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Die KiloCoach-TM Einkaufs-Tour

Einkaufen. Für die einen ist es die Lieblingsbeschäftigung, für die anderen eine lästige Notwendigkeit. Damit Sie nicht dem Konsumrausch zum Opfer fallen, begleiten wir Sie heute bei einem virtuellen Einkauf. Los geht’s!

Autor: KiloCoach Datenbank

Veröffentlicht: 03.10.2012 | 00:00

(© Robert Kneschke - Fotolia.com)
(© Robert Kneschke - Fotolia.com)

Nie hungrig einkaufen gehen

Es gibt eine österreichische Redewendung, die diesen Zustand beschreibt: "Die Augen sind größer als der Magen!" Wer hungrig einkaufen geht, kauft aus einem verzerrten Blickwinkel, was unweigerlich dazu führt, dass der Einkaufswagen am Ende fast übergeht und die wesentlichen Dinge möglicherweise erst fehlen. Deshalb gilt: wenn der Magen knurrt, zuerst etwas essen und dann erst einkaufen gehen. So vermeiden Sie, dass ein hungriger Magen und zu große Augen Ihren Einkauf steuern. Wir essen ein Stück Käse und eine Karotte.

Einkaufszettel spart Zeit und Geld

So, der größte Hunger ist nun gestillt. Allerdings gibt es da noch etwas, woran wir denken sollten, bevor wir uns auf den Weg zum Supermarkt machen. Was brauche ich? Was will ich in den nächsten Tagen essen? Was will ich kochen? Es lohnt sich, einen Einkaufszettel zu schreiben. Schreiben Sie sich auch die Menge auf! Mit einem Einkaufszettel sparen Sie nicht nur Geld, indem Sie Impulskäufen vorbeugen, sondern auch jede Menge Zeit! Und ehrlich gesagt: es gibt doch viel schönere Dinge im Leben, als in einem Supermarkt zu stehen, oder nicht?

Der Korb reicht auch

Aber nun geht es wirklich los! Beim Supermarkt angekommen, treffen wir die erste Entscheidung schon beim Eingang. Einkaufswagen ja oder nein? Wenn Sie ohnehin nicht so viel brauchen, dann reicht auch der Korb. Damit ersparen Sie sich möglicherweise den Ärger, dass Sie gerade keine passende Münze haben und machen nebenbei gleich ein unbewusstes Krafttraining. Wenn man einen Einkaufswagen nimmt, glaubt man immer, ihn vollmachen zu müssen. Im Endeffekt landen darin viel mehr Produkte, als man eigentlich braucht. Aber das merkt man natürlich erst an der Kassa!

Kauf mich! Nimm mich! Iss mich!

Mit unserem großen Einkaufskorb spazieren wir also durch den Supermarkt. Von allen Seiten ruft es: „Kauf mich! Nimm mich! Iss mich!“ Die Gänge sind teilweise so schmal, dass man nicht einmal ohne Einkaufswagen leicht durchkommt, weil sie mit Aktions-Schütten vollgestellt sind. Oft finden sich neben den Aktions-Schütten Produkte, die mit einem „Jetzt Aktuell“ Schild versehen sind. Kein Wunder, denn dann nimmt der Verbraucher auch das meist höherpreisige Produkt als günstig wahr. Aus den Lautsprechern kommt leise Musik, die vermutlich Entspannung und Ablenkung bringen soll. Doch wir sind mit unserer alten Geheimwaffe „Einkaufszettel“ gut ausgerüstet und lassen uns von den Psychotricks der Supermärkte nicht aus dem Konzept bringen. Auch dann nicht, wenn die Schütte mit dem gleichen Produkt schon zum dritten Mal auftacht. Wir fallen auf den Mehrfachplatzierungstrick nicht hinein! Wir nehmen das, was wir brauchen, - nicht mehr und auch nicht weniger! Denn auch zu wenig kaufen kann teuer werden, wenn man am Sonntag den fehlenden Artikel in der Tankstelle kaufen muss, weil man sonst das Mittagessen nicht zubereiten kann.

Es lohnt sich auf alle Fälle, nicht immer nur die Produkte zu nehmen, die genau im Blickfeld im Regal stehen. Oft finden sich ganz oben, seitlich oder auch ganz unten die echten Schnäppchen. Die Logik ist einfach. Die Märkte platzieren jene Artikel im Blickfeld, mit denen Sie das meiste Geld verdienen können, und das sind eben nicht immer die billigsten.

In unserem Korb sind nun schon 1 kg Äpfel, 1 Krautkopf und Maroni. Die Äpfel sind aus Österreich. Zwar wäre der 5 kg Kübel im Verhältnis billiger gewesen, aber für einen zwei-Personen-Haushalt reicht 1 kg allemal. In einer Wohnung ohne geeigneten Lagerraum würde uns sonst der Großteil ohnehin schlecht werden, und dann hätten wir das „ersparte“ Geld gleich mit den angefaulten Äpfeln in den Biomüll werfen können. Obst kaufen wir lieber jede Woche frisch! Übrigens: In Wien werden pro Kopf/Jahr 40 kg (!) original verpackte Lebensmittel weggeschmissen. Das Kraut kommt natürlich auch aus dem Inland. Das brauchen wir einmal für einen Kraut-Kartoffel-Eintopf und einmal für einen Krautsalat. Die Maroni kommen zwar aus Italien, und normalerweise versuchen wir auch, weitgereiste Produkte im Regal stehen zu lassen, aber wir bekommen am Wochenende Besuch und möchten unsere Gäste mit Glühwein und Maroni empfangen.

