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Abnehmbremsen lösen

Sie haben es schon so oft probiert, aber noch nie hat es wirklich geklappt? Wir haben die wichtigsten Abnehmbremsen aufgedeckt und zeigen Ihnen die ersten Schritte, wie Sie erfolgreich abnehmen können und Ihre Lebensqualität verbessern!

Autor: KiloCoach Datenbank

Veröffentlicht: 29.03.2013 | 00:00

(© rangizzz - Fotolia.com)
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Nehmen Sie sich einmal kurz Zeit und gehen Sie folgende Punkte durch, die Sie ganz einfach selber überprüfen können. Wenn einer der Punkte auf Sie zutrifft, dann schreiben Sie ihn zunächst einmal auf. Los geht's!

Bremse 1: Keinen Plan!

Einfach darauf losstarten ist oft wenig effektiv, nicht nur beim Abnehmen! Investieren Sie zu Beginn etwas Zeit und überlegen Sie sich, wie Sie es angehen wollen. Einen guten Überblick bekommen Sie, indem Sie eine Zeit lang Protokoll führen und sich alles schwarz auf weiß vor Augen führen. Handschriftliche Protokolle und mühsames Suchen in Kalorientabellen ist Schnee von gestern. Greifen Sie lieber auf Online-Protokolle zurück, die sind bequemer, einfacher und sparen Zeit!

Bremse 2: Zu wenig Muskelmasse

Sport war noch nie so das Wahre für Sie? Wenn Sie jetzt auch noch eher kleiner sind, weiblich und vielleicht auch schon ein paar Jährchen Lebenserfahrung haben, können Sie davon ausgehen, dass Sie einen eher niedrigen Grundumsatz haben werden. Das heißt, Ihr Körper kann mit relativ wenigen Kalorien alle notwendigen Körperfunktionen aufrechterhalten, was Ihnen das Abnehmen natürlich erschwert. Wenn Sie zum Beispiel nur so um die 1300 kcal Grundumsatz haben, ist Ihr Einsparungspotential sehr begrenzt. Normalerweise nimmt man am besten ab, wenn man 500 kcal weniger als den Grundumsatz aufnimmt (zur Erklärung, beim KiloCoach™ Grundumsatz ist leichte körperliche Aktivität schon inkludiert). In dem Fall wären das dann aber nur mehr 800 kcal und damit wird man vermutlich weder satt, noch kann man alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen. Und außerdem würde sich bei so einer niedrigen Kalorienzufuhr höchst wahrscheinlich ein Sparflammenstoffwechsel einstellen (Genaueres siehe Bremse Nr. 9). Aber zurück zur Muskelmasse. Ermitteln Sie Ihren Muskelanteil einmal ganz einfach mit einer Körperfettwaage oder wenn Sie die Möglichkeit haben, durch eine Bio-Impedanz-Analyse (BIA), die oft bei Ärzten oder in Fitnessstudios angeboten wird. Der Muskelanteil sollte bei Frauen mind. 28% betragen und bei Männern mind. 30%. Wenn Ihr Muskelanteil darunter liegt, sollte Ihr vorrangiges Ziel zunächst nicht Abnehmen sondern Muskeln aufbauen lauten. Achten Sie auf eine eiweißbetonte Mischkost und machen Sie regelmässiges (mind. 1 mal, besser 3 mal 20 Minuten pro Woche) Krafttraining. Ihren Eiweißbedarf können Sie ganz einfach durch natürliche Lebensmittel decken. Wie das funktioniert, können Sie hier nachlesen.

Bremse 3: Falsche Erwartungen

Falsche Erwartungen und zu hoch gesetzte Ziele demotivieren und killen jeden Versuch schlank zu werden! Glauben Sie nicht an unrealistische Abnehmziele. 0,5-1 kg pro Woche ist völlig ok! Immerhin wollen Sie ja langfristig Fett abbauen und nicht nur kurzfristig große Mengen Wasser verlieren, oder? Ebenso unrealistisch ist es zu glauben, man könne an definierten Körperstellen Fett abbauen. So einfach funktioniert das leider nicht, das entscheidet unser Körper sehr selbstständig. Bestimmte Problemzonen lassen sich aber sehr gut mit gezielten Übungen straffen und formen.

