Kilos verlieren, Lebensqualität gewinnen!

Navigation
Anmelden

Abnehmerfolge abseits der Waage

Die Waage ist ein wichtiges Messinstrument. Aber sie sagt nicht alles. Wie lassen sich Abnehmerfolge abseits von ihr erfassen?

Autor: Dr. Rosa Aspalter

Veröffentlicht: 20.10.2014 | 08:39

(© PhotographyByMK - Fotolia.com)
(© PhotographyByMK - Fotolia.com)

Die Kilos sind eine Summe

Das klingt sehr trivial. Auf der Waage wird natürlich die Summe aller Kilos angezeigt, was sonst? Doch dahinter  versteckt sich noch mehr. Da gibt es den Muskel- und den Fettanteil und insbesondere den Wasseranteil, der von Tag zu Tag erheblich schwanken kann. Auch der Darminhalt variiert in seiner Menge. Gewichtsschwankungen bis zu 1-2 Kilos pro Tag können daher normal sein. Und Sie können ganz beruhigt sein: Ebenso, wie Sie nicht 2 Kilo Fett in 2 Tagen verbrennen können, so können Sie auch keine 2 Kilo Fett in 2 Tagen zulegen! Um nämlich 2 Kilo Fett in zwei Tagen zuzulegen, müssten Sie an diesen beiden Tagen ca. 15.000 kcal über Ihrem Grundumsatz essen, also so an die 18.000-19.000 kcal. Das ist nicht gerade leicht.

Und das Ganze ist mehr als die Summe der Teile

Muskeln wiegen schwerer als Fett, das ist schon richtig, aber bezogen auf das Volumen. Nimmt jemand 2 cm Fettumfang ab, legt aber 1 cm Muskelmasse zu, kann es durchaus sein, dass es auf der Waage so aussieht, als würde sich nichts tun. Tatsächlich haben wir es aber mit zwei sehr positiven Veränderungen zu tun: Das Fett wurde weniger, das ist schön anzusehen.  Und das Mehr an Muskelmasse wird mehr Kalorien verbrennen, sogar auf der Couch! Und das ist die beste Voraussetzung, um weiter Gewicht abzunehmen! Nehmen Sie also die Verzögerung auf der Waage in Kauf, und freuen Sie sich über diese Veränderungen!

Ach ja, das einzige, womit Sie nicht rechnen dürfen: Dass Ihre Knochen am ausbleibenden Gewichtserfolg Schuld sind. Wissen Sie übrigens, wie hoch der maximale Unterschied im Knochengewicht zwischen Erwachsenen ist? Maximal drei Kilos

Wie bemerke ich Veränderungen?

Ein erfolgreicher KiloCoach-Anwender schrieb uns: „Woche um Woche verging und ich hatte nicht ein Gramm weniger. Allerdings begannen auf einmal die Hosen zu rutschen und nachgemessen konnte ich feststellen, dass ich zwar kein Gewicht aber Bauchumfang verlor. Das hat mich fast mehr begeistert als ein Gewichtsverlust.“ Genau darum geht’s. Seien Sie aufmerksam! Es gibt Körperregionen, an denen sich schnell etwas tut, andere sind hartnäckig. Aber der Bauchumfang gehört auf alle Fälle zu den empfänglichen Regionen! Hinzu kommt, dass er nicht nur für unsere Optik verantwortlich ist, sondern auch das Risiko für Herz-Kreislauferkarnkungen beeinflusst.

Was also tun? Bauchumfang messen! Zumindest einmal pro Woche! Sei es mit den Gürtellöchern oder dem Maßband. Wird der Bauchumfang weniger, zeigt das auf alle Fälle, dass Sie auf dem richtigen Weg, nämlich in Richtung „Gute Figur“ und gleichzeitig in Richtung Gesundheit marschieren.
Übrigens, die WHO bezeichnet den Bauchumfang als einfachste, billigste und verlässlichste Methode, Übergewicht zu bestimmen.

Wie misst man richtig?

Der Bauchumfang wird in der Gürtellinie gemessen. Messen Sie möglichst immer unter den gleichen Bedingungen, am besten morgens vor dem Frühstück. Atmen Sie mit freiem Bauch ein- und aus und halten Sie dann in Mittelstellung den Atem an und das Maßband straff, ohne dabei Fettpölsterchen einzuschneiden.

