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Das Fasten

Die Fastenzeit startet morgen, am 26. Februar 2020. Ein geeigneter Moment ergibt sich wohl kaum, um über das Fasten zu schreiben. Ab morgen heißt es für viele: 40 lange Tage auf etwas verzichten. Ehrlich gesagt hab ich mir schon öfter vorgenommen, auf etwas bestimmtes in dieser Zeit zu verzichten. Geklappt hat das leider nie...

Autor: Lisa Baumgartner, BBSc

Veröffentlicht: 25.02.2020 | 11:20

Die Fastenzeit stellt für viele Personen einen kleinen Neubeginn dar. Sei es Alkohol, auf den man verzichtet, Zucker oder Süßigkeiten – für viele ist es ein Neustart in eine gesündere Lebensweise, was absolut positiv ist. Spricht man vom Fasten generell, also vom kompletten Nahrungsverzicht über einen längeren Zeitraum, kann dies nicht für alle Personengruppen empfohlen werden. Zum Beispiel für Kinder, DiabetikerInnen mit bestimmten Blutzuckermedikamenten, Personen mit Mangelernährung, etc. ist ein komplettes Weglassen von Nahrungsmitteln nicht geeignet.

Fasten

Für gesunde Menschen stellt ein Nahrungsverzicht über einen bestimmten Zeitraum womöglich kein Gesundheitsrisiko dar (außer eventuell Probleme mit dem Kreislauf oder Kopfschmerzen). Auch hier kann es als Start für eine gesündere Ernährungsweise angedacht werden. „Schlacken“ werden durch das Fasten jedoch nicht entfernt, wie so oft von Fasten-Gurus angepriesen wird. Das "Detoxen" übernimmt nämlich schon unsere Leber und Nieren. Ein Allheilmittel gegen Krankheiten ist Fasten also höchstwahrscheinlich nicht.

Was ist mit Saftfasten?

Das Saftfasten erfreut sich seit ein paar Jahren immer größerer Beliebtheit. Den Sinn dahinter habe ich ehrlich gesagt noch nie verstanden. Wieso sollte ich auf Nahrung verzichten, dafür aber Literweise Säfte in mich hineinkippen und unnötigerweise viel zu große Mengen an Fruchtzucker aufnehmen? Hier provoziert man höchstens das Risiko, an einer Fettleber zu erkranken. Sinnvoll für den Körper ist das allerdings nicht...

Was ich als sinnvolles Fasten erachten würde, wäre für einen Zeitraum (evtl. 2-3 Wochen) ausschließlich Obst und Gemüse zu essen (jedoch viel mehr Gemüse als Obst!). Hier nimmt man neben Vitaminen und Mineralstoffen nämlich auch noch jede Menge gesundheitsfördernde Ballaststoffe auf (was man beim Saftfasten nicht behaupten kann).

Wann ist Fasten also sinnvoll?

Fasten ist sinnvoll, wenn es dem Körper einen Mehrwert liefert. Sei es, für einen Zeitraum auf Süßigkeiten oder Alkohol zu verzichten oder sich vorübergehend nur von Gemüse und Obst zu ernähren. Auch das Intervallfasten erachte ich als sinnvoll (solange man in den 8 Stunden, in denen man essen darf, nicht wahllos alles in sich hineinschaufelt...). Viele Personen profitieren daraus, 16 Stunden zu fasten und nur in einem Zeitfenster von 8 Stunden Nahrung zu sich zu nehmen. 16 Stunden Nahrungsverzicht klingt zwar viel, doch beim gelegentlichen Verzicht auf Abendessen oder Frühstück bekommt man diese Zeitspanne mühelos zusammen. Die wichtigste Botschaft lautet hier jedoch noch immer: Nicht die Stunden ohne Nahrung zählen, sondern immer noch die Kalorien, die man den ganzen Tag konsumiert hat.

Fastenzeit

Um nun wieder auf die Fastenzeit zurückzukommen: Halte ich wie gesagt für sinnvoll, wenn man auf beispielsweise Alkohol, Fleisch, Zucker oder Süßigkeiten verzichtet. Ein Fleischtiger wird vielleicht danach öfters vegetarische Gerichte in seinen Speiseplan integrieren, ein Bierliebhaber wird möglicherweise des Öfteren alkoholfreies Bier bestellen, ein Süßigkeitenjunkie wird vielleicht bewusster Naschereien konsumieren und ein Zuckerfanatiker trinkt in Zukunft womöglich seinen Kaffee ohne Würfelzucker.

Ob man also nun fastet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Fastet man sinnvoll, schadet dies auf keinen Fall.

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