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Die Haut beim Abnehmen – Teil II

Wie kommt es, dass es so viele Tipps und noch mehr Produkte gegen Hautfältchen gibt und doch nichts wirklich ganz überzeugend zum Durchbruch verhilft? Dr. Rosa Aspalter lüftet das Geheimnis.

Autor: Dr. Rosa Aspalter

Veröffentlicht: 01.04.2014 | 00:00

(© visivasnc - Fotolia.com)
(© visivasnc - Fotolia.com)

Die Haut ist wie ein Haus

Die verschiedenen Gewebe benötigen nicht einzelne Substanzen, sondern viele. Stellen Sie sich das so ungefähr wie bei einem Hausbau vor. Man braucht die Baubestandteile, also Ziegeln, Sand, Zement, Wasser, usw., aber auch die Maurer, Werkzeug usw., damit die Mauer dann wirklich steht.

So ähnlich ist das mit der Haut: Die Materialien dazu: mengenmäßig ist da natürlich das Wasser und das Eiweiß an vorderster Stelle. Aber auch Mineralstoffe, Vitamine, vor allem Vitamin C, sind für das Bindegewebe ganz wichtig. So wie der Sand der „Hauptbestandstandteil“ des Mörtels ist, braucht es aber auch den Zement, der die chemische Bindung, das Hart werden, bewirkt. Damit können die hoch wirksamen Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine verglichen werden. Das „Baumaterial selbst ist das Eiweiß, bzw. dessen Bestandteile, die Aminosäuren. Daher haben viele Hersteller und viele Studien in irgendeiner Weise recht. Aber halt auch nur teilweise.

Auch der Transport ist wichtig

Selbst die wertvollste Substanz hilft nicht, wenn die Durchblutung schlecht ist, wenn also die Stoffe gar nicht dort hinkommen, wo sie benötigt werden. Eines der wirksamsten Mitteln, die Durchblutung zu steigern, ist Bewegung. Auch Massagen haben „Bau- und Transporteffekt“. Daher sind sie in jedem Fall zu empfehlen. Warm-Kalt-Reize haben einen guten durchblutungsfördernden Effekt und trainieren besonders die glatten Muskelzellen in den Gefäßwänden.

Am ehesten werden Sie also Erfolg haben, wenn Sie verschiedene Ansätze mischen. Mit einer Creme alleine werden Sie kaum das Auslangen finden.

Und was ist mit dem Wasser?

Der Turgor der Haut (= Spannungszustand) ist vor allem durch Waser bedingt. Und die Fältchen beim Abnehmen entstehen, grob gesagt, so: Es wird Fett abgebaut. Dadurch aber auch Östrogene, die reichlich im Fettgewebe gespeichert werden. Das Fettgewebe und die Östrogene binden aber auch reichlich Wasser. So reduziert sich beim Abnehmen einerseits das Fett selbst, andererseits das Wasser im Bindegewebe, beides schön auffüllende und glättende Faktoren!

Was der Haut "gefällt"

1) Nährstoffe von innen: hochwertiges Eiweiß, viel Gemüse (Sojasprossen, Karotten) und Obst um ausreichend Aufbaustollfe, Vitamine, Phytoöstrogene zu haben. Nicht so geeignet ist das sogenannte „Vitamin C“ als Pulver, die Ascorbinsäure. Diese stellt nur einen Teil des gesamten natürlich vorkommenden Vitamin C´s dar, hat daher nicht diesselbe Wirkung und kann sogar gesundheitsgefährdend sein.

2) Viel Sport – in jeder Form!

3) Massagen – sei es als intensives Eincremen oder als Bindegewebsmassage. Vorteilhaft ist hier eine Art Klopfmassage oder „Wackelmassage“, bei der man die Hautpölster so richtig schnell hin und her „schupft“. Aber Vorsicht - die Haut sollte dabei in rascher Folge gedehnt und entdehnt aber nicht gezerrt werden!

4) Hochwertige Öle und Cremes. Die übliche, auf Paraffinbasis aufbauende Kosmetik hat leider keinen Nährwert für die Haut. Sie ist nur Abdeckmittel oder Transportmittel für Wirkstoffe, die über die Haut in den Körper gelangen sollen. Empfehlenswert ist Olivenöl. Es hat eine wunderbar heilsame Wirkung. Aber es gibt noch viele andere hochwertige Öle, etwa das Weizenkeimöl, Mandelöl und andere.

Ein Geheimtipp: ein wenig Honig rein mischen. Das hat einen „hygroskopischen Effekt", d.h. die Haut bindet etwas Wasser und ist dadurch wieder straffer. Wenn Sie mit dem Mischen von Öl(en) und Honig noch nicht gut zurecht kommen, dann vermischen Sie es einfach, tragen es als Packung für 15-60 Minuten auf und waschen es wieder ab. Übrigens – auch für die sehr talgdrüsenarme Haut an Hals und Dekolleté sind diese Ölwickel wahrer Balsam!

5) Last but not least: Viel, viel trinken! Der Turgor der Haut (= Spannungszustand) ist vor allem durch Wasser bedingt.

6) Ist das alles zu viel? Sie können abwechseln! Die tägliche Maßnahme sollte reichlich Trinken sein – am Besten funktioniert es, wenn Sie sich eine bestimmte Flüssigkeitsmenge bewusst vornehmen! Die anderen Maßnahmen können tageweise gewechselt werden – aber es sollten alle Faktoren zu Zug kommen!

Viel Schönheit und Jugendlichkeit wünscht Euch Dr. Rosa Aspalter

Pepe Assistant

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