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Der große Durst - warum Wasser so wichtig ist und wo wir es am effektivsten einsparen können.

In vielen Ländern absolute Mangelware - bei uns im Überfluss vorhanden. Kaum eine rebensnotwendige Ressource wird so sehr unterschätzt wie Wasser. Doch warum ist Wasser so wichtig für den Körper und wie kann man effektiv dazu beitragen, Wasser zu sparen?

Autor: Christopher K.

Veröffentlicht: 22.03.2019 | 15:32

© jinga80 - fotolia.com
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Der menschliche Wasserhaushalt

Der Mensch besteht zu rund 65% aus Wasser. Bei Neugeborenen beträgt der Prozentsatz sogar bis zu 75%. Ältere Personen kommen immerhin noch auf 55%.

Innerhalb der Zellen (Intrazellulärraum) befinden sich 2/3 des Körperwassers, außerhalb davon (Extrazellulärraum) hingegen nur 1/3.

Ebenso bestehen viele Kompartimente des Körpers hauptsächlich aus Wasser:

  • das Gehirn: 85%
  • die Haut: 72%
  • die Muskulatur: 80%
  • das Blut: 90%

Sogar unsere Knochen bestehen zu ca. 11% aus Wasser!

Unser gesamter Körper besteht also zu einem Großteil aus Wasser, und gleichzeitig scheiden wir ununterbrochen Wasser aus! Dies macht deutlich, warum eine ausreichende Trinkmenge für jeden Menschen – egal ob alt oder jung – oberste Priorität haben muss. 

 

Wasserbilanz

Die so genannte Wasserbilanz setzt sich aus der täglichen Trinkmenge, Wasser aus fester Nahrung und Oxidationswasser zusammen. Beim Oxidationswasser handelt es sich um Wasser, welches im oxidativen Stoffwechselweg durch einen chemischen Prozess im Körper bei der Verbrennung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fett entsteht. Dem aufgenommenen Wasser von rund 2,5 Liter steht auch ein Verlust von 2,5 Liter Wasser gegenüber. So werden rund 1,5 Liter Wasser über den Urin ausgeschieden, 100ml über den Stuhl und fast 1 Liter Wasser verdunstet über die Lunge sowie über die Haut.

 Wasserbilanz

 

Was passiert wenn zu wenig getrunken wird?

Zu was schon ein geringer Wasserverlust führen kann, zeigt folgende Tabelle:

Verlust Körperwasser (% des Körpergewichts) Anzeichen/Symptome
0,5% Durstempfinden
2% signifikante Verschlechterung der Ausdauerleistungsfähigkeit
4% Krämpfe, verminderte Kraftleistung
6% Erschöpfung, schwere Koordinationsstörungen
10% Nierendurchblutungsstörungen, Benommenheit, Bewusstlosigkeit, Lebensgefahr 
Quelle: modifiziert nach Raschka und Ruf (Sporternährung, 2012)

Bei Neugeborenen ist es besonders wichtig, diese vor dem Austrocknen zu schützen. Im Alter dagegen trocket man zwar nicht mehr so schnell aus, allerdings haben ältere Personen generell ein vermindertes Durstgefühl, weshalb oft und gerne auf das Trinken vergessen wird! 

Auch beim Abnehmen hat Wasser eine wichtige Funktion! Einerseits füllt auch Wasser den Magen und sorgt dadurch mit 0 Kalorien für einge gewisse Sättigung, und außerdem wird durch Wasser erst der Stoffwechsel ermöglicht, der unser Körperfett verbrennt und zur Ausscheidung führt! 

 

Wie viel sollte nun also getrunken werden, um den Anforderungen des Körpers gerecht zu werden?

1,5 Liter – 2 Liter Wasser pro Tag hat jeder schon einmal gehört. Dass ein Unterschied zwischen einem 100kg schweren Mann und einer 50kg schweren zierlichen Frau auftritt, ist klar. Deshalb gibt es eine geeignete Trinkformel, mit der man sich rasch seinen eigenen Trinkbedarf ausrechnen kann. Sport oder andere Bedingungen wie Hitze sind dabei nicht mit einberechnet.

