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Alles roh - wie gesund ist Rohkost?

Hier bleibt der Herd aus! Alles Wichtige zum Trendthema Rohkost.

Autor: Mag. Rita Longin

Veröffentlicht: 25.08.2014 | 00:00

(© Printemps - Fotolia.com)
(© Printemps - Fotolia.com)

 

Was ist die Rohkosternährung?

Bei der Rohkosternährung wird nichts gegessen, dass über 42 °C erhitzt wurde. Über dieser Temperatur werden nach Ansicht von Rohköstlern Enzyme deaktiviert, die bei der Verdauung nützlich sein sollen. Durch das Erhitzen von Nahrung nimmt außerdem der Gehalt hitzeempfindlicher Inhaltsstoffe wie Vitamine (z.B. Vitamin C) oder Chlorophyll ab. Die meisten Rohköstler ernähren sich vegan oder vegetarisch.
Die Hauptkomponenten der Rohkosternährung sind Obst (frisch und Trockenfrüchte), Gemüse, Pilze, Nüsse, Samen, Sprossen sowie für Vegetarier Rohmilchkäse und kaltgeschleuderter Honig.

Wertvolle Fettlieferanten sind vor allem Nüsse, Samen, Avocados, Oliven und kaltgepresste Pflanzenöle. Ihr Eiweiß bekommen Rohköstler aus Nüssen, Samen, Gemüse und Pilzen.

Gesundheitliche Bewertung der Rohkost

Eine reine Rohkosternährung wird von vielen ErnährungsexpertInnen als Dauerernährung nicht empfohlen. Der Grund ist eine große Ernährungsstudie, die in Deutschland in den frühen 1990er Jahren durchgeführt wurde. Diese zeigte, dass bei Eiweiß, Vitamin D, B2, B12, Niacin, Zink, Kalzium und Jod die Zufuhr zu niedrig ist. Diese Gruppe der Rohköstler ernährte sich jedoch fast ausschließlich von Obst und Gemüse.

Mehrere Studien zeigen jedoch einen äußerst positiven Einfluss in der Behandlung von Krankheiten z.B. von rheumatoider Arthritis. Die Teilnehmer dieser Studien berichteten u.a. über weniger starke Symptome der Arthritis wie Steifheit am Morgen, Geschwollenheit der Gelenke und Schmerzen. Der Grund dürfte der höhere Gehalt an Antioxidantien sowie entzündungshemmenden Komponenten bei der Rohkosternährung sein. Zudem hatten die Studienprobanden einen Gewichtsverlust zu verzeichnen, der zur Verbesserung der Symptome beigetragen haben dürfte. Auch bei Fibromyalgie (einer chronischen Schmerzkrankheit) kann eine Rohkosternährung Vorteile bringen.

Enzyme in pflanzlicher Nahrung sind nach heutigem Stand der Wissenschaft wahrscheinlich hilfreich, jedoch nicht zwingend notwendig um Nahrung zu verdauen.

Sie müssen auch nicht zu 100% auf Rohkost umsteigen, um von den Vorteilen der Rohkost zu profitieren. Auch Personen, die sich sonst „normal“ ernähren, können öfters pro Tag Rohkostelemente (wie rohe Beilagen) oder ganze Rohkostmahlzeiten einbauen.

Haben Sie bisher wenig Rohkost verzehrt, kauen Sie jeden Bissen gut und starten Sie mit leicht verdaulichen Gemüsesorten wie Blattsalaten, Zucchini oder Karotten (und vermeiden Sie eher schwerverdauliches Gemüse wie Kraut). Viele Personen vertragen auch Rohkost zum Frühstück und Mittagessen besser als zu Abend.

Wichtig ist für eine Ernährung, die ganz oder hauptsächlich aus Rohkost besteht, die Ernährung abwechslungsreich zu gestalten und neben Obst und Gemüse für die Eiweiß- und Fettzufuhr auch Nüsse, Samen, Avocados und Pflanzenöle einzubauen. Auch Sprossen und Keimlinge (auch aus Getreide) sind große Vitaminquellen. Vegetarische und vegane Voll-Rohköstler müssen auf die Versorgung mit Vitamin B12 achten und dieses als Nahrungsergänzung zuführen.

Was kann ich in der Rohkosternährung kochen?

Das werden Sie sich wahrscheinlich nun fragen. In den letzten Jahren wurde durch die vermehrte Beliebtheit von Rohkost eine Fülle von Rezepten entwickelt. Das Offensichtliche sind jede Variation von Salaten aus unterschiedlichen Gemüsesorten unter der Zugabe von Nüssen, Samen, Sprossen. Avocados und hochwertige Pflanzenöle reichern Salate zusätzlich an. Aus Obst und Gemüse lassen sich unterschiedlichste Smoothies (pürierte Getränke aus Obst (und) Gemüse) herstellen, diese sind z.B. gute Frühstücke oder Zwischenmahlzeiten. Als leichtes rohköstliches Hauptgericht können Sie z.B. Zucchini oder Karotten mit einem Gemüseschäler der Länge nach in Streifen schneiden und so „Rohkostnudeln“ herstellen. Dazu können Sie rohe Tomaten, Gewürze, Olivenöl und Salz pürieren und zu den „Rohkostnudeln“ als Sauce servieren.

 

Probieren Sie auch folgende unserer Rohkost-Rezepte:

Tomaten-Melonen-Salat

Gemischter Salat „mediterran“ nach Andreas (wenn gewünscht Balsamico-Essig durch Zitronensaft ersetzen)

Karotten Fenchel Rohkost (wenn gewünscht Essig durch Zitronensaft ersetzen)

Obstsalat mit Granatapfel

Obst-Gemüsesmoothie nach Hertha

Früchte Smoothie nach Johann

Grüner Smoothie nach Verena

Pepe Assistant

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