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Diabetes mellitus – Ausstieg aus einer Spirale!

Die Häufigkeit von Diabetes mellitus ist rapide im Steigen. Sie hängt auch mit der steigenden Anzahl übergewichtiger und adipöser Menschen zusammen. Was bedeutet diese Erkrankung und wie kann man wirksam vorbeugen?

Autor: Dr. Rosa Aspalter

Veröffentlicht: 10.11.2014 | 08:43

(© Rawpixel - Fotolia.com)
(© Rawpixel - Fotolia.com)

Was ist Diabetes mellitus?

Bei Diabetes mellitus kann der Blutzucker nicht oder nur schlecht von den Zellen, welche ihn benötigen, aufgenommen werden. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel erhöht. Die Zellen selbst aber „hungern“.

Diabetes mellitus ist weltweit, insbesondere in den industrialisierten Regionen, im Steigen begriffen. Allein zwischen 2000 und 2011 hat sich die Zahl der Diabetiker von 151 Millionen auf 366 Millionen erhöht und damit mehr als verdoppelt. In Österreich sind ca. 8%, also fast jeder Zwölfte, an Diabetes erkrankt.  

Welche Formen können unterschieden werden?

Es können im Wesentlichen zwei Formen des Diabetes mellitus unterschieden werden: Diabetes mellitus Typ I ist dadurch gekennzeichnet, dass zu wenig Insulin von der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Insulin wird dazu benötigt, den Blutzucker in die Zelle einzuschleusen. Diese Diabetiker leiden oft schon sehr früh, nämlich als Kinder oder Jugendliche, an erhöhten Blutzucker, und sie benötigen lebenslang Insulin. Diese Erkrankung ist also eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Die Ursache hierfür ist eine genetische Disposition. Es braucht aber auch noch einen Auslöser, der dann schließlich zur Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse führt. Dies können virale Infekte sein, aber auch Kuhmilch in den ersten Lebensjahren dürfte eine wichtige Rolle spielen. In einer großen finnischen Studie hatten sämtliche Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ I erhöhte Antikörperwerte gegen Kuhmilchproteine.  

Bei Diabetes mellitus Typ II ist hingegen reichlich Insulin vorhanden. Zunächst werden die höheren Insulinspiegel durch ein Überangebot von Blutzucker und Kalorien hervorgerufen. Je höher aber diese Insulinspiegeln sind, desto weniger wirkt es an der Zelle. Der Blutzucker steigt weiter und dadurch wird die Bauchspeicheldrüse mehr und mehr angeregt, Insulin zu produzieren, welches jedoch zunehmend weniger wirkt. Die hohen Insulinwerte im Serum wiederum sind ein richtiger Fettblocker. Es ist also nicht nur die Glukoseaufnahme in die Zelle gestört, sondern auch die Fettverbrennung. Schließlich führt die ständige Überproduktion von Insulin zur Erschöpfung der Zellen, die das Insulin produzieren - und damit zu einem Insulinmangel. Das Risiko für Diabetes mellitus Typ II steigt mit einer hohen Zufuhr einfacher Kohlenhydrate (Zucker, Weißmehl), mit zu vielen Kalorien insgesamt, mit steigendem Übergewicht und mit Bewegungsmangel.  

Welche Auswirkungen hat Diabetes?

Die Auswirkungen von Diabetes mellitus sind schleichend, aber dramatisch. Die erhöhten Blutzuckerspiegel schädigen auf lange Sicht die Gefäße des Herzens, des Hirns und der Augen, was einfach gesagt, zu einem Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder auch einen kompletten Sehverlust führen kann. Hohe Blutzuckerspiegel schädigen aber auch die Nieren, sodass sie ihre Funktion ganz verlieren könnenn und eine Dialyse erforderlich wird. Weiters beeinträchtigen erhöhte Blutzuckerwerte die Funktion der Nerven (Neuropathie) und die Wundheilung. Dies führt dazu, dass auf Grund der Sensibilitätsstörungen kleine Wunden, etwa an der Fußsohle, zu spät bemerkt werden und offene Geschwüre entstehen, welche sehr schwer wieder verheilen.   

Zusammenfassend bedroht also ein bestehender und schlecht eingestellter Diabetes mellitus folgende Organe: Herz, Gehirn, Augen, Nieren und Beine.

Wie kann man vorbeugen?

Die WHO unterteilt die BMI-Skalen nach dem Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Dieses ist bei einem BMI von über 30, also bei Adipositas, erhöht. Das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken, beginnt jedoch schon früher zu steigen: Etwa ab einem BMI von 28 ist mit einer erhöhten Häufigkeit zu rechnen. Ein Gewicht im Normalbereich ist daher eine der wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung vor Diabetes mellitus. Wer dies auf eine gesunde Art und Weise erreicht, also mit einer Umstellung auf gesunde, ballaststoffreiche Lebensmittel und wenig tierische Fette, der entlastet seinen Stoffwechsel und reduziert sein Körpergewicht gleichzeitig, was sich wieder positiv auf den Stoffwechsel auswirkt.

Mit Bewegung erreichen Sie gleich mehrere Effekte: Sie verbrennen Kalorien und sie verbessern die Wirkung des Insulins, insbesondere an den Muskelzellen. Bewegung verbraucht also nicht nur Blutzucker, sondern damit kann der Blutzucker im Serum auch wieder schneller verwertet werden. Sie verbessern also auch damit die Stoffwechsellage und sie fördern dabei gleichzeitig ein Normalgewicht, was die Stoffwechsellage neuerlich verbessert. Damit sinken auch die Insulinwerte wieder und das erleichtert wiederum die Fettverbrennung.

Das Ganze gleicht also einer Spirale und sie könnte endlos fortgesetzt werden – aber es ist gut erkennbar, dass sie sich entweder in eine gesunde oder in eine hoch riskante Richtung dreht. Mit einem gesunden Lebensstil gelingt es Ihnen, aus einem wahren Teufelskreislauf auszusteigen und Sie drehen die Spirale ganz eindeutig in die positive Richtung!  





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