 

30-40ml/Kilogramm Körpergewicht gelten derzeit als allgemeine Grundregel

 

Beispiel: 70kg schwere Frau x 35 ml (als Durchschnitt) = 2450 ml also rund 2,5 Liter

 

 Auch die Verteilung über den Tag ist zu beachten! Man sollte nicht mehr als 250ml auf einmal trinken, da der Körper es sonst nicht schafft, das Wasser richtig zu verwerten, es wird also direkt wieder über die Blase ausgeschieden. 

 

 

Was sollte getrunken werden?

  • stilles oder prickelndes Wasser
  • kalter oder warmer Tee (ungesüßt)
  • stark verdünnte Fruchtsäfte
  • Kaffee schwarz (entzieht dem Körper kein Wasser!)

 

Wasserglas

tea Orangensaft

 

Leitungswasser oder Mineralwasser?

Während in manchen Gegenden das Leitungswasser maximal zum Kochen verwendet werden sollte, hat das Leitungswasser in vielen österreichischen oder deutschen Gemeinden Top-Qualität. Um sicher zu gehen kann man diesbezüglich bei seiner Gemeinde nachfragen. Mineralwasser hat den Vorteil, dass es einen bestimmten Gehalt an Mineralstoffen, z.B. Magnesium oder Kalzium, aufweisen muss. Wenn man also einen erhöhten Bedarf an einem dieser Mineralstoffe hat, kann man diesen durch Mineralwasser sehr gut decken. Umweltfreundlicher und billiger ist natürlich das Wasser aus der Leitung, da lange Transportwege und enormer Plastikverbrauch wegfallen. 

 

Ich würde gerne Wasser sparen - aber wie?

 

Dass es soetwas wie eine Wasserknappheit gibt merkt man bei uns hauptsächlich dann, wenn im Hochsommer wieder einmal eine Dürreperiode herrscht. Leider sind solche Perioden für manche Menschen knallharter Alltag - und die Situation wird von Jahr zu Jahr eher schlechter statt besser. Selbstverständlich gibt es auch bei uns viele Personen, die dieser Entwicklung entgegenwirken wollen, aber wie? Das Wasser, das man tagtäglich im Haushalt verbraucht, hat darauf tatsächlich so gut wie keine Auswirkung. Egal ob man 10 Minuten duscht oder eine halbe Stunde unter der Dusche verbringt, die Menschen in Afrika haben dadurch nicht mehr oder weniger Wasser zur Verfügung. Das heißt nicht, dass man Wasser grundsätzlich verschwenden sollte - selbstverständlich macht es immer Sinn (u.a. finanziell!), so sparsam wie möglich damit umzugehen. Allerdings gibt es indirekte Wege um Wasser zu sparen, die vielleicht nicht die eigene Geldbörse schonen, aber dafür der Umwelt und unseren Mitmenschen guttun:

  • Saisonal (und regional) einkaufen: in manchen Gebieten kann jedes Obst und Gemüse fast das ganze Jahr über angebaut werden - der Wasserverbrauch dafür ist jedoch enorm!
  • Bio-Ware bevorzugen: dadurch wird die Verschmutzung von Trinkwasser verringert!
  • Wenn Fleisch, dann bio und regional: für 1kg Rindfleisch werden aufgrund der Futtermittel, Aufzucht, Transportwege usw. geschätzt 15.500 Liter Wasser verbraucht! Daran ist vor allem, aber nicht nur, die Massentierhaltung schuld. Ideal ist es deshalb, hauptsächlich auf pflanzliche Ernährung zu setzen (zum Vergleich: 1kg Tomaten verbraucht ca. 110 Liter Wasser) und bei Fleisch wirklich auf ein regionales Bio-Produkt zu achten!

 

Bis zu 27.000 Liter Wasser pro Kilo: Diese Lebensmittel verbrauchen am meisten Wasser in der Herstellung

Quelle: obs/Warenvergleich.de

 

Mit diesen Tipps wollen wir dazu beitragen, dass nicht nur wir von toller Wasserqualität profitieren können, sondern auch die Menschen in den Anbaugebieten diese wertvolle Ressource genießen können. Darauf trinken wir, mit einem wohltuenden Glas frischem Leitungswasser natürlich :-)

 

 

 

Pepe Assistant

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