Bremse 4: Alkohol

Der Alkohol ist kein Freund des Abnehmens. Alkohol regt nicht nur den Appetit an, sondern hemmt auch noch die Fettverbrennung und liefert unnötige, leere Kalorien. Ein Gramm Alkohol hat übrigens mit 7,1 kcal fast genauso viele Kalorien wie ein Gramm Fett mit 9,3 kcal. Daher sollten Sie beim Abnehmen lieber weitgehend auf das ein oder andere Gläschen verzichten.

Bremse 5: Zu wenig Schlaf

Die optimale Schlafdauer liegt für Erwachsene zwischen 6 und 8 Stunden pro Tag. Es gibt Studien, die einen Zusammenhang zwischen zu wenig Schlaf und Übergewicht vermuten lassen. Die Erklärungen dafür sind vielfältig. Zum einen wird bei wenig Schlaf mehr Hungerhormon (Ghrelin) und weniger Sättigungshormon (Leptin) erzeugt, zum anderen sinkt der Grundumsatz durch eine niedrigere Körpertemperatur. Spontane Bewegungen wie z.B. herumzappeln treten seltener auf und es bleibt natürlich auch mehr Zeit zum Essen. Gönnen Sie sich und Ihrem Körper also mindestens 6 Stunden Schlaf pro Tag.

Bremse 6: Ablenkung beim Essen

Multitasking ist beim Essen kontraproduktiv. Konzentrieren Sie sich beim Essen ausschließlich darauf und genießen Sie es mit allen Sinnen. Lassen Sie sich dabei nicht durch fernsehen, arbeiten oder lesen ablenken. Essen Sie bewusst, dann spüren Sie auch rechtzeitig ein angenehmes Sättigungsgefühl.

Bremse 7: Essen ohne Hunger

Sie wissen gar nicht mehr wie sich Hunger anfühlt? Dann ist es höchste Zeit dieses Gefühl wieder einmal richtig zu spüren! Regelmäßig zu essen ist eine gute Strategie, aber manche verwechseln das mit „Daueressen“. Sie sollten probeweise einmal nicht, weil es 12:00 Uhr ist oder Sie immer um diese Zeit gegessen haben, sondern nur dann essen, wenn Ihr Körper es verlangt. Warten Sie also mit der nächsten Mahlzeit solange, bis Ihr Körper Signale aussendet. Diese können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Die einen spüren Leere im Bauch, bei anderen macht sich Hunger als Grummeln oder Spannung bemerkbar. Manchmal kann auch ein mulmiges Gefühl, Müdigkeit, Kopfweh oder leichtes Frieren auftreten.

Bremse 8: Zu wenig Flüssigkeit

Manchmal wird Durst jedoch auch mit Hunger verwechselt. Das können Sie aber ganz leicht ausschließen, indem Sie über den Tag verteilt mind. 1,5 l kalorienarme bzw. –freie Getränke zu sich nehmen. Wenn Ihnen Wasser oder Tee zu eintönig ist, können Sie zum Beispiel auch mal ein Glas Wasser mit einer Scheibe Limette und frischer Minze probieren oder Wasser mit Orangenscheiben und Ingwerstücken.

Bremse 9: Zu geringe Kalorienzufuhr

Wer es zu gut meint und sich zu sehr beim Essen einschränkt, nimmt schlecht bzw. gar nicht ab. Der Körper schaltet dann auf Sparflamme und kommt mit ganz wenig Energie aus. Je öfter Sie Ihren Körper zu einem Sparflammenstoffwechsel zwingen, desto schwieriger wird eine Gewichtsabnahme, weil sich dann Ihr Kalorienbedarf auf einem ganz niedrigen Level einpendelt. Lassen Sie daher die Finger weg von Radikal-Diäten und gehen Sie es lieber langsam, dafür aber dauerhaft an! Machen Sie ruhig regelmäßig Auffülltage, an denen Sie deutlich mehr als Ihr Tagessoll aufnehmen. Diese kurbeln den Stoffwechsel an und verhindern, dass sich der Körper an eine zu geringe Kalorienmenge gewöhnen kann und dann gleich überreagiert, wenn er einmal etwas mehr bekommt.

