollten sich hingegen die verdiente Pause gönnen und die Intensität in der nächsten Trainingseinheit leicht runterschrauben, um nicht sofort den Muskelkater aus dem Fitessstudio mitheimzunehmen.

6. Wer stark schwitzt, nimmt viel ab / Wer viel schwitzt, ist nicht fit

Beide Schweißmythen sind Unsinn. Deren Ursprung ist zwar nachvollziehbar, da wir eine schwitzende Person mit großer körperlicher Anstrengung assoziieren. Das macht sie aber nicht weniger falsch. Tatsächlich hat der Schweiß eine Kühlfunktion bei großer körperlicher Anstrengung. Wasser in Form von Schweiß gelangt durch die Haut an die Oberfläche, wo es verdunstet. Durch diese natürliche Kühlung wird die Körpertemperatur reguliert und der Kreislauf vor Überhitzung geschützt.

Bei normaler körperlicher Tätigkeit scheiden wir durchschnittlich einen halben Liter Schweiß aus, bei intensiver sportlicher Betätigung können es in einer Stunde auch an die 2 Liter sein. Es handelt sich dabei jedoch nicht, wie oft angenommen um verbranntes Fett, sondern einfach um (Kühl-)Flüssigkeit und Elektrolyte, die wir im Optimalfall schon währenddessen durch regelmäßiges Trinken wieder aufnehmen.

Über die eigene Fitness sagt die Menge des Schweißes nur relativ wenig aus. Ausschlaggebend dürften eher genetische Faktoren sein. Durch regelmäßiges Training kann man aber die Kühlfunktion des Körpers verbessern, sodass man bereits nach kurzer Belastungsdauer zu schwitzen und somit zu kühlen beginnt.

Im 2. Teil unseres Countdown räumen wir endgültig mit allen Fitnessmythen auf und präsentieren Ihnen die Top 5 der größten Fitnessmythen aller Zeiten. Unter anderem wird es dabei um die richtige Trainingsfrequenz, die Beweglichkeit und die Fettverbrennung gehen. Aber auch noch um vieles mehr, reinklicken lohnt sich!

Pepe Assistant

Herzlich Willkommen bei KiloCoach™!

KiloCoach™ bietet das Wissen und die Werkzeuge für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme. Keine Radikaldiäten, kein Jojo-Effekt – von Krankenkassen empfohlen und wissenschaftlich bestätigt.

7 Tage gratis testen

Berechnen Sie Ihren BMI

kg
cm
Mehr herausfinden

Vorteile

  • Gewicht verlieren ohne Hunger
  • Keine Diätvorschriften
  • Ohne Jojo-Effekt
  • Mit Unterstützung von Experten
  • Motivierende Community
Hier registrieren

Wissenschaftliche Studien

Newsletter abonnieren

Besuchen Sie uns auf Facebook