Der Fettanteil

Das Körperfett ist mit den alltagstauglichen Geräten nicht sehr exakt zu messen, aber es ist einer der hilfreichsten Messwerte. Gerade, wenn man mit dem Training erstmalig oder wieder neu beginnt, zeigen sich hier die Erfolge deutlicher als auf der Waage. Den Fettanteil kann man in Fitnesscentern, bei Ärzten oder Beratern bestimmen lassen, oder auch mit einer eigenen Körperwaage, die auch den Fettanteil misst. Wichtig ist, die Werte immer mit demselben Gerät und immer unter den gleichen Untersuchungsbedingungen zu messen. Am besten morgens, nüchtern und vor dem Schminken!
Ein normaler Körperfettanteil liegt für Frauen zwischen  22 und 35%, für Männer zwischen 8 und 25%, wobei der Normalbereich bei jüngeren Personen im unteren, bei älteren Personen im oberen Skalenbereich angesiedelt ist.

Weitere Körpersignale

Außer unseren Körpermaßen und deren Zusammensetzung gibt es aber noch viele weitere Signale, die Ihnen anzeigen können, dass sich etwas positiv verändert. Viele berichten, dass sie wesentlich besser schlafen. Dadurch steigern sich tagsüber auch Energie, Wachheit und Konzentrationsfähig. Falls Sie es noch nicht kenn: Sie sollten sich das Erlebnis nicht entgehen lassen, welches eintritt, wenn man nach bequemen Couchpotatojahren zwei – drei Wochen lang regelmäßiges intensives Training macht. Die Frische, dieser Schub an Energie und die deutlich verbesserte Stimmung hat schon so manchen überrascht. Dabei sollten Sie natürlich nicht übertreiben. Ein guter Gradmesser für „intensives Training“ ist ein Training, bei welchem Sie schwitzen, sich anstrengen und durchaus an Ihre Grenzen gehen, sich danach aber nicht erledigt sondern richtig gut fühlen.

Was ändert sich noch?

Bemerken Sie, dass Ihre Verdauung flotter wird? Auch Haut, Haare und Nägel können schöner werden und müssen nicht schlaff und fahl aussehen, nachdem sie 10 kg abgenommen haben. Voraussetzung dafür ist, dass Sie nicht zu schnell abnehmen und sehr viel pflanzliche Kost in sehr unterschiedlichen Variationen zu sich nehmen. Nur so können alle Mineralien und positiv wirksame Substanzen zugeführt werden, die unser komplexer Körper braucht.  

Abnehmbremsen

Eine Unterfunktion der Schilddrüse ist gewiss eine Abnehmbremse. Aber es ist nicht unmöglich, abzunehmen. Wenn Ihnen das Abnehmen gelingt, verbessert sich auch die Schilddrüsenfunktion wieder. Ähnliche Rückkoppelungsmechanismen gibt es bei hormonellen Problemen.  
Sehr rasch reagieren auch die Blutfette, ein erhöhter Blutzucker, und der Blutdruck auf eine Ernährungsumstellung. Pro abgenommenem Kilogramm dürfen Sie damit rechnen, dass der Blutdruck um 2 mmHg systolisch und 1 mmHg diastolisch sinkt. Sie ersparen sich möglicherweise die Einnahme von Medikamenten oder der Medikamentenverbrauch geht deutlich zurück.
Beobachten Sie auch Ihre psychische Befindlichkeit, Ihre Stimmung, Belastbarkeit und Reizbarkeit. Wenn Sie reizbarer geworden sind, haben Sie es zu gut gemeint. Schrauben Sie ein wenig zurück! Das Abnehmen ist weniger ein Hochleistungssport als ein Dauerlauf! Und Sie sollten sich auf ganzer Strecke wohl fühlen. Ansonsten werden Sie zwangsläufig aufgeben.
Bilanz ziehen
Die Waage ist also nur eines von vielen möglichen Instrumenten, und ein ziemlich ungenaues noch dazu. Daneben gibt es eine ganze Menge an Dingen, die es sich zu beobachten lohnt. Sie können auch einzelne Kriterien wählen und diese regelmäßig messen. Das ergibt ein besseres Bild darüber, was sich wirklich verändert und Sie werden sehen: Einmal tut sich hier, einmal da etwas. Mit mehreren unterschiedlichen Messwerten verschaffen Sie sich also immer wieder Erfolgserlebnisse!

Pepe Assistant

Herzlich Willkommen bei KiloCoach™!

KiloCoach™ bietet das Wissen und die Werkzeuge für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme. Keine Radikaldiäten, kein Jojo-Effekt – von Krankenkassen empfohlen und wissenschaftlich bestätigt.

7 Tage gratis testen

Berechnen Sie Ihren BMI

kg
cm
Mehr herausfinden

Vorteile

  • Gewicht verlieren ohne Hunger
  • Keine Diätvorschriften
  • Ohne Jojo-Effekt
  • Mit Unterstützung von Experten
  • Motivierende Community
Hier registrieren

Wissenschaftliche Studien

Newsletter abonnieren

Besuchen Sie uns auf Facebook