Bremse 10: Zu viel Zucker

Zucker macht das Abnehmen doppelt schwer! Zum einen steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Konsum von zuckerreichen Produkten schnell an und fällt aber auch genau so schnell wieder ab, was kurze Zeit später erneut ein Hungergefühl aufkommen lässt. Zum anderen wird bei einem hohen Blutzuckerspiegel Insulin ausgeschüttet, um den Zucker aus dem Blut in die Körperzellen zu transportieren, was aber wiederum den Fettabbau hemmt. Zucker ist aber nicht nur in Mehlspeisen und Süssigkeiten enthalten, sondern auch in Weißmehlprodukten. Versuchen Sie daher möglichst viel Vollkornprodukte in Ihren Speiseplan einzubauen. Dann klappt es nicht nur mit dem Fettabbau besser, sondern Sie fühlen sich auch länger satt und profitieren von einer besseren Verdauung. Wichtig ist nur, dass Sie genug trinken, wenn Sie Vollkornprodukte essen, ansonsten bewirken sie leider genau das Gegenteil, nämlich Verstopfung.

Und, wie ist es Ihnen gegangen? Haben Sie schon ein paar Bremsen, die bei Ihnen das Abnehmen blockieren könnten, identifiziert? Wenn Sie mehrere gefunden haben, dann reihen Sie diese nun der Wichtigkeit nach. Welche Abnehmbremse schlägt sich bei Ihnen am schwersten ins Gewicht? Diese bekommt die Nummer 1 und sollte als erstes gelöst werden. Und dann machen Sie sich eine kurze Notiz, was Sie konkret tun werden, um diese zu beseitigen. Einige Lösungsvorschläge konnten wir Ihnen hoffentlich aufzeigen oder Sie zumindest zum Nachdenken animieren.

Möglicherweise liegen aber die Gründe, warum Sie nicht abnehmen, tiefer in Ihrem Körper und können nur durch eine ärztliche Abklärung gefunden und gelöst werden. Die wichtigsten davon sind:

Bremse 11: Schilddrüse

Die Schilddrüse spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Wenn Sie nicht richtig funktioniert, kann es sein, dass zu wenige Schilddrüsenhormone (T3 und T4) produziert werden. Folglich wird vermehrt TSH produziert, was die Schilddrüsenproduktion anregen soll. Ist der T3 und T4 Spiegel im Blut zu niedrig, verlangsamt das den gesamten Stoffwechsel und der Energiebedarf sinkt. Das könnte auch der Grund sein, dass Sie plötzlich Gewicht zunehmen, obwohl Sie nicht mehr essen. Andere Symptome sind Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Frieren und starker Haarausfall. Ihr Arzt kann durch einen einfachen Bluttest Ihre Schilddrüsenwerte bestimmen und Aufklärung schaffen. Damit sich die Schilddrüsenwerte wieder normalisieren und der Stoffwechsel angeregt wird, werden einfach Schilddrüsenhormone verabreicht und die Werte regelmäßig kontrolliert.

Bremse 12: Stresshormon

Stress ist eine eindeutige Abnehmbremse! Gestresste Personen haben einen höheren Cortisonspiegel was unter anderem zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Folglich kommt es zu einer vermehrten Insulinausschüttung, der Fettabbau wird gehemmt und der Muskelabbau gefördert. Cortison ist also ein echtes Dickmacherhormon! Ob bei Ihnen ein erhöhter Blut-Cortisonspiegel vorliegt oder nicht, können Sie mit einem Bluttest beim Arzt herausfinden. Es ist wichtig, die persönlichen Faktoren, die Stress auslösen, zu kennen und etwas dagegen zu tun. Stress muss nicht zwangsläufig etwas mit Zeitdruck zu tun haben, auch ungelöste Probleme oder Unzufriedenheit im Job oder in der Partnerschaft können Stress auslösen und zu einem erhöhten Cortisonspiegel im Körper beitragen. Finden Sie für sich selbst heraus, was hinter Ihrer Überbelastung steckt und was Sie an Ihrer Situation ändern können. Vielleicht helfen Ihnen Entspannungsübungen wie Yoga oder Autogenes Training, Sport oder auch eine psychologische Unterstützung?

 

Wenn Sie allerdings immer noch nicht wissen, warum Sie nicht abnehmen, helfen wir Ihnen gerne weiter! Wichtig ist, dass Sie zunächst einmal mindestens zwei Wochen durchgehend Protokoll führen. Danach können Sie uns Ihr Passwort mittels Kontaktformular an „Ernährung“ schicken und wir sehen uns Ihre Protokolle durch und geben Ihnen ein individuelles Feedback.

 

Pepe Assistant

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