Vom Kühlregal...

Weiter zum Kühlregal. Wir brauchen Milch. Es gibt eine mit 0,7 %, 0,9 %, 1,5 %, 1,8 % und 3,6 % Fett zur Auswahl. Dann lesen wir auf der einen Packung pasteurisierte Milch auf der anderen ESL-Milch. Wer soll da noch die richtige Wahl treffen? Die „ganz normale“ pasteurisierte Milch wird 15-30 Sekunden auf 72 °C bis 75 °C erhitzt währende die ESL –Milch (ESL steht übrigens für Extended Shelf Life) für 2 Sekunden mittels Dampfinjektion auf 127 °C gebracht wird, daher ist sie auch bis zu 21 Tage lang gekühlt haltbar. Wir entscheiden uns für die am wenigsten verarbeitete, fettreduzierte Milch, und das ist die pasteurisierte 1,8 %ige. Auf einen noch niedrigeren Fettgehalt verzichten wir, schließlich soll die Milch auch noch nach Milch schmecken. Die pasteurisierte Milch ist bis zu 10 Tage gekühlt haltbar, und mit einmal pro Woche Milch kaufen, können wir uns anfreunden. Als wir die Milch in unseren Einkaufskorb geben, sehen wir, dass es da auch noch eine mit extra Calcium und Vitamin D gibt. Manche Nährstoff angereicherten Produkte machen zwar für bestimmte Personengruppen durchaus Sinn, aber in unserem Fall wäre sie überflüssig. Außerdem kostet sie mehr.

... zur Brotabteilung

Vom Kühlregal zur Brotabteilung. Es kommt uns schon der gute Duft von frisch gebackenem Brot entgegen. Die Verkäuferin nimmt gerade ein Blech voll goldgelber Semmeln aus dem Ofen. Hhmm, sehen die lecker aus! Aber nein, wir sind satt, haben keinen Hunger und fallen jetzt auf den „Back-Shop-Trick“ der Supermärkte sicher nicht hinein. Wir haben noch einen halben Sandwich zu Hause und auf unserem Einkaufszettel steht ½ kg Vollkornbrot. Wir sehen in der obersten Reihe die „Körndl-Brote“: Kürbiskernbrot, Sonnenblumenbrot, Mehrkornbrot und ganz rechts liegt ein Vollkornbrot. Die Verkäuferin erklärt uns, das letztere ist schon etwas dünkler und schmeckt kräftiger. Der wahre Unterschied liegt aber darin, dass das Vollkornbrot aus Vollkornmehl gebacken wurde, und daher alle wichtigen Nährstoffe des vollen Korns enthält, und nicht wie im Vergleich zu den anderen Broten Malz zur Färbung zugesetzt wurde.

2 + 1 gratis

Zum Schluss noch schnell zum Süßigkeiten-Regal. Die Schokolade fehlt uns noch. Auf dem Einkaufszettel steht eine kleine Tafel dunkle Schokolade. Vor dem Regal befindet sich ein Behälter mit einer Waffel Aktion: 2 + 1 gratis. In einer Packung sind wieder vier Einzelpackungen Waffeln, also insgesamt 12 Packungen Waffeln. Wenn wir die kaufen, sind sie vermutlich in einer Woche oder noch schneller wieder weg! Also nehmen wir doch lieber die kleine Tafel dunkle Schokolade mit Birne und Mandeln.

Was an der Kassa noch lauert

So nun haben wir alles! Ab zur Kassa! Oje, Warteschlange. Wir stellen uns hinten an, und warten, und schauen, und warten,…Letzte Gelegenheit, noch ein Schnäppchen zu ergattern? Wie wäre es mit den Orangen da vorne, und den Entsafter gibt es auch gleich dazu, im Angebot natürlich! Das nennt sich Cross Selling. Hierbei wird versucht, dem Konsumenten zusammen passende Produkte auf einmal zu verkaufen. Der Korkenzieher findet sich nicht zufällig in der Weinabteilung, und auch der Spargelschäler hat sich nicht grundlos in die Gemüseabteilung verirrt.

Endlich, wir sind dran. Alles auf das Förderband legen, der letzten Versuchung, der Quengelware widerstehen, und zahlen. Doch davor müssen wir der Kassendame noch viele Fragen beantworten. Haben Sie eine Vorteilskarte? Möchten Sie eine? Wir haben immer tolle Angebote für unsere Stammkunden. Aber wir lehnen dankend ab. Und endlich können wir zahlen und den Supermarkt verlassen, bis zum nächsten Mal!

Fazit

Unsere Shopping-Tour soll Ihnen zeigen, dass Abnehmen bzw. eine Ernährungsumstellung bereits beim Schreiben eines Einkaufszettels beginnt. Wer sich vorher Gedanken über den Einkauf macht, kann später im Supermarkt viel leichter den Reizen widerstehen.

Der Kassenbon zeigte übriges 17,- € an Stelle der sonst üblichen 25-35,-€!

Pepe Assistant

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